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Fahrenheit 451 by Ray Bradbury
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Fahrenheit 451 (1953)

by Ray Bradbury

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38,93075623 (4.03)1 / 1255
  1. 923
    1984 by George Orwell (readafew, Booksloth, rosylibrarian, moietmoi, haraldo, BookshelfMonstrosity)
    readafew: Both books are about keeping the people in control and ignorant.
    BookshelfMonstrosity: A man's romance-inspired defiance of menacing, repressive governments in bleak futures are the themes of these compelling novels. Control of language and monitors that both broadcast to and spy on people are key motifs. Both are dramatic, haunting, and thought-provoking.… (more)
  2. 682
    Brave New World by Aldous Huxley (phoenix7g, meggyweg, Babou_wk, haraldo)
    Babou_wk: Contre-utopie, société future où l'unique but de la vie est le bonheur. Toute pratique requérant de la réflexion est bannie.
  3. 284
    The Giver by Lois Lowry (thekoolaidmom)
  4. 231
    Slaughterhouse-Five by Kurt Vonnegut (Smiler69)
  5. 233
    The Handmaid's Tale by Margaret Atwood (ateolf)
  6. 222
    The Martian Chronicles by Ray Bradbury (jpers36, moietmoi)
  7. 172
    Match to Flame: The Fictional Paths to Fahrenheit 451 by Ray Bradbury (grizzly.anderson)
    grizzly.anderson: A great study of how Bradbury came to write Fahrenheit 451 as a progress through his own short stories, letters and drafts. A similar collection of stories but without some of the other material is also available as "A Pleasure To Burn"
  8. 153
    A Canticle for Leibowitz by Walter M. Miller Jr. (goodiegoodie, kristenn)
  9. 72
    A Gift Upon the Shore by M. K. Wren (lquilter)
    lquilter: "A Gift Upon the Shore" is a post-apocalyptic world; some people seek to preserve books and knowledge, but they are seen as a danger to others. Beautifully written.
  10. 72
    The October Country by Ray Bradbury (Booksloth)
  11. 40
    Something Wicked This Way Comes by Ray Bradbury (Morteana)
  12. 52
    The Medium is the Massage by Marshall McLuhan (bertilak)
  13. 30
    The Fireman by Joe Hill (sturlington)
  14. 53
    A Universal History of the Destruction of Books: From Ancient Sumer to Modern-day Iraq by Fernando Báez (bertilak)
  15. 20
    Too Loud A Solitude by Bohumil Hrabal (edwinbcn)
  16. 75
    Oryx and Crake by Margaret Atwood (andja)
  17. 10
    Shadowlife by Martin Grzimek (spiphany)
  18. 10
    The Acolyte by Craig Davidson (ShelfMonkey)
  19. 87
    Planet of the Apes by Pierre Boulle (allenmichie)
  20. 11
    The Book by M. Clifford (elbakerone)

(see all 28 recommendations)

1950s (1)
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Fahrenheit 451 habe ich bereits mehrfach in der Originalversion gelesen und jetzt zum ersten Mal in der deutschen Übersetzung, die wirklich hervorragend ist und das Buch meiner Meinung nach auch Erstlesern sehr zugänglich machen wird. Stören wir uns ausnahmsweise mal nicht an der Tatsache, dass das Mädchen Clarisse das Klischee des Manic Pixie Dream Girls vollends erfüllt. Ich weiß, es ist ein Buch seiner Zeit. Bradbury war in dieser Hinsicht wie viele seine schreiberischen Kollegen ein Mann seiner Zeit. Lassen wir das einfach mal alles beiseite.

Nehmen wir das eigentliche Thema. Pulen wir es heraus aus dem ganzen Drumherum. Die Menschen in Bradburys Roman wollen es einfach und sie wollen sich vergnügen. Sie wollen keine Zusammenhänge erkennen, geschweige denn verstehen. Sie wollen es einfach. Eine homogene eigentlich zufriedene Konsumgesellschaft, deren Wunsch nach mehr Konsum und Zufriedenheit die Menschen antreibt. Bradbury überzeichnet seine Figuren und erschafft ein erschreckendes Bild einer Gesellschaft, in der keiner mehr kommuniziert. Und Bücher sind verboten.

