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Maurice Tillieux (1921–1978)

Author of Gil Pupila - Integral 1 (1956-1960)

93+ Works 1,068 Members 5 Reviews 2 Favorited

About the Author

Series

Works by Maurice Tillieux

Ten Thousand Years In Hell (1962) 37 copies
Vlinder neemt de vlucht (1978) 34 copies
De rode paters (1962) 31 copies, 1 review
De verdronken wagen (1973) 30 copies
Murder by High Tide (2011) 30 copies, 1 review
De scooterchinees (1977) 28 copies
Vrachtboten in de avond (1976) 27 copies
Drie vingers (1977) 22 copies
Bomaanslag in de bergen (1977) 21 copies
De springbeesten (1978) 20 copies
De 3 vlekken (1978) 17 copies
Tegen de cobra (1971) 16 copies
Tussen wal en schip (1979) 16 copies
Guus Slim en de spoken (1978) 14 copies
Een luizige langspeler (1973) 14 copies
18-karaats werk (1978) 13 copies
Uit de afgrond (1973) 12 copies
De laatste stunt (1978) 11 copies
La ford t dans le vent (1988) 10 copies
Allegro Ford T (1981) 9 copies
Cäsar Gesamtausgabe (2011) 8 copies
Gil Jourdan (2019) 6 copies
Gags en Ford T (10) (1975) 5 copies
Heroic (2011) 5 copies
La liste nò 3 (1986) 4 copies
La momie mène la danse (1991) 4 copies
Au pays du matin calme (1986) 4 copies
Buur en Ford T (1983) 3 copies
Wind mee voor Ford T (1977) 3 copies
Fratsenschool (1988) 3 copies
De spookdoder (1986) 2 copies
A luva de tres dedos (1990) 1 copy
Bedrieglijke streken (2016) 1 copy

Associated Works

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Common Knowledge

Canonical name
Tillieux, Maurice
Legal name
Tillieux, Maurice
Birthdate
1921-08-07
Date of death
1978-02-02
Gender
male
Occupations
comic book writer-artist
Organizations
Spirou Magazine
Awards and honors
Angouleme International Comic Books Festival (1974)
Stripschapprijs (1975)
Relationships
Franquin (friend)
Peyo (co-worker)
Short biography
Born in Belgium, this creator became a master of the detective genra through very film noir depictions of the 1950's in France and of harbours he knew for having made his apprenticeship on Marine Merchant boats. During the second world war and unlike the notorious collaboration in the stolen "Le Soir" of HERGE, creator of TINTIN, Tillieux went in hiding to avoid forced labor and was almost arrested by the GESTAPO. After perfecting his Art at several Comic Magazines in BELGIUM, he became scenarist and graphic artist of Gil Jourdan at [SPIROU] magazine.

Fitting to the mishappenings of his detective heroes, he died in a tragic car accident outside the Angouleme International Comic Book festival he helped create and animate. Cars and motorcycles play an important role in his work.
Nationality
Belgium
Birthplace
Huy, Belgium
Places of residence
Paris, Île-de-France, France
Toulouse, France
Aix-en-Provence, France
Place of death
near Tours, France
Burial location
Auderghem, Belgium
Associated Place (for map)
France

Members

Reviews

5 reviews
Gil Jordan or Gill Jourdan in French was created by Iconic Maurice Tillieux one of the most fascinating creators of comics from the BELGIAN school.
It is noteworthy that he was not belgo-centrist in his comics, a reflection of his marine merchant life, perhaps. This crime story is superbly illustrated.

Going around the censorship of the time for a youth publication, Tillieux does not show the body of the victim and the crime's weapon is a force of nature. Glistening from rain or enveloped by show more snow in the desolate wintery landscapes of a small coastal town, Gil Jordan reaches the limits of his physical endurance and with sidekicks Inspector Crouton and Libellule (Dragonfly) elucidates this mistery narrowly escaping the same fatal ending as the victim.

One will remember his arrival at the Happy Knight - what a wonderful name for such a desolate place - tower which has become as classic, for sequential art amateurs, as that of Tintin's boat ride to the Tower of "L'ile Noire".
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Haptik: die vorherige Ausgabe dieses Abenteuers, die unter "Jeff Jordans Archiv" im schlabbrigen SC erschien, kommt nun im schicken Hardcover und sogar in Übergröße daher. Das sieht großartig aus, fühlt sich großartig an und ist keine Mogelpackung wie z.B. bei Tim und Struppi gesehen, wo das Überformat nur den Umschlag betraf, der Comicteil aber genauso groß war, wie bei den üblichen SCs. Das Papier ist mir persönlich etwas zu grob, aber der Druck ist sauber, es gibt keine show more verwaschenen Farben, oder Unschärfen.

****-

Bonusteil: Der Ausgabe wurde sowohl ein ausführliches Vorwort, als auch ein angehängter Bonusteil spendiert, was auf den ersten Blick natürlich hocherfreulich ist. Allerdings muss ich zugeben, dass die Übersetzung des Vorworts, das den Werdegang von Tillieux und die Entstehung dieses Abenteuers skizziert, einfach stinklangweilig ist. Das liest sich wie durch den Google Übersetzer gejagt. Interessant geht anders. Für mich nicht lesbar.
Der Bonusteil dagegen, ist hochinteressant, er enthält die ersten Originalseiten des Folgeabenteuers von Marc Jaguar als Faksimile, dabei leider ohne jegliche Übersetzung (mit Ausnahme der letzten Seite). Das Folgeabenteuer blieb von Tillieux unvollendet, wurde aber 60 Jahre später von Kollegen rund um Francois Waltherie fortgesetzt.

