HomeGroupsTalkMoreZeitgeist
This site uses cookies to deliver our services, improve performance, for analytics, and (if not signed in) for advertising. By using LibraryThing you acknowledge that you have read and understand our Terms of Service and Privacy Policy. Your use of the site and services is subject to these policies and terms.
Hide this

Results from Google Books

Click on a thumbnail to go to Google Books.

Loading...

A Feast in the Garden (1985)

by György Konrad

Other authors: See the other authors section.

Series: Romantrilogie over het leven van de Hongaarse joden (1)

MembersReviewsPopularityAverage ratingMentions
1753114,658 (3.82)4
A rich and moving narrative of love, lost innocence, and lost souls in a Hungary where a festive past still haunts the bereaved, restless present. Translated by Imre Goldstein. A Helen and Kurt Wolff Book. Harvest in Translation series

None.

None
Loading...

Sign up for LibraryThing to find out whether you'll like this book.

No current Talk conversations about this book.

» See also 4 mentions

Dutch (2)  German (1)  All languages (3)
Showing 3 of 3
Kaleidoscopische familiegeschiedenis die met horten en stoten en vanuit verschillende personages verteld wordt, in een poging om zicht te krijgen op de bijna vijftig jaar volgend op de Tweede Wereldoorlog. Veel terzijdes over het schrijven zelf, en over vrijheid, kapitalisme, macht. Boordevol hapklare one-liners. Als geheel niet al te vlot om volgen, laat staan begrijpen. ( )
  razorsoccam | Sep 30, 2019 |
Die Seitenangabe bezieht sich auf die suhrkamp taschenbuch (1986) Ausgabe
(http://www.librarything.com/work/568745/book/138375181).

Zwischen Autobiographie und Roman: Erinnerungen und Gedanken über sich und andere, über die Liebe, über das Schreiben („Ich glaube, eine Ähnlichkeit zwischen Liebe und Literatur besteht auch darin, daß beiden das Possenhafte gut zu Gesicht steht.“ 322) auch zur Geschichte, über Begegnungen und Begebenheiten damals und heute, nicht unbedingt in zeitlicher Reihenfolge: so kann man das Buch irgendwo aufschlagen, man braucht es nicht vom Anfang zum Ende zu lesen. Konrád schreibt, dass es von ihm gesagt sei, er wäre hier Autor des eigenen Lebens. Erinnerungsbilder lassen einen Anflug von Handlung entstehen. Gedankenassoziationen – man folgt oder läßt es bleiben.
Mir gefällt seine bildhafte Sprache selbst in einer Übersetzung; einige Zitate:
Über das Schreiben: „Es bedarf ständigen Trainings, damit sich die Muskulatur der Sprache strafft. ... In den Straßen der Komposition ein Strömen der Sätze, ich sehe sie räumlich. Beim Übertragen des früher Geschriebenen tritt aus den Wortanhäufungen der eigentliche Text wie Blindenschrift hervor. Langsame Destillation ...“ 298
„Jeder Mensch besitzt irgendeine Ideologie, einen Kranz von Ideen, weshalb er was tut. Ich habe noch niemanden getroffen, für den die innere Selbstrechtfertigung nicht eine Lebensnotwendigkeit wäre.“ 206
„Es gibt einige in dieser Stadt, die Freizeit höher schätzen, als Geld. Am Donauufter sehe ich betagte Männer mit einem Buch in der Hand spazieren gehen, sie setzen sich auf eine Bank, lesen ein paar Seiten, schlendern dann weiter.“ 260.
Du sollst nicht töten: „Mit dem Verbot und der Versuchung zu töten sind wir identisch ...“ 281
„Die meisten halten das, wovor sie Angst haben müssen, als schicksalhaft, daß es auf ihren Blumengarten hagelt ebenso wie den Umstand, daß sie ermordert werden.“ 295

Es ist eines der ganz wenigen Bücher, von denen ich wünschte, sie wären ohne Ende. (I-17)

Ein weiterer Kommentar (I-20): Dieses Buch begleitet mich seit langem. Mir genügt es nicht, es einmal gelesen zu haben. In Mußestunden schlage ich es irgendwo auf, lese ein paar Sätze, keine fortlaufende Handlung stört dies. Eine Welt öffnet sich: Erinnerungen, Gedanken, Bilder, die sich mit den Sätzen im Buche mischen. Lesen wird zu einem Dialog. So wie es sein sollte.