Das eigentlich erschreckende dabei ist, dass dieses Verbot und diese Zensur nicht von der Regierung vorgegeben wurden sondern es ein schleichender, von der gesamten Gesellschaft hausgemachter Prozess ist.

"Es kam nicht von oben, von der Regierung. Es fing nicht mit Verordnung und Zensur an, nein! Technik, Massenkultur und Minderheitendruck brachten es ganz von allein fertig."

Nur keinen beleidigen, niemandem auf den Schlips treten. Politische Korrektheit wurde auf die Spitze getrieben und führte dazu, dass Bücher und Artikel und und und eingekürzt wurden auf einen Satz, dessen Aussage sinnlos war.

Bei dem Minderheitendruck muss ich gestehen, stößt es mir schon etwas auf. Minderheiten sind hier alle und jeder. Gern kann man diesen Punkt als potentielle Gefahr für allgemeine Verdummung in heutigen Diskussionen anführen, aber man schließt dabei nicht nur echte Minderheiten ein, die tatsächlich diskrimiert werden, sondern alles und jeden, Hundebesitzer und was weiß ich. Das ist in der Tat krank und hier sollte man bewusst differenziert das Thema des Minderheitendrucks betrachten. Ich halte es nicht für richtig, alte Werke politisch korrekt neu zu schreiben. Sie sind ein Spiegel ihrer Zeit und sollten das mit allen guten und schlechten Dingen bleiben. Ich halte es allerdings für wichtig, dass Autoren und Kreative der heutigen Zeit Dinge berücksichtigen und sich vor Augen führen, dass nur durch ihr Werk eine echte Veränderung erfolgen kann. Wenn wir weiterhin Bücher schreiben, die Frauen und Menschen homosexueller Orientierung diskriminieren, wird auch die Gesellschaft ihre Denkweisen nicht ändern. Hier MUSS zwingend korrekt gehandelt werden. Und hier ziehe ich jeden Autor der heutigen Zeit in die Verantwortung.

Wie ich oben schrieb, ist Clarisse, die unserem männlichen Helden Guy Montag die Augen öffnet und ihn zum Hinterfragen animiert, ein Manic Pixie Dream Girl. Das ist ein in vielen Medien oft verwendetes und mittlerweile ausgelutschtes Klischee: Eine weibliche Figur, deren einzige Rolle und der Sinn ihrer Existenz in einem Medium einzig darin bestehen, dass sie dem meist männlichen Helden die wahre Welt zeigt, ihm die Augen öffnet. Meistens ist sie quirlig und ein bisschen schräg und so anders als der Rest. Es ärgert mich in vielen Büchern und Filmen und Videospielen ungemein, wenn dieses Klischee auch heute noch von Autoren der heutigen Zeit bedient wird. Bradbury sehe ich es nach. Allen Autoren seiner Zeit und davor sehe ich es nach. Autoren der heutigen Zeit allerdings nehme ich es arg übel. Autorinnen sogar noch ein bisschen mehr.

Aber zurück zum Thema Zensur. Guy ist Feuerwehrmann und verbrennt Bücher. Die Vorstellung, dass die Feuerwehr Brände löschte statt Feuer zu legen, erscheint ihm lächerlich. Clarisse ändert sein Leben. Plötzlich sieht er, wie dumm seine Frau ist mit ihren Fernsehserien und der ständigen Berieselei. Ebenso ihre Nachbarinnen. Guys Frau vergisst sogar, dass sie versucht hat, sich das Leben zu nehmen. Beide erinnern sich nich mehr daran, wie sie sich eigentlich kennengelernt haben. Und irgendwo am Rande droht ein Krieg auszubrechen, aber für den interessiert sich keiner. Tod, Trauer, alles Dinge, die passieren und vor denen man die Menschen beschützen muss, weil es ihr Glück stört.

Bücher bzw. deren Inhalte sind dabei das, was dieses Glück bedroht. Warum? Weil Bücher die Fantasie anregen und die Menschen lehren, Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen, und Dinge zu hinterfragen.

An einem Abend nimmt Guy von einer Verbrennungsaktion ein Buch heimlich mit nach Hause. Es wird erst später klar, dass er das bereits öfters getan hatte und es ihm nicht bewusst war. Doch nun liest er, sich selbst darüber im Klaren, dass es verboten ist. Als würden diese Bücher ihn verändern. Aber eigentlich war es Clarisse, die den Anstoß zu allem gab.

