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Der Bücherdrache: Roman - mit…
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Der Bücherdrache: Roman - mit Illustrationen des Autors (edition 2019)

by Walter Moers (Author)

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303554,247 (3.19)None
Member:Jisi
Title:Der Bücherdrache: Roman - mit Illustrationen des Autors
Authors:Walter Moers (Author)
Info:Penguin Verlag (2019)
Collections:Your library
Rating:***1/2
Tags:None

Work details

Der Bücherdrache: Roman - mit Illustrationen des Autors by Walter Moers

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Ich habe alle Bücher von Walter Moers begeistert gelesen. Dann kam "Das Labyrinth der Träumenden Bücher, was äußerst langweilig war, Prinzessin Insomnia musste ich abbrechen. Dem Bücherdrachen wollte ich noch eine Chance geben. Aber leider scheint Walter Moers die Fantasy ausgegangen zu sein. Ich habe das Buch nach zähen 90 Seiten abgebrochen. Schade. ( )
  Shine101 | Jun 3, 2019 |
"Der Bücherdrache" habe ich mir auf Verdacht gekauft, wie so manche der zurückliegenden Veröffentlichungen von Walter Moers. Der Grund dafür ist inzwischen schon ziemlich alt: "Die Stadt der Träumenden Bücher", 2004 veröffentlicht. Dieses Buch, in dem der Dichter Hildegunst von Mythenmetz in der Stadt Buchhaim und den darunterliegenden labyrinthischen Katakomben Abenteuer erlebt, habe ich geliebt. Es war nicht nur eine sprachlich gewitzte und charmante Abenteuergeschichte, sondern auch Bildungsroman, Parodie des literarischen Geschäftsbetriebs und Konsumdenkens, und eine Liebeserklärung an das Lesen. Es hat für mich einen ähnlichen Stellenwert wie Otfried Preußlers "Krabat" oder Michael Endes "Die Unendliche Geschichte". Das Buch zu lesen hatte fast schon etwas Rauschhaftes.

Vielleicht hätte mir gleich klar sein sollen, dass man etwas als derart besonders Empfundenes nur einmal bekommt. "Der Schrecksenmeister" fand ich nicht schlecht, aber auch nicht hinreißend, und hatte sogar bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich für diese Rezension Jahreszahlen recherchieren musste, ganz vergessen, dass es den Roman überhaupt gab. "Das Labyrinth der Träumenden Bücher", die sehnsüchtig erwartete Fortsetzung, fand ich enttäuschend und manipulativ, und war daraufhin eine Weile nicht gut auf Zamonien-Romane zu sprechen. Bis zum Erscheinen von "Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr" war allerdings wieder so viel Zeit ins Land gegangen, dass ich ohne viel Federlesen zugriff. Bei dem Buch weiß ich bis heute nicht, ob ich es gut finde oder nicht. Eigentlich hätte das ausreichen sollen, um "Der Bücherdrache" nicht zu kaufen, oder vielleicht nur als Taschenbuch. Aber ich habe es trotzdem sofort und gebunden gekauft. Weil es um Bücher gehen sollte und in den Katakomben spielte, was mich zu dem Gedanken verleitete, es könnte gewissermaßen eine Rückkehr zur alten Form sein. Also aus Hoffnung. Die stirbt ja bekanntlich zuletzt. Der Klappentext versprach ja auch Einiges:

"In den Katakomben von Buchhaim erzählt man sich die alte Geschichte vom sprachmächtigen Drachen Nathaviel. Angeblich besteht er aus lauter Büchern, die von der mysteriösen Kraft des Orms durchströmt sind. Die Legende besagt, der Bücherdrache habe auf jede Frage die richtige Antwort. Der Buchling Hildegunst Zwei, benannt nach dem zamonischen Großschriftsteller Hildegunst von Mythenmetz, macht sich eines Tages auf den Weg in den Ormsumpf, wo Nathaviel hausen soll. Dabei wagt er sich in Bereiche der Katakomben, in denen es von Gefahren wie den heimtückischen Bücherjägern nur so wimmelt. Und er ahnt nicht, dass die größte Gefahr, die ihm droht, vom Bücherdrachen selber ausgeht."

