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Felidae / Francis. by Akif Pirinçci
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Felidae / Francis.

by Akif Pirinçci

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Zwei Katzenkrimis um brutale Morde von Katzen an Katzen, die Kater Francis aufklärt.

Vor langer Zeit hatte ich den ersten Teil schon einmal gelesen, und von daher war mir das Motiv der Morde im Gedächtnis geblieben. An die Vorgeschichte mit dem Tierversuchslabor hatte ich mich hingegen gar nicht erinnert.

Im ersten Teil zieht Francis mit seinem Halter, dem gutmütigen Althistoriker Gustav, der sich als Autor von "Kurzromanen" für Frauenzeitschriften durchschlägt, in einen sanierungsbedürftigen, leerstehenden Altbau und wird kurz danach mit einer Mordserie unter Katzen in den Gärten hinter den Häusern konfrontiert. Schnell begegnet er verschiedenen Verdächtigen und wird schließlich dem alten Kater Pascal vorgestellt, der am Computer seines Halters Daten über die Ermordeten gesammelt hat und ihm hilft, ein System dahinter zu entdecken. Auch eine Sexszene kommt vor, die mit der Lösung im Zusammenhang steht: Francis begegnet einer mysteriösen urtümlichen Schönheit, die ihn an die altägyptischen Darstellungen in den Büchern seines Freundes Gustav erinnert.

Im zweiten Teil flieht Francis vor Gustavs allzu dominanter Lebensgefährtin, die ihn kastrieren lassen will, und wird im Unwetter in die Kanalisation geschwemmt. Dort begegnet er als erstes einer übel zugerichteten, aufgedunsenen kätzischen Wasserleiche und dann einem rätselhaften Volk blinder Katzen, die in der Kanalisation leben und Francis erst umbringen wollen, weil sie um das Geheimnis ihrer Existenz fürchten, ihm aber dann, als er seinen Namen nennt, berichten, dass solche Wasserleichen häufig durch die Kanalisation treiben und sie davon ausgehen, dass der Mörder ein verrückter Kater ist, der sich in der Kanalisation mit einer gleichfalls gestörten Dogge angefreundet hatte, die hier Katzen jagte. Sie führen Francis zu dem Einlauf eines Baches, der aus einem Wald kommt, und sobald er dort wieder an die Oberfläche tritt, wird er gleich von einem mysteriösen Jäger beschossen und flieht über eine Autobahn in ein anderes Waldstück, in das Jahre zuvor irgendwelche Tiere ausgewildert wurden. Die obligatorische Sexszene spielt hier mit einer Waldwildkatze, bei der Ermittlung hilft ihm der Kater Ambrosius, der nicht nur schreiben kann, sondern auch diverse Tiersprachen beherrscht.

Der zweite Band ist deutlich kürzer als der erste, hat aber durch eine größere Schrift und einen großzügigen Satzspiegel ungefähr gleich viele Seiten.

Sehr interessant fand ich teilweise die zusätzlichen Informationen über Katzen und ihr Verhalten in den Anmerkungen. In der Erzählung werden sie dafür aber allzu oft allzu menschlich dargestellt.

Pirinccis Schreibstil ist oft sehr dicht und konzentriert, und immer wieder sind die Erzählungen von Zivilisationskritik durchsetzt. Deshalb gibt es mindestens ein Dutzend Aussagen und Formulierungen, die es wert sind, einzeln herausgeschrieben zu werden. Dadurch ist er aber oft auch anstrengend zu lesen, weil er fast keinen Satz bilden kann, der nicht witzig oder geistreich sein soll. Dafür verhaut er sich vereinzelt allzu klugscheißend in der Grammatik oder Wortbildung, indem er einen richtigen Dativ durch einen gebildeter klingenden, aber falschen Genitiv ersetzt oder die Fremdwörter mit der einen Silbe mehr wählt, die dann den Sinn verfehlen. Aber wahrscheinlich ist das Absicht, weil ja nicht er erzählt, sondern der Kater.

Die Ich-Perspektive des Katers finde ich auch etwas unhandlich, weil mir dieses klugscheißernde Viech doch oft allzu sehr auf einer Ebene reflektiert und philosophiert, die nicht zu Katzen passt.

http://buchkreuzer.blog.de/2009/12/07/katzenfreundinnen-7528415/ ( )
  Liondancer | Dec 7, 2009 |
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