"Sie wollte nicht wissen, wie etwas gemacht wird, sondern warum. Das kann unangenehm sein. Frag ständig, warum und du bist am Ende sehr unglücklich."

Personifizierter Gegner von Guy Montag ist sein Vorgesetzter, Captain Beatty, einem Mann, der in Dialogen ein Bücherzitat nach dem anderen bringt und behauptet, dass jeder Feuerwehrmann irgendwann mal in diese Versuchung gerät, ein Buch zu lesen.

Als es klar wird, dass Guy von seiner eigenen Frau und ihren Nachbarinnen angezeigt wurde und die Feuerwehr bei ihm auftaucht, dreht er durch. Er tötet seinen Vorgesetzten und erst im Nachhinein wird im klar, dass der eigentlich sterben wollte. Captain Beatty ist dabei eine sehr komplexe Figur, die dem Leser sehr unsympathisch bleibt. Er ist sehr gebildet und kennt den Inhalt von mehreren Büchern, trotzdem ist er systemtreu bis zum Schluss. Ich persönlich bin überzeugt, dass er sich im Vergleich zu anderen im Buch erwähnten Menschen, die ihrem Leben selbst ein Ende setzten, über sein Unglücklichsein im klaren war.

An ihm wird es deutlich, dass nicht die Bücher und ihr Inhalt das Problem sind, das Unfrieden stiftet, sondern jeder Mensch für sich.

"Seelenruhe, Montag. Beschäftige die Menschen mit Gewinnspielen, wer am meisten Schlagertexte kennt oder Hauptstädte aufzählen kann und dergleichen. Stopfe ihnen den Kopf voll mit nüchterner Tatsachen, bis sie sich zwar überladen, aber doch >umfassend informiert

Guy flieht und trifft am Ende auf eine Gruppe Landstreicher, die ihn in ihre Mitte aufnehmen. Sie alle sind aus dem System ausgestiegen und wollen dafür sorgen, dass Geschichten und die Inhalte von Büchern nicht in Vergessenheit geraten.

Es gibt in diesem Roman zwei Zitate, mit denen ich vollkommen übereinstimme und die ich selbst für mich schon sehr lange als Lebenseinstellung habe:

"Was ich hasse ist ein Römer namens Status quo."

Ein Status Quo steht echter Veränderung im Wege und es gibt leider zuviele Menschen, die den Status Quo beibehalten wollen, koste es was wolle. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass dieses Zitat von einem der 'Landstreicher' kommt, einer kleinen Gruppe, die am Rande steht und wartet, ohne tatsächlich zu versuchen, das System zu verändern.

"Verlangt keine Sicherheit, so ein Tier hat es in unserer Welt nie gegeben."

Sicherheit gibt es nicht. Als 2016 in meiner Heimatstadt München ein Schüler im Olympia Einkaufszentrum Amok lief, fragten mich danach viele, ob ich mich denn in München überhaupt noch sicher fühlen würde. Meine Antwort lautete damals wie heute: Ja! Leben ist mit Risiko verbunden. Es ist sehr wahrscheinlicher, dass ich beim Überqueren einer Straße vom Auto überfahren werde, als dass mich ein Amokläufer erschießt. Ich habe mir beim Herabtreten von Gehweg vor 7 Jahren so dermaßen schlimm den Fuß umgeknickt, dass mein Sprunggelenk gebrochen und meine Bänder gerissen waren. Das veränderte mein Leben zwar nicht dauerhauft, aber doch für einige Monate und es dauerte insgesamt 18 Monate, bis ich wieder schmerzfrei laufen konnte. Was ich damit sagen will, es kann jeden von uns jederzeit und überall erwischen. Es gibt im Leben nur eine Garantie und das ist die, dass wir alle irgendwann sterben werden. Und ich hasse es, wenn sich Menschen in falscher Sicherheit wiegen. Oder wenn im Namen der Sicherheit Menschenrechte und Freiheiten eingeschränkt werden.