Das hörte sich für mich nach einer aufregenden Reise an, in der so manche Gefahr überstanden und geheimnisvollen Orte erkundet werden wollen, bis schließlich der Drache gefunden wird und ein neuer Abschnitt des Abenteuers beginnt. Tatsächlich ist es eher ein Kammerspiel: Nach unerwartet wenigen Seiten hat Hildegunst Zwei den Ormsumpf erreicht, in dem der Drache haust, und begegnet ihm. Und ab da besteht die Geschichte fast ausschließlich aus dem Gespräch zwischen Hildegunst Zwei und Nathaviel, in dem der Drache ausgiebig seine Lebensgeschichte erzählt und wiederholt seine Meinung zu Vorurteilen gegenüber Drachen kundtut. Und das zieht sich. Anfänglich mag es noch ganz unterhaltsam sein, weil Moers Fantasy-Klischees zumindest ansatzweise aufs Korn nimmt. Aber der Witz nutzt sich schnell ab, und viele Inhalte sind über Gebühr breitgetreten, weil Moers es nicht einsieht, etwas in zwei Sätzen auszudrücken, wenn es sich auch in zwölf beschreiben lässt. Deshalb liest sich das Buch streckenweise mehr als ermüdender Vortrag denn als eine Geschichte, und Spannung kommt dadurch wenig auf.

Zu dem Zeitpunkt, als Hildegunst Zwei sich tatsächlich in einer Gefahrenlage befindet, ist das Buch schon fast vorbei (es ist nur knappe 170 Seiten lang), und die Befreiung aus dieser Lage mutet ziemlich faul an. Ohne zuviel zu verraten, aber eine Sache, die mich besonders gestört hat, war eine spezielle Fähigkeit der Buchlinge, von denen Hildegunst Zwei gar nicht wusste, dass er sie besitzt. Er wendet sie aber rein instinktiv an, ohne sie vorher üben oder etwas darüber lernen zu müssen, und es ist unzweifelhaft etwas, das alle Buchlinge können. Dadurch ergibt es aber überhaupt keinen Sinn, dass ein Buchling darüber nicht bescheid weiß.

Ein weiteres Problem ist die unnötig verschachtelte Rahmenhandlung: Hildegunst von Mythenmetz hat einen Traum, in dem er Hildegunst Zwei begegnet, der ihm dann sein Erlebnis mit Nathaviel erzählt. Die Rahmenhandlung ist als Comic gezeichnet und sehr schön illustriert, weshalb ich davon auch gerne mehr gesehen hätte. Die Geschichte selbst ist wörtliche Rede innerhalb dieses Traums, und es gibt häufig Zwischenfragen von Mythenmetz, oder Beschreibungen von Hildegunst Zweis Gestik und Mimik, die einen aus dem Lesefluss reißen. Zudem ergibt sich dadurch auch wieder ein Problem mit der Spannung: ich weiß, dass der Hauptfigur nichts passiert sein kann, da sie die Geschichte in der Gegenwart erzählt. In solchen Fällen muss dann die Geschichte selbst spannend genug sein, um das auszugleichen, was hier aber nicht der Fall ist.

Alles in allem eine langatmige und letztlich enttäuschende Angelegenheit. Das Buch wird noch ein wenig verdickt mithilfe einer Leseprobe des nächsten Romans, "Die Insel der 1000 Leuchttürme", aber da war ich es schon leid und habe sie nicht gelesen. Wahrscheinlich werde ich in dem Fall, dass der dritte Teil der Buchhaim-Trilogie - "Das Schloss der Träumenden Bücher" - tatsächlich erscheinen sollte, trotzdem wieder treuherzig zur Kasse tingeln. Aber ich glaube, dann war es das auch. Manche Dinge erlebt man nur einmal. ( )
  Honigfrosch | Jun 2, 2019 |
Es ist zwar ein nettes Märchen, das Walter Moers hier vorgelegt hat, aber natürlich hält es dem Vergleich mit den alten Zamonien-Büchern nicht Stand. Langsam glaube ich auch, dass das Orm Walter Moers verlassen hat oder er vielleicht die Bücher gar nicht mehr selber schreibt. Ich will das Buch jetzt auch nicht schlechter machen, als es ist. Mir hat die Geschichte um den Bücherdrachen und den Buchling auf jeden Fall gefallen. Aber sie hat mich nicht allzu sehr in Bann geschlagen und vor allen Dingen hat man sie auf wenige Stunden gelesen. Das hat den Charme eines Kinderbuchs, aber nicht mehr die atemberaubenden Einfälle von früher. ( )
1 vote Wassilissa | Apr 7, 2019 |
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