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Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer (2013)

by Alex Capus

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In this 3rd Alex Capus book to be translated into English, the authors imagines his three protagonists, Felix Bloch, Laura d'Oriano, and Émile Gilliéron—all historical figures—unknowingly crossing paths at the Zurich train station in 1924. He moves back and forth from each of these three telling us their stories: how each came to a turning point in their lives, which way they turned and what price they paid.

This is my third book in less than 12 months by Capus and that in itself says something. Capus's storytelling has a kind of charm to it. In this story it's as if our storyteller uses the distance he has from the actual history and is now telling us a kind of parable. His books are terribly short as books go these days, this one only 232 pages, but it was the perfect length for the kind of book it is. ( )
1 vote avaland | Aug 7, 2015 |
I have not been able to find English translations of Capus's novels. i found myself in Spain reading a French translation from the German all about Emile Gillieron, Laura d'Oriano and Felix Bloch as their paths criss-crossed Europe and history. At times it all seemed a bit contrived but the clear and smooth writing just carries the reader along as fast as the trains the characters are often on. ( )
  jon1lambert | Mar 28, 2015 |
Drei Menschen, drei Leben, drei Schicksale. Allen Dreien ist gemein, dass über ihr Leben nur recht dürftige Informationen vorliegen. Geblieben sind das Wissen um ihre Existenz und bei zweien ihre Werke. Doch was ihr Leben ausmachte, liegt im Dunklen. Es handelt sich um drei Personen, die heute weitestgehend vergessen sind: Felix Bloch, Physiker; Laura d’Oriano, Sängerin und Spionin; Emile Gilliéron sen. und jun., Maler und Zeichner. Eigentlich also vier Personen, doch die Gilliérons verschmelzen nicht nur aufgrund ihrer Namensgleichheit immer mehr zu einer Person während der Lektüre.
Hier nun beginnt das Reich des Schriftstellers. Capus hangelt sich an den wenigen bekannten Fakten entlang und füllt die Lücken mit seiner eigenen Phantasie. Da sie alle zur selben Zeit lebten, lässt er zudem stets die Möglichkeit im Raum stehen, dass sie sich irgendwann unter welchen Umständen auch immer einmal begegnet sind. Doch was verbindet diese Menschen ansonst? Zwei stammten aus der Schweiz, die dritte wurde durch Heirat Schweizer Staatsbürgerin. Und die Schweiz wurde ihnen allen zu eng. Zwar wussten sie alle nicht, was genau sie vom Leben wollten, dafür umso besser was es nicht sein sollte. Der Eine wollte blaue Jacken tragen, obwohl im Dorf nur schwarze geduldet wurden. Die Andere sollte ihre Unterwäsche nicht sichtbar für die Nachbarn aufhängen. Und der Letzte fühlte sich mit seiner Leidenschaft für Atomphysik alleingelassen. So verließen sie ihre Heimat und/oder Familien und lebten ihre Leben auf ihre eigene Art.
Dies mag sich nun nicht sonderlich spannend anhören, doch die Geschichten üben eine merkwürdigen Sog aus, der mich das Buch nur schwer aus der Hand legen ließ. Zum Einen liest es sich aufgrund der schönen Sprache Capus' wundervoll (einer meiner Lieblingssätze: 'Zwar fühlte er sich noch immer wie ein Eisbär, der auf einer kleinen Eisscholle der Kenntnis über einen Ozean des Unwissens trieb;'), zum Anderen bindet der Autor das damalige Zeitgeschehen wie selbstverständlich in die drei Biographien mit ein. So bleibt es nicht bei reiner Unterhaltung, sondern man erfährt auch viel Wissenswertes aus dieser Zeit.
Einfach schön! ( )
  Xirxe | Dec 2, 2014 |
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Capus hat einen wunderbar erzählerischen Stil und verbindet Fiktion und Biografie so miteinander, dass es nie schwer wird. Aber auch wenn es sich über weite Strecken wie ein Roman liest, sind es natürlich Biografien und die Enden selten spannend und spektakulär oder mit Happyend, sondern ganz normal oder sehr traurig.
added by lophuels | editNDR 2, Stefan Kuna (Sep 1, 2013)
 
Capus hat eine intensive Sprache, wäre er ein Koch, hätte er sicher drei Sterne. Aber er geht sehr verschwenderisch mit den Zutaten um. So wunderbar üppig, so detailverliebt der Roman ist, so karg ist sein Ende. Überraschend, fast schroff. Als würde ein Film abrupt von Farbe in Schwarz-weiß wechseln. Ein sehr feiner, ungewöhnlicher, schöner Roman.
added by lophuels | editWDR 2, Christine Westermann (Aug 15, 2013)
 
So hinterlässt der Roman Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer einen äußerst zwiespältigen Eindruck. Drei Lebensläufe von der historischen Resterampe ergeben noch lange keinen überzeugenden Roman.
 
Das Buch setzt, wie jede "Doku-Fiktion", auf stoffliche Interessantheit. Die gelingt Capus jedoch nur im Fall des Fälschers Gilliéron heraufzubeschwören, die anderen beiden Protagonisten bleiben zu blass.
added by lophuels | editDie Welt, Tilman Krause (Aug 4, 2013)
 
Alle drei Personen haben nichts miteinander zu tun. Trotzdem verweben sich ihre Geschichten zu einem großartigen Roman der Zeitgeschichte: Ein wunderbares Buch für alle, die biographische Zeitreisen mögen, besonders, wenn sie selbst gerade auf einer "Urlaubs"reise sind.
added by lophuels | edithr1, Nicole Abraham (Jul 31, 2013)
 
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Wikipedia in English

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Haiku summary

No descriptions found.

Traces three people's lives from the one moment they are all in the same place, Zurich Station, a pacifist who ends up working on the Manhattan Project, an aspiring singer turned Allied spy, and an art forger.

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