Wir tendieren nur alle allzugern dazu, zu vergessen, dass wir nur ein Teil dieser Welt sind und dass wir alle vergänglich sind. Es gibt keine Sicherheit.

Fahrenheit 451 war nicht nur damals aktuell sondern ist es auch heute, 50 Jahre später immer noch. Wenn nicht sogar aktueller als je zuvor. Wir Menschen sind nicht ehrlich zu uns selbst. Wir sind wahre Heuchler und wir belügen uns gern. Gegenseitig und uns selbst. Und abgesehen davon sind wir alle faul und bequem. Wir lieben die Annehmlichkeiten und die Bequemlichkeit. Wie wir an Captain Beatty sehen, ist es nicht nur wichtig, Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen. Um wirklich etwas zu verändern, muss man handeln.

Klare Lesempfehlung für diesen Roman, den jeder mal gelesen haben sollte.
( )
  Powerschnute | Mar 21, 2019 |
(see copy 2) ( )
  librisissimo | Mar 18, 2019 |
(see copy 2) ( )
  librisissimo | Mar 18, 2019 |
(see copy 2) ( )
  librisissimo | Mar 18, 2019 |
I found this story interesting, but it lacked a certain hope, for me.
Shira "Holocene/Human Era" Destinie
23 June, 12015 HE ( )
  ShiraDest | Mar 6, 2019 |
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Ray Bradbury, escritor americano (1920), alcançou sucesso basicamente em 1950, com suas Crônicas Marcianas. Embora não seja um bestseller, Bradbury tem um alto conceito nos meios literário, educacional e de entretenimento dos Estados Unidos como "consultor de idéias", dramaturgo, poeta e ensaísta. Atua também como roteirista de cinema desde 1953, tendo recebido um Oscar pelo roteiro de Moby Dick, filme dirigido por John Huston (? - 1987).

Fahrenheit 451 (1953), que se chamaria The Fire Man, nos fala de um mundo onde os livros foram abolidos, sendo proibido até possuí-los. As pessoas se contentam em passar os dias vendo programas de televisão - cujos aparelhos ocupam as quatro paredes dos cômodos da sala de estar - e seu único interesse é comentar os programas, novelas ou comerciais, cantando seus jingles e seus bordões em todos os lugares, metrô, praças e onde quer que vão [não sei, mas ultimamente tenho ouvido exatamente isso sobre o BBB]. Esses jingles são daquele tipo de música que se fixam em nossas cabeças e não conseguimos desligar – alguma semelhança com nossa cultura atual?

Em 1966, François Truffaut colocou nas telas a história de Bradbury, que segundo o próprio, foi bastante modificada para sanar alguns mistérios que o livro deixou pendentes. Porém, na re-edição, ele mesmo se explica no posfácio, decidiu deixar o texto original, mesmo que isso inquietasse alguns de seus leitores mais antigos, inconformados com as lacunas na história ou mesmo com o destino final de alguns personagens.

O livro passa a sensação de que o autor, já em 1953, visualizava os desdobramentos de uma cultura massificada, na qual idéias originais, a observação crítica do mundo, dos costumes e o questionamento do status quo, têm cada vez menos espaço.

O mais lamentável é que os habitantes desse mundo se autoalienaram. Não houve sequer a necessidade das autoridades convencê-los ou mesmo forçá-los a deixar os livros de lado. Porém, uma vez que eles abandonaram o hábito da leitura de livre e espontânea vontade, começou um movimento repressivo e de caça aos resistentes, teimosos em achar a leitura algo importante para a vida. A repressão era executada pelos bombeiros através de incêndios de pilhas de livros. A razão dos moradores da cidade (ela não tem nome) deixarem de ler foi a verificação de que ficavam mais felizes sem as idéias que os livros traziam. Os livros faziam pensar, pensar fazia sofrer, enxergar o mundo de muitas formas e pontos de vista. O indivíduo se dava conta, então, da dor do outro no mundo. E afinal por que alguém gostaria de ser infeliz?

O paradoxo é que os bombeiros já não apagavam mais incêndios, pois todas as edificações eram cobertas com uma camada de material não inflamável. Sua tarefa agora era queimar o maior número de livros, todo e qualquer remanescente de bibliotecas públicas ou particulares.

