

|
Loading... Nicht ganz schlechte Menschen (edition 2012)by Helmut Krausser
Work detailsNicht ganz schlechte Menschen by Helmut Krausser
None. None. no reviews | add a review
References to this work on external resources.
|
Google Books — Loading...
RatingAverage: (4)
Is this you?Become a LibraryThing Author. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
grundverschieden. Dennoch bleiben ihre Lebensverläufe eng
verbunden. Nach dem Tod des Vaters führen sie zunächst ein
bequemes Leben; doch die Entwicklungen in Deutschland in
den 1930er-Jahren engen dieses Leben zunehmen ein. So
beschließen der Kommunist Karl und der sexuell
ausschweifend lebende Max, gemeinsam mit Max' Freundin
Ellie nach Paris auszuwandern. Dort sucht Max Anschluss an
die Avantgarde, während Karl weiterzieht nach Spanien, um
im Bürgerkrieg für die "gute Sache" zu kämpfen. Beide
scheitern mit ihren Lebensentwürfen und können nur dank der
taktisch klugen Ehe Ellies mit einem Hotelier und einer zur
Wahrung der Fassade ersonnenen Scharade überleben. Krausser
(vgl. "Die letzten schönen Tage", ID-A 16/11) hat sich viel
vorgenommen in diesem Roman, der von der Literaturkritik
kontrovers diskutiert wird. Die interessant konstruierte
Geschichte der ungleichen, nicht sonderlich sympathischen
Brüder vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse
wirkt in Teilen etwas überambitioniert, ist dennoch
spannend und facettenreich. Empfohlen. (