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Loading... Gefecht in fünf Gängen. Mit den Rezepten des Menusby Christine Eichel
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Theaterkritikerin Stefanie Krug geladen. Handverlesen sind
die Gäste aus der Kulturschickeria, und der Abend
verspricht, nicht zuletzt dank der hausfraulichen
Qualitäten der Gastgeberin, zu einem bezaubernden Ereignis
zu werden, voller launiger, intelligenter und amüsanter Gespräche auf höchstem Niveau. Doch zwischen Lammrücken in
Honig und einer Limettenmousse gerät der Abend völlig aus
den Fugen. Der Hausherr verführt das Dienstmächen, der
berühmte Verleger kämpft gegen die Tücken eines
Vollrausches, verschiedene Damen überhäufen sich mit den
gemeinsten Gehässigkeiten, Liebhaber entpuppen sich als
Söhne, es wird geschluchzt, geschrieen, gegiftet, gelallt,
geflirtet, gekränkt, gedroht: das Chaos ist vollkommen. In
ihrem 1. Roman hat Ch. Eichel ein höchst vergnügliches
Kaleidoskop der sogenannten besseren Gesellschaft
gezeichnet. Voller Ironie, frech, komisch und fast wie mit
einem Seziermesser nimmt sie die leeren Worthülsen und die
aufgesetzten Artigkeiten, das Halbwissen und die
Pseudoerotik zum Vergnügen des Lesers auf's Korn. (