Bradbury (2003, p.79) nos mostra o vazio de um mundo imagético, midiático e hedonista. Através do diálogo do personagem Beatty, chefe dos bombeiros, com Montag, o bombeiro que começa a questionar o mundo em que vive, o autor explica que o mundo passou a ser todo resumido, pois as pessoas não têm mais paciência de ler:

“Clássicos reduzidos para se adaptarem a programas de rádio de quinze minutos, depois reduzidos novamente para uma coluna de livro de dois minutos de leitura, e, por fim, encerrando-se num dicionário, num verbete de dez a doze linhas [...] o Hamlet não passava de um resumo de uma página num livro que proclamava: Agora você finalmente pode ler todos os clássicos; faça como seus vizinhos.”

E vai mais longe em algumas reflexões, que a mim parecem muito com o tipo de educação média que temos hoje – pelo menos no Brasil:

“A escolaridade é abreviada, a disciplina relaxada, as filosofias, as histórias e as línguas são abolidas, gramática e ortografia pouco a pouco negligenciadas, e, por fim, quase totalmente ignoradas. A vida é imediata, o emprego é o que conta, o prazer está por toda parte depois do trabalho. Por que aprender alguma coisa além de apertar botões, acionar interruptores, ajustar parafusos e porcas?” (Bradbury, 2003, p.80).

Sobre a questão de maiorias x minorias, demonstra a complexidade da questão. Existe um ditado que diz “que toda maioria é burra”, mas já refletimos sobre as minorias? Falo aqui de minorias que querem impor seus pontos de vista, modos de vida e idéias à maioria, sem deixar que outras minorias dentro da maioria tenham sua própria voz. Diz Bradbury (2003, p.82):

“Agora tomemos as minorias de nossa civilização, certo? Quanto maior a população, mais minorias. Não pise no pé dos amigos dos cães, dos amigos dos gatos, dos médicos, advogados, comerciantes, patrões, mórmons, batistas, unitaristas, chineses de segunda geração, suecos, italianos, alemães, texanos, gente do Brooklyn, irlandeses, imigrantes do Oregon ou do México. [Eu acrescentaria, para atualizar, os muçulmanos]. Os personagens desse livro, dessa peça, desse seriado de tevê não pretendem representar pintores, cartógrafos, engenheiros reais. [...] quanto maior seu mercado, menos você controla a controvérsia! Todas as menores das menores minorias querem ver seus próprios umbigos, bem limpos. Autores cheios de maus pensamentos, tranquem suas máquinas de escrever! [para atualizar, seus PCs e notebooks].

E assim, não se pode escrever (ou falar) sobre quase mais nada, pois se tem sobre a cabeça uma espada de um processo de calúnia e difamação, ou ser taxado de preconceituoso – lembrando que preconceitos sempre têm dois lados. Essa é a democracia atual no Ocidente e que no livro já se entrevê. Um amigo disse um dia, que qualquer pessoa pode dizer o que quiser, o problema é quando o atingido se ressente e age de uma forma rancorosa. Eis o problema. Se eu disser que você é gordo, feio, negro, homossexual, prostituta, de esquerda, de direita, etc. posso ser presa ou processada. Mas como evitar? Somos humanos, nada mais que humanos. Existe solução para as diferenças individuais? Ou nos tornaremos todos iguais, como no livro Henfil na China (1984, desculpem, mas sou dessa geração), vestindo as mesmas roupas, recitando os mesmos mestres (Mao, Lênin, Stalin) e pensando, fazendo, lendo e assistindo só o quê e indo só aonde é permitido pelo partido, ou pela ditadura do politicamente correto e do eufemismo? Será que algum tipo de transgressão na mesmice não é nem um pouco salutar?

Mas sempre existem sim alguns transgressores. Não existe unanimidade na espécie humana, a divergência é algo esperado porque renova e inova. É o motor da mudança social. Na página 100, Montag conversa com Faber, um professor de inglês aposentado, que há quarenta anos fora descartado, “quando a última faculdade de ciências humanas foi fechada por falta de alunos e patrocínio” [não sei porque, mas tenho uma sensação de déjà vu]. Como ele, outros intelectuais foram dispensados, pois eram o veículo para a infelicidade humana, afinal questionavam as coisas e não deixavam que as pessoas esquecessem que nem elas, nem o mundo eram perfeitos. E isso é muito perigoso.

