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unplanbar / Agora und Void: Die Funktion der…
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unplanbar / Agora und Void: Die Funktion der Mitte in Architektur und…

by Hans-Georg Lippert

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Das 20. Jahrhundert ist geprägt durch weitreichende soziale und politische Veränderungen, die euphorische Aufbruchsstimmung hervorriefen, zugleich aber auch als krisenhaft erfahren wurden. Vor diesem Hintergrund suchten Architekten und Planerhäufig Zuflucht in einem charakteristischen gesellschaftlichen Rollenmodell. Ihre Entwürfe sind auffallend oft von einem demiurgischen Universalitätsanspruch geprägt, der den Architekten als denjenigen erscheinen lässt, der alles weiß, alles vorausdenkt, und die Fähigkeit hat, die gesamte Lebenswelt zu ordnen. Die Tradition dieses Selbstverständnisses reicht weit zurück und scheint selbst heute noch eine gewisse Attraktivität zu besitzen. Der Frage, auf welchen Wertvorstellungen, Kräften und Mechanismen es basiert, welche Konzepte es repräsentieren und wie es der Öffentlichkeit bzw. nachfolgenden Architektengenerationen vermittelt wurde, gehen die Beiträge dieses Bandes nach.
  SFB804 | Feb 26, 2013 |
Die Architektur des 20. Jahrhunderts entstand im Kontext eines umfassenden sozialen und gesellschaftlichen Wandels, der einerseits eine euphorische Aufbruchsstimmung auslöste, andererseits aber auch als krisenhaft und bedrohlich erfahren wurde. Der eine Pol dieses Spannungsfeldes manifestiert sich in Strömungen, die den technisch-sozialen Entwicklungsprozess als Fundament für neue, gerade auch architektonisch formulierte Ideen von Gemeinsinn nutzen. Der andere Pol wird markiert durch Entwicklungen, die der modernen Kontingenz mit Visionen entgegnen, die das Bauen an Unhinterfragbares und Unverfügbares anbinden. In der Tagungsreihe un|planbar wird dieses Spannungsfeld anhand unterschiedlicher Aspekte in Architektur, im Städtebau und in der Bildenden Kunst beleuchtet, die jenseits üblicher Zuordnungen von Avantgarde und Tradition neue Sichtweisen auf die Architektur des 20. Jahrhunderts öffnen. Agora und Void. Die Inszenierung der Mitte in Architektur und Städtebau Architektonische Visionen menschlichen Zusammenlebens gipfeln häufig in monumentalen Gemeinschaftsbauten, die symbolisch oder konkret das Zentrum besetzen. Im 20. Jahrhundert werden für diese Bauten aber oft neue inhaltliche Konzepte vorgeschlagen; an die Stelle traditioneller Symbolisierungen von Transzendenz wie der Kathedrale oder des herrschaftlichen Schlosses tritt der leere, wenngleich baulich überhöhte Ort oder der von materieller Substanz losgelöste, metaphorisch über-höhte Begriff. Gerade in realisierten Ensembles wird die Inszenierung der Mitte zwar oft geplant, jedoch nicht immer umgesetzt. Gemeinschaftsbauten können auch an den Rand rücken und damit über den lokalen Rahmen hinaus Anziehungspunkte werden. Die Inszenierung der Mitte wird so zum wichtigen Indikator für die gesellschaftliche Struktur. In dieser Tagung sollen Konzepte der Zentrumsbildung im 20. Jahrhundert aus unterschiedlichen regionalen und zeitlichen Bezügen mit ihren jeweiligen gesellschaftlichen Implikationen diskutiert werden: Von Interesse ist sowohl die Übernahme traditioneller Inszenierungen in ästhetischer oder inhaltlicher Hinsicht, als auch neue Konzepteptionen. Neben architektonischen Visionen, Planungen oder auch Orten der Leere ist die Entwicklung bestehender Zentren ebenso von Interesse wie der Wandel ihrer Nutzung und symbolischen Bedeutung.
  SFB804 | Feb 26, 2013 |
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