Zeit. 'Verweile doch, du bist so schön.'

by Karlheinz A. Geißler

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Am Ende des ersten Kapitels äußert der Autor, er wolle die Vergangenheit nicht idealisieren. Doch ein erheblicher Teil seiner Beiträge läuft genau darauf hinaus. Schade. So Recht er auch oft hat, es gerät ihm doch vieles zur resigniert-sehnsüchtigen Rückschau und zum Klagelied auf die Moderne. Genau das ist der Punkt, an dem man das Buch seufzend beiseite legt. Schließlich müssen wir show more im Hier und Jetzt leben, womöglich wollen wir es sogar. Was aber will das Buch? Will es Denkanstöße geben, ein Ratgeber sein? Dafür ist es zu weitschweifend. Die Zeit vergessen kann man damit jedenfalls nicht, weil es eher ermüdend ist, länger darin zu lesen: Die zu Beginn vorgestellten Hypothesen und Erkenntnisse werden im weiteren Verlauf immer wieder intensiviert, variiert, wiederholt und ausgewalzt. Das Ergebnis: Das Buch ist entschieden zu dick geworden. Weniger Text wäre hier mehr gewesen! show less
Christiane Hartmann, literaturkritik.de
Sep 1, 2000
added by Indy133

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Original publication date
1996

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Nonfiction, Anthropology, Philosophy
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BD638 .G44Philosophy, Psychology and ReligionSpeculative philosophySpeculative philosophyCosmology

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