Mas em um mundo em que ler também é muito perigoso, talvez a atitude mais prudente seja a dada por Beatty, o Chefe dos Bombeiros, no fim fictício que Bradbury colocou no posfácio do livro. Depois de tantos anos incendiando livros, ele revela a Montag uma grande biblioteca escondida em sua casa. Montag pergunta: - Mas o senhor é o Queimador-Chefe! Não pode ter livros em sua casa! Beatty responde: - O crime não é ter livros, Montag, o crime é lê-los! Sim, é isso mesmo. Eu tenho livros, mas não os leio.

Bem, mesmo que nós adquiramos livros com maior velocidade do os lemos, só nos resta esperar ter tempo de vida suficiente para ler a maior quantidade possível e não transformar nossa sociedade no mundo de Montag.
added by mcrbarreto | editPessoal, Cristina Barreto (Feb 2, 2010)
 
Classique parmi les classiques, Fahrenheit 451 est à la SF ce que le Dracula de Stocker est au fantastique. Cette œuvre est une contre-utopie à la mesure du Meilleur des mondes de Huxley ou à 1984 de Orwell. C’est dire…
 
This intriguing idea might well serve as a foundation on which to build a worst of all possible worlds. And to a certain extent it does not seem implausible. Unfortunately, Bradbury goes little further than his basic hypothesis. The rest of the equation is jerry-built.
 

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Author nameRoleType of authorWork?Status
Bradbury, RayAuthorprimary authorall editionsconfirmed
Aguilar, Julia OsunaTranslatorsecondary authorsome editionsconfirmed
Aldiss, Brian W.Forewordsecondary authorsome editionsconfirmed
Škvorecký, JosefTranslatorsecondary authorsome editionsconfirmed
Brick, ScottNarratorsecondary authorsome editionsconfirmed
Buddingh', CeesTranslatorsecondary authorsome editionsconfirmed
Chambon, JacquesTranslatorsecondary authorsome editionsconfirmed
Crespo, AlfredoTranslatorsecondary authorsome editionsconfirmed
D'Achille, GinoCover artistsecondary authorsome editionsconfirmed
Diamond, DonnaCover artistsecondary authorsome editionsconfirmed
Emmerová, JarmilaTranslatorsecondary authorsome editionsconfirmed
Güttinger, FritzTranslatorsecondary authorsome editionsconfirmed
Hoye, StephenNarratorsecondary authorsome editionsconfirmed
Hurt, ChristopherNarratorsecondary authorsome editionsconfirmed
Kayalıoğlu, KorkutTranslatorsecondary authorsome editionsconfirmed
Kayalıoğlu, ZerrinTranslatorsecondary authorsome editionsconfirmed
Keyser, GawieForewordsecondary authorsome editionsconfirmed
Knipel, CidTranslatorsecondary authorsome editionsconfirmed
Monicelli, GiorgioTranslatorsecondary authorsome editionsconfirmed
Moorcock, MichaelIntroductionsecondary authorsome editionsconfirmed
Mugnaini, Joseph A.Cover artistsecondary authorsome editionsconfirmed
Nordin, SivTranslatorsecondary authorsome editionsconfirmed
Pennington, BruceCover artistsecondary authorsome editionsconfirmed
Pepper, BobCover artistsecondary authorsome editionsconfirmed
Prichard, MichaelNarratorsecondary authorsome editionsconfirmed
Robbins, TimNarratorsecondary authorsome editionsconfirmed
Robillot, HenriTranslatorsecondary authorsome editionsconfirmed
Stangl, KatrinIllustratorsecondary authorsome editionsconfirmed
Weber, SamIllustratorsecondary authorsome editionsconfirmed

