Black and Female
by Tsitsi Dangarembga
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Description
"In Black and Female, Tsitsi Dangarembga examines the legacy of imperialism on her own life and on every aspect of black embodied African life. This paradigm-shifting essay collection weaves the personal and political in an illuminating exploration of race and gender. Dangarembga recounts a painful separation from her parents as a toddler, connecting this experience to the ruptures caused in Africa by human trafficking and enslavement. She argues that, after independence, the ruling party show more in Zimbabwe only performed inclusion for women while silencing the work of self-actualized feminists. She describes her struggles to realize her ambitions in theater, film, and literature, laying out the long path to the publication of her novels. At once philosophical, intimate, and urgent, Black and Female is a powerful testimony of the pervasive and long-lasting effects of racism and patriarchy that provides an ultimately hopeful vision for change. Black feminists are "the status quo's worst nightmare." Dangarembga writes, "our conviction is deep, bolstered by a vivid imagination that reminds us that other realities are possible beyond the one that obtains.""--Publisher marketing. show lessTags
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Born in 1959 in the British Crown Colony of Southern Rhodesia (now Zimbabwe), author, filmmaker and Peace Prize winner Tsitsi Dangaremba describes the double oppression of black women in her first non-fiction book. Her essays shed light on the continuing dominance of whites, who, after 500 years of colonial history, continue to live in an understanding of superiority, and on the rigid patriarchal structures that still exist in her homeland.
When she began writing at the age of twenty, men questioned what a young and black woman, had to say. Today it has become obvious, that she has a strong voice with weighty arguments that should be heard and read by as many people as possible.
When she began writing at the age of twenty, men questioned what a young and black woman, had to say. Today it has become obvious, that she has a strong voice with weighty arguments that should be heard and read by as many people as possible.
In mehreren Essays beschreibt Tsitsi Dangarembga auch anhand ihrer eigenen Biografie wie schwer es heute noch ist, weiblich, schwarz und Afrikanerin zu sein. Denn mindestens drei wirkmächtige Unterdrückungsmechanismen kommen zum Tragen: Kolonialismus, Rassimus und patriarchale Strukturen. Das Thema der Intersektionalität zeigt sich an der Person Tsitsi Dangarembga exemplarisch und steht für alle schwarzen Frauen.
Ich selbst als weiße Frau kann daraus nur die Konsequenz ziehen, diesen Standpunkt zu bedenken. Vor kurzem war ich beruflich in Ruanda und war dort unter anderem eingeladen einen Workshop zu „Female Leadership“ zu gestalten. Vieles ist in der weiblichen Erfahrung natürlich universell ähnlich, etwa die Erfahrung show more Mutter zu sein und in einer Führungsposition zu arbeiten. Anderes aber, und zwar das Meiste, ist fundamental anders und ich konnte in diesem Workshop nur von meinen Gesprächspartnerinnen aus verschiedenen Ländern Sub Saharan Africas lernen. Denn die patriarchalen und kolonialen Strukturen, auch die Bedeutung von Ehe und Familie (und die Schwierigkeit als gebildete Frau verheiratet zu werden) unterscheiden sich enorm, von Bürgerkriegserfahrungen und Unterdrückung ganz zu schweigen. Ich kann nur sagen, dass mir der Workshop in vielerlei Hinsicht den Stecker gezogen hat und das Buch ergänzt meine Gedanken dazu.
Ich denke, dass sich von Tsitsi Dangarembga gern auch etwas Belletristisches lesen würde. Dass auch für diese Autorin die Unterdrückung nicht endet, zeigt sich an dem Prozess, den die Autorin letztes Jahr in Simbabwe verloren hat - wegen des Tragens eines Plakates. Nun ist Tsitsi Dangarembga prominent und auf der ganzen Welt bekannt. Und doch wird sie unterdrückt. Da braucht man nicht viel um sich zu überlegen, wie es weniger prominenten Frauen geht. show less
Ich selbst als weiße Frau kann daraus nur die Konsequenz ziehen, diesen Standpunkt zu bedenken. Vor kurzem war ich beruflich in Ruanda und war dort unter anderem eingeladen einen Workshop zu „Female Leadership“ zu gestalten. Vieles ist in der weiblichen Erfahrung natürlich universell ähnlich, etwa die Erfahrung show more Mutter zu sein und in einer Führungsposition zu arbeiten. Anderes aber, und zwar das Meiste, ist fundamental anders und ich konnte in diesem Workshop nur von meinen Gesprächspartnerinnen aus verschiedenen Ländern Sub Saharan Africas lernen. Denn die patriarchalen und kolonialen Strukturen, auch die Bedeutung von Ehe und Familie (und die Schwierigkeit als gebildete Frau verheiratet zu werden) unterscheiden sich enorm, von Bürgerkriegserfahrungen und Unterdrückung ganz zu schweigen. Ich kann nur sagen, dass mir der Workshop in vielerlei Hinsicht den Stecker gezogen hat und das Buch ergänzt meine Gedanken dazu.
Ich denke, dass sich von Tsitsi Dangarembga gern auch etwas Belletristisches lesen würde. Dass auch für diese Autorin die Unterdrückung nicht endet, zeigt sich an dem Prozess, den die Autorin letztes Jahr in Simbabwe verloren hat - wegen des Tragens eines Plakates. Nun ist Tsitsi Dangarembga prominent und auf der ganzen Welt bekannt. Und doch wird sie unterdrückt. Da braucht man nicht viel um sich zu überlegen, wie es weniger prominenten Frauen geht. show less
May 12, 2023 (Edited)German
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- Canonical title
- Black and Female
Classifications
- Genres
- Nonfiction, Sexuality and Gender Studies, Biography & Memoir, General Nonfiction
- DDC/MDS
- 305.42089 — Social sciences Social sciences, sociology & anthropology Groups of people Women Social role and status of women Standard subdivisions Groups of people Ethnic and national groups
- LCC
- HQ1801 .D36 — Social sciences The family. Marriage, Women and Sexuality The Family. Marriage. Women Women. Feminism
- BISAC
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