
Thomas Fischer (3)
Author of Strafgesetzbuch mit Nebengesetzen
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Der bekannte Jurist Thomas Fischer, früherer Vorsitzender Richter des 2. Strafsenats des Bundesgerichtshofs und Autor sowohl von Fachbüchern als auch von populären Blogs hat hier eine gut verständliche Darstellung des deutschen Strafrechts und seiner demokratischen Rolle und Funktion verfasst. Rufen nach einer Verschärfung und dem Schließen von „Lücken“ erteilt er eine Absage und erläutert auch detailliert die Gründe.
Der Autor schreibt präzise und gleichzeitig unterhaltsam. show more Auch seine Botschaft transportiert er deutlich. Man muss sich eher dagegen wappnen, dass er recht unverblümt benennt, wen er nicht mag. An Journalisten lässt er kein gutes Haar. Ferdinand von Schirach kommt auch nicht gut weg. Ich verstehe gar nicht warum, da ich das Stück „Terror“ als präzise Hinführung zu einer Argumentation dergestalt verstanden hätte, wie wichtig es ist, dass es verbindliche Regeln und Gesetze gibt, die kein subjektives Empfinden nach Belieben auslegen kann. Dass er von Schirach stets als „Schriftsteller von Schirach“ oder „Autor von Schirach“ bezeichnet, finde ich lustig. Vermutlich möchte er ihn keinesfalls als „Jurist“ bezeichnen, denn dass jemand, der ein Buchs geschrieben hat, ein Autor ist, bedarf keiner gesonderten Erwähnung.
Unngemessen fand ich auch die zweimalige Gleichsetzung weiblicher und männlicher Beschneidung. Wenn bei der Beschneidung von Jungen der halbe Penis entfernt würde, wäre die Rechtslage auch eine andere.
Aber abgesehen von diesen „Spitzfindigkeiten“ ist es ein lesenswertes Buch. show less
Der Autor schreibt präzise und gleichzeitig unterhaltsam. show more Auch seine Botschaft transportiert er deutlich. Man muss sich eher dagegen wappnen, dass er recht unverblümt benennt, wen er nicht mag. An Journalisten lässt er kein gutes Haar. Ferdinand von Schirach kommt auch nicht gut weg. Ich verstehe gar nicht warum, da ich das Stück „Terror“ als präzise Hinführung zu einer Argumentation dergestalt verstanden hätte, wie wichtig es ist, dass es verbindliche Regeln und Gesetze gibt, die kein subjektives Empfinden nach Belieben auslegen kann. Dass er von Schirach stets als „Schriftsteller von Schirach“ oder „Autor von Schirach“ bezeichnet, finde ich lustig. Vermutlich möchte er ihn keinesfalls als „Jurist“ bezeichnen, denn dass jemand, der ein Buchs geschrieben hat, ein Autor ist, bedarf keiner gesonderten Erwähnung.
Unngemessen fand ich auch die zweimalige Gleichsetzung weiblicher und männlicher Beschneidung. Wenn bei der Beschneidung von Jungen der halbe Penis entfernt würde, wäre die Rechtslage auch eine andere.
Aber abgesehen von diesen „Spitzfindigkeiten“ ist es ein lesenswertes Buch. show less
Nov 27, 2022German
Ein schwer zu lesendes Buch gespickt mit schiefen Vergleichen und Argumentationen, die einen betroffen machen. Wer kontrolliert eigentlich unsere Richter?
Feb 24, 2023German
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- 7
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- 3
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