Es gibt kein Leben ohne Tod

by Konstantin Wecker

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Wenngleich Wecker, wie er ausführt, erst durch seine Verhaftung den ihn rettenden Entzug erfahren hat, läßt er kein gutes Haar an der bayerischen Drogenpolitik, die zu einseitig auf Kriminalisierung der Süchtigen setze. Die Süchtigen seien vielmehr als hilfsbedürftige Kranke anzusehen, denen durch Kriminalisierung und Stigmatisierung, finanziellen Abstieg und Kontakt mit der show more gefängnisinternen Drogenszene der Weg aus der Sucht nur noch mehr verbaut werde. Mit seiner schlüssigen Argumentation rennt Wecker bei vielen Kriminologen offene Türen ein. Noch überzeugender würde sie jedoch wirken, wenn er die Gegenpositionen eingehender und differenzierter darstellen würde, als eher pauschal nur auf das Bestreben nach Schuldausgleich durch die Justiz zu verweisen. Gleiches gilt für den nicht immer besonders ergiebigen Aufsatz seines Strafverteidigers, der den Verlauf der Weckerschen Strafprozesse aus seiner Sicht darstellt und damit den Anhang der Weckerschen Abhandlung eröffnet. show less
Eike Brunhöber, literaturkritik.de
Jan 1, 2000
added by Indy133

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HV5810 .W43 .A3Social sciencesSocial pathology. Social and public welfare. CriminologySocial pathology. Social and public welfare.Drug habits. Drug abuse

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