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Der Hals der Giraffe: Bildungsroman…
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Der Hals der Giraffe: Bildungsroman (suhrkamp taschenbuch) (original 2011; edition 2012)

by Judith Schalansky

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Member:JuliaMaria
Title:Der Hals der Giraffe: Bildungsroman (suhrkamp taschenbuch)
Authors:Judith Schalansky
Info:Suhrkamp Verlag (2012), Ausgabe: 1, Taschenbuch, 222 Seiten
Collections:Your library
Rating:*****
Tags:deutsche Literatur, Naturwissenschaft, Roman, Bildungsroman, Lehrer, Biologie, Schule, DDR, Wende, zeitgenössische Literatur, Landflucht

Work details

Der Hals der Giraffe: Bildungsroman by Judith Schalansky (2011)

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Sehr hübscher Stil, sehr pointiert, sehr genau, sehr ruhig und präzise. Ich entwickelte (hatte von Anfang an) eine beschämte Sympathie für die Hauptfigur. Dieser Roman hat es nicht nötig, subtil zu sein, er ist scarf konturiert, ohne überflüssige Zwischentöne. Zu erwähnen, dass das Buch tatsächlich sehr, sehr gut aussieht und sich auch so anfasst, wäre eine Eule mit Fußtritten nach Athen zu schubsen. ( )
  Wolfseule | Oct 15, 2013 |
Sehr hübscher Stil, sehr pointiert, sehr genau, sehr ruhig und präzise. Ich entwickelte (hatte von Anfang an) eine beschämte Sympathie für die Hauptfigur. Dieser Roman hat es nicht nötig, subtil zu sein, er ist scarf konturiert, ohne überflüssige Zwischentöne. Zu erwähnen, dass das Buch tatsächlich sehr, sehr gut aussieht und sich auch so anfasst, wäre eine Eule mit Fußtritten nach Athen zu schubsen. ( )
  Wolfseule | Oct 15, 2013 |
Sehr hübscher Stil, sehr pointiert, sehr genau, sehr ruhig und präzise. Ich entwickelte (hatte von Anfang an) eine beschämte Sympathie für die Hauptfigur. Dieser Roman hat es nicht nötig, subtil zu sein, er ist scarf konturiert, ohne überflüssige Zwischentöne. Zu erwähnen, dass das Buch tatsächlich sehr, sehr gut aussieht und sich auch so anfasst, wäre eine Eule mit Fußtritten nach Athen zu schubsen. ( )
  Wolfseule | Oct 15, 2013 |
Sehr hübscher Stil, sehr pointiert, sehr genau, sehr ruhig und präzise. Ich entwickelte (hatte von Anfang an) eine beschämte Sympathie für die Hauptfigur. Dieser Roman hat es nicht nötig, subtil zu sein, er ist scarf konturiert, ohne überflüssige Zwischentöne. Zu erwähnen, dass das Buch tatsächlich sehr, sehr gut aussieht und sich auch so anfasst, wäre eine Eule mit Fußtritten nach Athen zu schubsen. ( )
  Wolfseule | Oct 15, 2013 |
Ein kleiner Ort in Vorpommern. Inge Lohmark, 55 Jahre alt, ist Lehrerin für Biologie. Alles im Leben beruht auf Anpassung. Arten passen sich an und was sich nicht anpasst, das stirbt aus.
Das betrifft auch Menschen. Wer sich nicht anpasst, der hat auf der Welt nichts verloren.
Doch in ihrem Leben ändert sich vieles, was sie nicht versteht. Ihre Tochter lebt in Kalifornien und scheint nicht an einer Ehe interessiert zu sein. Dabei wird sie doch auch älter und Fortpflanzung ist eine biologische Notwendigkeit.
Ihr Mann hat früher Kühe besamt, jetzt züchtet er Strauße. Gespräche führen die beiden nicht, aber das ist Inge auch ganz recht.
In der Schule ist sie unbeliebt. Aus ihrer Sicht ist sie streng, aber gerecht. Das ihr starrer Frontalunterricht nicht mehr modern ist, darüber kann sie nur den Kopf schütteln.
Doch die Schule wird bald geschlossen. Da es in der Stadt keine Arbeit gibt, ziehen viele Familien weg. Es gibt zuwenig Kinder und so wird das Gymnasium bald geschlossen.
Die Sprache ist sehr knapp, die Sätze sind kurz. Unterbrochen wird der Text von biologischen Zeichnungen.
Es gab einzelne Szenen, bei denen ich sogar lächeln musste. Wenn Inge Lohmark ihrer Klasse in sehr trockenen und direkten Sätzen beschreibt, wie man bei Bullen Sprema gewinnt und wie die Besamung einer Kuh abläuft, dazu die Reaktion der Klasse - das hat schon viel Situationskomik.
Aber die meiste Zeit habe ich mich gefragt, warum habe ich dieses Buch jemals auf meine Wunschliste gesetzt? Warum wollte ich es eigentlich lesen?
Ich habe keine Ahnung. Ich glaube, ich fand einfach den Titel interessant...

Inge Lohmark wird sehr unsympathisch geschildert. Das war mit Sicherheit auch so beabsichtigt, war mir aber dann doch zu extrem gezeichnet. In wiefern das Buch nun ein Bildungsroman sein, wie es der Untertitel verspricht, ist mir auch schleierhaft. Im Klappentext wird davon erzählt, das Inge Lohmark Gefühle für eine Schülerin entwickeln würde. Aber das wird nur einmal kurz erwähnt. Ich hatte auch nicht den Eindruck, das Inge Lohmark sich danach sehr verändert hat. Stattdessen fand ich das Buch von Seite zu Seite immer langweiliger und lahm. Die Hauptperson macht in dem Buch überhaupt keine Entwicklung durch. Und alle anderen Personen werden nur beiläufig erwähnt.

Fazit: Manchmal amüsant, manchmal traurig, immer zynisch. Aber was am Anfang noch unterhaltsam war, plätschert am Ende nur noch so dahin. ( )
  phelmas | Sep 29, 2013 |
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Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 06.10.2011
Als "Glücksfall für die deutsche Literatur" feiert Alexander Cammann die Autorin Judith Schalansky, mit der er sich zum Spaziergang durch Greifswald getroffen hat. Denn auch wenn Cammann gleich erzählt, wie er beim Orgelspiel in St. Marien "feuchte Augen" bekam, klingt seine Hymne auf diesen atheistischen Roman überzeugend, in dem Schalansky als studierte Gestalterin - nach ihrem "Atlas der abgelegenen Inseln" - erneut das Zusammenspiel von Bild und Text probt. Auch sprachlich und psychologisch findet Cammann den Roman meisterhaft, er erzählt die Krisengeschichte einer ostdeutschen Biologielehrerin um die fünfzig, die sich in Hasstiraden auch Schule, Kollegen und Schüler ergeht, ebenso wie die Krisengeschichte einer Region im Umbruch. Und wie Schalansky dabei den biologischen Jargon in Poesie umwandelt, das findet er fast so großartig wie Thomas Manns Musikexkurse im Doktor Faustus.

 
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"Setzen", sagte Inge Lohmark, und die Klasse setzte sich.
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