***--

Inhalt: Wie sagt man so schön: auf den Inhalt kommt's an. Das Geheimnis am Forellensee ist ein klassisches Kriminalabenteuer, dessen Auflösung mir aber fast schon zu banal ist. Dennoch ist es spannend erzählt. Wir folgen dem Fotografen Marc Jaguar, der für ein Tourismus Prospekt ein paar Fotos vom nahe gelegenen Forellensee schießen soll. Der Auftrag kommt gerade recht, Marc ist zur Zeit ohnehin knapp bei Kasse. Doch zurück im Fotolabor stellt er enttäuscht fest, dass seine Aufnahmen vom See alle verschwommen sind. Er kann sich das nicht erklären und startet einen weiteren Versuch, diesmal in Begleitung seines trotteligen Sidekicks Hubert. Doch ihr gemeinsamer Besuch am See wird nicht gerne gesehen. Es folgt eine klassische Geschichte mitsamt fieser Schurken, rasender Verfolgungsjagd, Prügeleien, Flucht...etc. Alles Zutaten für eine gelungene Detektivgeschichte (Wobei Marc Jaguar ja eigentlich Fotograf ist), doch eine wichtige Zutat fehlt: der Humor. Zwar ist Marcs Sidekick ein unfassbarer Trottel, doch für echte Lacher mögen seine Eskapaden nicht sorgen. Alles in Allem ist die Geschichte recht trocken erzählt. Insgesamt nicht schlecht, aber auch nicht der große Wurf. Kann man lesen, muss man aber nicht. dann doch lieber gleich zu Jeff Jordan greifen.
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Haptik: Band 2 dieser Serie kommt wieder im schicken Hardcover in Übergröße daher. Das sieht immer noch großartig aus. Das Papier ist in Ordnung, der Druck ist sauber, es gibt keine verwaschenen Farben, oder Unschärfen. Da gibt es (fast) nichts zu meckern

****-

Bonusteil: Ausgabe Nr.2 hat leider kein Vorwort, nur ein 2-seitiges Nachwort zur Entstehung des Bandes und im Folgenden nochmal die 8 Original-Seiten von Tillieux, faksimile, wie damals in Risque-Tout veröffentlicht. Das ist show more wenig, aber ehrlich gesagt ist es für mich absolut ausreichend.

***--

Inhalt: Tillieux startet das Abenteuer recht beschaulich mit einem Autounfall und einem geheimnisvollen Koffer. Den Inhalt des Koffer hat Tillieux mit ins Grab genommen, doch offensichtlich hat er die Fantasie der Kollegen so sehr beschäftigt, dass eine Gruppe von Comicschaffenden um Walthery die Geschichte unbedingt fortsetzen wollten. Nach 60 (!) Jahren also wurde die Geschichte 2016 dann tatsächlich fortgesetzt. Dass der Verlauf der Story im Geiste von Tillieux ist, möchte ich bezweifeln, zu wild ist der Ritt durch die Comicseiten. da wird geballert und gestorben was das Zeug hält. Sean Connery hätte als James Bond seine wahre Freude daran. Die Geschichte dreht sich um Waffenhandel, Drogenschmuggel und etliche Geheimdienste, darunter der Mossad und die CIA sind involviert, dazu korrupte Ingenieure, fiese Gangster und die Scheichs dürfen auch nicht fehlen. Mittendrin Marc Jaguar und sein Buddy Hubert, der sich in dieser Geschichte zur heimlichen Hauptfigur mausert. Das alles ist unglaublich haarsträubend, aber rasant und der Comic fühlt sich länger an, als er ist. Doch, doch, beim zweiten mal lesen gefällt er mir signifikant besser als beim ersten Mal. Immer noch kein großer Wurf, aber Spaß macht's trotzdem. Einen Abzug gibt's dann noch für die Zeichnungen, die teilweise auf einem schlechte Niveau sind. Man muss sich nur die Hand von Marc Jaguar auf dem Cover ansehen. Die Autos allerdings sehen toll aus.

***--
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Habe ich hauptsächlich mitgenommen, um zu testen, ob mir Jeff Jordan (es kommt eine GA bei Carlsen) gefallen würde.
Die Zeichnungen leiden etwas unter dem sehr starren Panelaufbau - quasi jede Seite besteht aus einem 3x4 Raster. Detaillierte Hintergründe und opulent ausgestatette Panels sucht man daher vergeblich. Gesichter und Mimiken werden aber sehr gut getroffen.
Die Geschichte selbst ist eher simpel und äußerst vorhersehbar. Dafür ist das ganze teilweise recht witzig geraden. show more Slapstickeinlagen der eher dümmlichen Ganoven und die auch nicht von Weisheit gesegnete Polizei erinnerten mich an Luis de Funes Filme von früher. Besonders spannend ist das aber heutzutage nicht mehr und war es vermutlich auch bei Erscheinen in den 50ern schon nicht.
Präsentation im Hardcover und sehr viel Hintergrundinfos (machen ca die Hälfte des Bandes aus) sind aber äußerst gelungen. Toll gemacht vom Verlag!
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