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The Merowingians, or, The Total Family by…
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The Merowingians, or, The Total Family (1962)

by Heimito von Doderer

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Eine verwickelte Familiengeschichte, die Brüder gegeneinander, die Söhne gegen die Väter, die Väter gegen die Nachfahren und so fort. Der Protagonist Childerich III., versonnen es all seinen übermächtigen Brüdern heimzuzahlen, heiratet durch einen glücklichen Umstand -und zwar Liebe auf den ersten Blick sich gegenseitig "entgegenquellender", basidoffscher Augenpaare als Zeichen einer jeweiligen ehrwürdigen Ahnenreihe (S.32) - in zweiter Ehe die noch junge Witwe des greis verstorbenen Großvaters und beerbt ihn auf diese Art nach frühzeitigem Verscheiden seiner Frau, nicht zuletzt aufgrund seiner ausgeprägten Manneskraft. Als der Vater dann in den hohen 60ern sich ebenfalls wie sein Vater jungen Verführungen hinzugeben beginnt und so das pflichtteilige Erbe gefährdet war, verfallen die Söhne nicht auf die Idee, den Vater "psychiatrisch vorzubehandeln" (d.h. in den Wahnsinn zu treiben) und dann "internieren zu lassen". Sondern "Das ganze Rezept, das man anwandte, bestand im Hauen. Diese Menschen waren vielleicht zu ländlich." (S.37) Schließlich heiratet er nach dem Versterben des Vaters dessen junge Witwe, wodurch er nicht nur sein eigener Großvater sondern nun auch Vater wird. Nachdem er späteren seine Stieftochter heiratet, wird er Schwiergervater und Schwiegersohn zugleich. Es verfolgt die Totalisierung der Familie, in Ludwig XIV. Tradition "La fammille -c'est moi!" (S.40)
"Es ist wirklich das ungeheure Maß sozusagen ehrlicher Mühe und Arbeit kaum glaublich, das mitunter bei Humbug und Schwindel geleistet wird. Ja, wir halten solche enormen Energie-Aufwänder für eines der Charakteristika unseres Zeitalters, dessen gewaltige Kräfte vielfach auf diese Weise glücklich verpuffen." (S.174)
"Pepin, der ja beim Gehen sehr wenig Auf- und Abbewegung zeigte, sondern wie auf einem Brettchen ins Zimmer hereingerollt kam, hielt dieses Fahrgestell in der Mitte des Zimmers an und verbeugte sich zeremoniös." (S.164)
Köstlich erzählte Groteske, humorig und unterhaltsam. Obwohl es manchmal barock mäandert, ohne Längen lesbar. Zur Steigerung des Amüsements, um der Situation angemessen zu sein, schwenkt Doderer, offen darüber reflektierend, manchmal in die Lyrik, weil sie besser trägt - einfach wundervoll. FHO Qualitäten! ( )
  Qwertzera | Dec 11, 2010 |
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Book description
Haiku summary

Amazon.com Product Description (ISBN 155713250X, Paperback)

novel, tr from German by Vinal Overing Binner

(retrieved from Amazon Thu, 14 Feb 2013 13:36:54 -0500)

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