Konrád selbst nennt den Roman einen „autobiographischen Essayroman“„Tagebuch, Chronik, Schwärmerei, Querschnitte aus dem Bewußtsein.“ Ein Diskurs „eher oszillatorisch als linear.“ „Wer weiß, was wahr ist und was nicht? Was ist meine Wirklichkeit?“ so fragt er sich (S.300f der st Ausgabe). Die Geister seiner jüdischen Großfamilie, viele 1944 ermordet, suchen ihn auf im Garten bei Budapest, setzen sich ihm gegenüber an den Grabsteinschreibtisch unter den Obstbäumen, tauschen Erinnerungen, Gedanken aus. “Der Roman ist eine vollendete Form, das ganze Bewußtsein passt in ihn hinein, …

Einige Sätze, die mir auffielen:
„Ja, ich bekenne, daß ich folgendes denke: Die Geschichte ist das gemeinsame Werk von Gott und Teufel. Sie arbeiten Hand in Hand, es kann sogar sein, daß die beiden eins sind. …Was hast du gegen die Hypothese einzuwenden, daß Gott und der Teufel ein und derselbe seien? Gott macht keinen Unterschied zwischen gut und böse, nur ich tue das, denn ich bin sterblich. (26, 12)
„Ich habe die Politik immer für eine Art Zirkus gehalten. In der Arena versetzen sich die Clowns gegenseitig Fußtritte in den Hintern, sie zanken sich lustig, sie unterhalten uns , … Ich habe so lange über die Politik gelacht, bis die Bescherung da war. (310f)
Der 11-jährige Kobra 1944 in Budapest „konnte nicht begreifen, daß diese bewaffneten Männer [zum töten] einen besseren Grund haben könnten als die Dummheit. Sie brüllen, poltern, schießen wild um sich, benehmen sich wie Possenreißer. Die Sache fängt da an, daß mit dem Verstand eines Menschen, der tadellos dem Befehl Stillgestanden gehorcht, etwas nicht in Ordnung ist. So ein Mensch ist zu allem fähig. Kobra beschloß, für ihn sollte es im ganzen Leben nur ein Rührt euch geben.“

Über seine Schreibarbeit:
„Die Freiheit der Phantasie und die Freiheit des Bürgers hängen miteinander zusammen. Schreiben ist ständige Übertretung, Grenzverletzung … über das Erlaubte, über das Erträgliche hinausgehen. (27)
„Der Mensch hat Sehnsucht nach einer großzügigen und fortführbaren Arbeit, nach einer lebenslangen Anstellung, nach ineinanderwachsenden Werken, nach der Schaffung einer sich alles einverleibenden Welt, in der wir unsere Stimme wechseln können, je nachdem, in wen wir uns verbergen. … - Jedes deiner Bücher ist ein Vorhang zwischen dir und der Welt, ein Versteckspiel. - der Autor muß ein Mandarin sein; man soll meine Zeichen lesen lernen! (301, 308) ( )
1 vote MeisterPfriem | Jan 30, 2017 |
Ik weet nog heel goed hoe fel dit boek bejubeld werd, toen het in Nederlandse vertaling uitkwam, in 1988. Het jaar daarop viel de Muur, en Konrad werd in het westen alom gefêteerd. Eerder las ik al "de bezoeker" van hem, en was daar aardig door gecharmeerd. Maar dit was een afknapper. Dit boek speelt zich grotendeels af in en rond Boedapest, nog onder communistische dictatuur. Het bevat een aantal "'stemmen", waaronder ook die van de schrijver zelf, en die zijn het interessantst als hij zijn levensverhaal reconstrueert. Maar de andere stemmen (van sarcastische oude mannen, tot door zelfmoord geobsedeerde vrouwen) zijn een miskleun. Ik denk dat het vooral de kille, beschrijvende, schrijfstijl is (die nog wel meer door Midden-Europeanen wordt beoefend) die me deed besluiten het boek halfweg dicht te slaan. Ik merk trouwens dat Konrad na zijn glorieperiode helemaal is weggedeemsterd. ( )
  bookomaniac | Oct 9, 2014 |
Showing 3 of 3
no reviews | add a review

» Add other authors (3 possible)

Author nameRoleType of authorWork?Status
György Konradprimary authorall editionscalculated
Blancquaert, LievePhotographersecondary authorsome editionsconfirmed
Dongen, Kees vanCover artistsecondary authorsome editionsconfirmed
Janssen, JacquesDesignersecondary authorsome editionsconfirmed
Kammer, HenryTranslatorsecondary authorsome editionsconfirmed
You must log in to edit Common Knowledge data.
For more help see the Common Knowledge help page.
Canonical title
Original title
Alternative titles
Original publication date
People/Characters
Important places
Information from the Dutch Common Knowledge. Edit to localize it to your language.
Important events
Related movies
Awards and honors
Epigraph
Dedication
First words
Quotations
Last words
Disambiguation notice
Publisher's editors
Blurbers
Original language
Canonical DDC/MDS

References to this work on external resources.

Wikipedia in English

None

A rich and moving narrative of love, lost innocence, and lost souls in a Hungary where a festive past still haunts the bereaved, restless present. Translated by Imre Goldstein. A Helen and Kurt Wolff Book. Harvest in Translation series

No library descriptions found.

Book description
Haiku summary

Quick Links

Popular covers

Rating

Average: (3.82)
0.5
1
1.5 1
2 1
2.5 1
3 4
3.5 6
4 6
4.5 2
5 7

Is this you?

Become a LibraryThing Author.

 

About | Contact | Privacy/Terms | Help/FAQs | Blog | Store | APIs | TinyCat | Legacy Libraries | Early Reviewers | Common Knowledge | 151,721,969 books! | Top bar: Always visible