
Peter Brandt (1) (1948–)
Author of Preußen - Zur Sozialgeschichte eines Staates
For other authors named Peter Brandt, see the disambiguation page.
Works by Peter Brandt
Mit anderen Augen: Versuch über den Politiker und Privatmann Willy Brandt (2013) 10 copies, 2 reviews
Die Linke und die nationale Frage: Dokumente zur deutschen Einheit seit 1945 (Rororo aktuell) (German Edition) (1981) 4 copies
Der grosse Nachbar im Osten Beiträge zur Geschichte, zur Verfassung und zu den Aussenbeziehungen Russlands (2012) 3 copies
Der Skandinavische weg in die moderne : beiträge zur geschichte Norwegens und Schwedens vom spätmittelalter bis ins 20. jahrhundert (2016) 2 copies
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Common Knowledge
- Canonical name
- Brandt, Peter
- Birthdate
- 1948-10-04
- Gender
- male
- Relationships
- Brandt, Willy (father)
Brandt, Rut (mother)
Brandt, Lars (brother)
Brandt, Matthias (brother) - Birthplace
- Berlin, Germany
- Associated Place (for map)
- Berlin, Germany
Members
Reviews
Der Autor Peter Brandt ist der älteste Sohn von Willy Brandt - und selbst Historiker mit Schwerpunkt Neuere deutsche und europäische Geschichte. Dies ist eine sehr gute Voraussetzung, um den vielen Biografien über Willy Brandt noch etwas grundsätzlich Neues hinzuzufügen. Und tatsächlich gelingt das mit diesem Buch sehr gut.
Peter Brandt hält sich nicht lang (und mit überraschend mildem Urteil) mit persönlichen Details der Familienhistorie auf; er handelt das Verhältnis des Vaters show more zu seinen Partnerinnen und seinen Kindern und die familiäre Atmosphäre innerhalb der Familie Brandt zusammenfassend in den ersten beiden Kapiteln ab.
Danach widmet er sich dem politischen Werdegang von Willy Brandt. Dabei hangelt er sich nicht - wie viele Biografen vor ihm - von einer persönlichen oder politischen Wegmarke zur nächsten, sondern stellt die verschiedenen Lebensphasen des Vaters unter unterschiedliche politische Leitmotive. So stellt er zugleich die politischen Leistungen dieses Jahrhundertpolitikers in einen historischen Kontext.
Dabei äußert er sich überwiegend als Historiker; seine biografische Nähe zum Porträtierten bringt er nur dann ins Spiel, wenn er tatsächlich Persönliches beizutragen hat. Etwa, weil er selbst in entsprechenden Situationen zugegen war oder weil er mit dem Vater über die jeweiligen Themen ausführlich diskutiert hat. Nur dann spricht er von "meinem Vater", während sonst neutral von "Willy" oder "Willy Brandt" die Rede ist.
Der Text ist nicht streng wissenschaftlich verfasst (so fehlen z.B. durchweg die Zitatnachweise; diese können aber über eine Internetseite abgerufen werden) und auch für politische bzw. historische Laien sehr gut verständlich. Allerdings ist eine rudimentäre Kenntnis der Biografie Willy Brandts durchaus hilfreich, da Peter Brandt die Wegmarken des (politischen) Lebens seines Vaters oft nur streift und wenig mit Jahreszahlen hantiert.
Insgesamt eine sehr gelungene und durchaus spannende Biografie über Willy Brandt, die ich jedem empfehlen möchte, der sich für Willy Brandt und/oder die deutsche und europäische Politik der Nachkriegszeit interessiert. show less
Peter Brandt hält sich nicht lang (und mit überraschend mildem Urteil) mit persönlichen Details der Familienhistorie auf; er handelt das Verhältnis des Vaters show more zu seinen Partnerinnen und seinen Kindern und die familiäre Atmosphäre innerhalb der Familie Brandt zusammenfassend in den ersten beiden Kapiteln ab.
Danach widmet er sich dem politischen Werdegang von Willy Brandt. Dabei hangelt er sich nicht - wie viele Biografen vor ihm - von einer persönlichen oder politischen Wegmarke zur nächsten, sondern stellt die verschiedenen Lebensphasen des Vaters unter unterschiedliche politische Leitmotive. So stellt er zugleich die politischen Leistungen dieses Jahrhundertpolitikers in einen historischen Kontext.
Dabei äußert er sich überwiegend als Historiker; seine biografische Nähe zum Porträtierten bringt er nur dann ins Spiel, wenn er tatsächlich Persönliches beizutragen hat. Etwa, weil er selbst in entsprechenden Situationen zugegen war oder weil er mit dem Vater über die jeweiligen Themen ausführlich diskutiert hat. Nur dann spricht er von "meinem Vater", während sonst neutral von "Willy" oder "Willy Brandt" die Rede ist.
Der Text ist nicht streng wissenschaftlich verfasst (so fehlen z.B. durchweg die Zitatnachweise; diese können aber über eine Internetseite abgerufen werden) und auch für politische bzw. historische Laien sehr gut verständlich. Allerdings ist eine rudimentäre Kenntnis der Biografie Willy Brandts durchaus hilfreich, da Peter Brandt die Wegmarken des (politischen) Lebens seines Vaters oft nur streift und wenig mit Jahreszahlen hantiert.
Insgesamt eine sehr gelungene und durchaus spannende Biografie über Willy Brandt, die ich jedem empfehlen möchte, der sich für Willy Brandt und/oder die deutsche und europäische Politik der Nachkriegszeit interessiert. show less
Statistics
- Works
- 20
- Members
- 62
- Popularity
- #271,093
- Rating
- 4.5
- Reviews
- 2
- ISBNs
- 82
- Languages
- 3