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Contains

Has the adaptation

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Series (with order)
Canonical title
Original title
Alternative titles
Original publication date
People/Characters
Important places
Important events
Related movies
Awards and honors
Epigraph
"If they give you ruled paper,
write the other way."
Juan Ramón Jiménez
FAHRENHEIT 451:
the temperature at which
book-paper catches fire and burns
Dedication
This one, with gratitude,
is for
Don Congdon
First words
It was a pleasure to burn.
Quotations
It doesn't matter what you do, he said, so long as you change something from the way it was before you touched it into something that's like you after you take your hands away.
But that's the wonderful things about man; he never gets so discouraged or disgusted that he gives up doing it all over again, because he knows very well it is important and worth the doing.
But remember that the Captain belongs to the most dangerous enemy of truth and freedom, the solid unmoving cattle of the majority. Oh, God, the terrible tyranny of the majority.
I'm afraid of children my own age. they kill each other. Did it always use to be that way? My uncle says no. Six of my firends have been shot in the last year alone. Ten of them died in car wrecks. I'm afraid of them and they don't like me because I'm afraid. My uncle says his grandfather remembered when children didn't kill each other. But that was a long time ago when they had things different. They believed in responsibility, my uncle says. Do you know, I'm responsible. I was spanked when I needed it, years ago. And I do all the shopping and housecleaning by hand.
The same infinite detail and awareness could be projected through the radios and televisors, but are not. No, no, it's not books at all you're looking for! Take it where you can find it, in old phonograph records, old motion pictures, and in old friends; look for it in nature and look for it in yourself. Books were only one type of receptacle where we stored a lot of things we were afraid we might forget. There is nothing magical in them at all. The magic is only in what books say, how they stitched the patches of the universe together into one garment for us. Of course you couldn't know this, of course you still can't understand what I mean when I say all this.
Last words
Disambiguation notice
This is the original novel by Ray Bradbury, not the 1966 film directed by François Truffaut or any other adaptation.
Publisher's editors
Blurbers
Publisher series
Original language
Canonical DDC/MDS
Book description
"The system was simple. Everyone understood it. Books were for burning... along with the houses in which they were hidden." Fahrenheit 451 is an enlightening story that is almost daunting. In a place where firemen build fires to burn books, this story is somewhat forboding because although it may seem extreme, it causes the reader to look at how much we take books and freedom for granted. Guy Montag goes outside the norm of a society where relationships are based on material things in order to try to discover how life would be if one were to actually think and live for themselves instead of being told what to do and how to behave.

AR level 5.2, 7 pts
Haiku summary

Amazon.com Amazon.com Review (ISBN 0345342968, Mass Market Paperback)

In Fahrenheit 451, Ray Bradbury's classic, frightening vision of the future, firemen don't put out fires--they start them in order to burn books. Bradbury's vividly painted society holds up the appearance of happiness as the highest goal--a place where trivial information is good, and knowledge and ideas are bad. Fire Captain Beatty explains it this way, "Give the people contests they win by remembering the words to more popular songs.... Don't give them slippery stuff like philosophy or sociology to tie things up with. That way lies melancholy."

Guy Montag is a book-burning fireman undergoing a crisis of faith. His wife spends all day with her television "family," imploring Montag to work harder so that they can afford a fourth TV wall. Their dull, empty life sharply contrasts with that of his next-door neighbor Clarisse, a young girl thrilled by the ideas in books, and more interested in what she can see in the world around her than in the mindless chatter of the tube. When Clarisse disappears mysteriously, Montag is moved to make some changes, and starts hiding books in his home. Eventually, his wife turns him in, and he must answer the call to burn his secret cache of books. After fleeing to avoid arrest, Montag winds up joining an outlaw band of scholars who keep the contents of books in their heads, waiting for the time society will once again need the wisdom of literature.

Bradbury--the author of more than 500 short stories, novels, plays, and poems, including The Martian Chronicles and The Illustrated Man--is the winner of many awards, including the Grand Master Award from the Science Fiction Writers of America. Readers ages 13 to 93 will be swept up in the harrowing suspense of Fahrenheit 451, and no doubt will join the hordes of Bradbury fans worldwide. --Neil Roseman

(retrieved from Amazon Thu, 12 Mar 2015 18:18:59 -0400)

(see all 8 descriptions)

Fireman Guy Montag is a fireman whose job it is to start fires. And he loves to rush to a fire and watch books burn, along with the houses in which they were hidden. Then he meets a seventeen-year old girl who tells him of a past when people were not afraid, and a professor who tells him of a future where people can think. And Guy Montag knows what he has to do ...… (more)

» see all 36 descriptions

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Tantor Media

An edition of this book was published by Tantor Media.

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