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Die Mücke im Bernstein by E.G. Stahl
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Die Mücke im Bernstein

by E.G. Stahl

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Als ich das Buch aus dem Regal genommen habe, hab ich kurz im Internet danach gesucht. Und dabei den Zusatz gefunden "Der große Ostpreußen-Roman". Das stand in meinem Originalband nicht, und ich war etwas besorgt, ob ich das Buch noch ganz unbefangen lesen kann.
Ich muss es als Teenager mindestens zweimal gelesen haben, denn manche Szenen waren mir überdeutlich im Gedächtnis. Das gehört zu den positiven Seiten des Buches: Die klare, beschreibende Sprache.

Kurz zum Inhalt:
"Aufhänger" des Buchs und roter Faden bildet ein besonderer Bernstein, der eine Mücke umschließt. Dieser wird über die Jahrhunderte von Generation zu Generation weitervererbt, und dabei ist man Zeuge, wie sich Familien immer wieder annähern, untereinander verbinden, sich entfernen und dabei in die Geschehnisse der Zeit eingebunden sind - Pestausbrüche, Aufstände, Abschaffung der Leibeigenschaften und ähnliches, bis ins zwanzigste Jahrhundert hinein.

Das Buch ist weniger kitschig, als ich befürchtet hatte (auf meinen damaligen Geschmack würde ich nicht viel geben...). Aber es wird doch hin und wieder klischeehaft.
Schwachstellen des Buchs sind die weit verzweigten Stammbäume auf den verschiedenen Familiensitzen. Eine Skizze hätte da geholfen. So bleiben dann unter all den Termaehlens, Rotters, Wigors nur einige Gestalten wirklich plastisch in Erinnerung.
Außerdem wird der Vererbungsgedanke etwas ungut ausgewalzt, also dass sich böses, sadistisches Blut oder eine Künstlernatur unweigerlich vererbt und "durchschlägt".
Aber allgemein ist es relativ modern, als sowohl positive als auch negative Charaktere unabhängig von Geschlecht und Herkunft verteilt sind.

Auch die Themen sind ab und zu romantisch, aber nicht süßlich. Vergewaltigungen, versuchte Abtreibungen, Hunger und Krankheit werden alle angesprochen, allerdings eher als beispielhafte Fälle und nicht im Zusammenhang mit Charakterstudien.
Insgesamt ein ganz interessanter Figurenreigen, der aber durch das Übermaß an Personen und den schnellen Galopp durch die Jahrhunderte bis auf Einzelfälle nicht im Gedächtnis bleibt. Das Konzentrieren auf einzelne Protagonisten hätte dem Roman sicher gut getan (denn die Autorin versteht es wohl, sie dreidimensional zu beschreiben).
Über die Autorin ist übrigens seltsamerweise fast nichts bekannt. ( )
  Tangotango | Jun 23, 2015 |
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