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"When a writer googles the name of her first love and discovers he committed suicide years ago, she is deeply shaken. Memories of Petrus begin to flood into her mind, followed by the memories of other loves, one after another. What exactly is love? How does it come and go? She begins to search her personal history for answers. Twelve men. Twelve chapters in a novel. Melancholy Petrus, handsome actor Jakob, Simon with his pet rat, gay Nathanael, a student, her brother. Her husband's story is show more supposed to be the last. But as story after story unfolds, the past and present entangle until her orderly search is interrupted by present-day complications of love and by a startling event overlooked at home that begins to seize the plotline of both her art and life."--Provided by publisher. show less

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4 reviews
‘Does love simply present itself in one man after another, does it reveal itself as the one and only true love, just in several guises?’

This feels like a piece of autobiographical fiction, one of those where you wonder where the line between the narrator of the novel and the author is drawn. But, for all that, this is an exquisitely crafted work, a meditation on love, relationships, family, language and the act of writing – and of memory, of moments in our lives that shape us and define us. The (unnamed) narrator Googles the name of her first love one day at random, only to discover that he had died, killing himself a few years earlier. Thus starts a stream of memories of the men in her life – lovers, friends, brothers – whom show more she has loved and who have loved her.

Time is pretty fluid here as the memories come, and while she tries to go through them in order of ‘appearance’, as it were, her thought drift back and forward through time, remembering incidents. Petrus, her first love, keeps reappearing in her thoughts, and her husband Philipp – who should be the last in the list – is not, as she loops round in her memories to ex-lovers (seen in a restaurant, or imagined in a dream) and her brother, in a profoundly moving and heart-wrenching last chapter that left me emotionally stunned, to be honest.

The narrator, a writer and actor/director in her various careers, is fond of Beckett (there are several references to and quotes from his work sprinkled throughout), and Beckett’s sparseness – and, yes, bleakness – give a parallel structure and mood to Schwitter’s novel. The book follows that narrator as she writes these memories down, the act of writing played out in front of us in a sort of meta-fiction: ‘How about this: I’ll write myself a happy ending right here and now. For us, for my husband Philipp and me, then I’ll go home and play it out.’ Can we rewrite our own lives? How much do our memories define us? And, from the first quotation at the head of this review, is love some sort of entity or feeling that is replayed in the various people we meet along the way? Is it finite?

This is a short book, but there is so much packed into it that it will warrant a re-read, for sure. It is beautifully written, astute and very moving. It is as much about the act of writing, of writing words to make sense of the past and the present, and of letting go. Simply wonderful.
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Zufällig erfährt die namenlose Protagonistin (oder habe ich ihren Namen überlesen?), dass die erste Liebe ihres Lebens sich bereits vor Jahren umgebracht hat. Erschüttert versinkt sie in Erinnerungen und versucht zu begreifen, weshalb es sie so mitnimmt. Sie beginnt ihre Gedanken an die Vergangenheit aufzuschreiben und statt sich chronologisch an ihr bisheriges Leben zu erinnern, hangelt sie sich von einer Liebe zur nächsten, gerade so, als ob das Dazwischen nicht zählte. Doch immer mehr drängt sich das reale Leben in den Vordergrund: Es tauchen Probleme auf, die existentiell werden und ihr immer weniger Zeit lassen, sich um die Vergangenheit zu kümmern.
Eine Liebesbiographie an zwölf Männern wird hier abgehandelt, schreibt der show more Klappentext, die mehr als nur die Namen mit den Aposteln gemein haben. Um ehrlich zu sein: Als zugegebenermaßen überhaupt nicht bibelfeste Westeuropäerin wäre mir das nicht einmal aufgefallen - dass alle Zwölf die Namen der Apostel tragen. Ganz zu schweigen davon, was sie darüber hinaus mit diesen gemeinsam haben könnten. Dafür hatte ich den Eindruck, dass ihre Lieben auch die drei Arten darstellen, wie sie seit der Antike verwendet werden: Eros - die sinnlich-erotische, Philia - die Freundesliebe und Agape - die Nächstenliebe. Und es ist egal, um welche Form der Liebe es sich handelt. Jede hilft auf ihre Weise der Protagonistin aus ihrer Krise bzw. unterstützt sie. Denn ohne Liebe ist alles nichts.
Einerseits lässt sich das Buch leicht lesen, andererseits bringen die häufigen Zeit- und Ortswechsel gehörig Verwirrung in die Lektüre. Und so ganz klar wurde mir der Sinn der Liebesgeschichten doch nicht, dafür waren sie einfach nicht eindringlich genug. So bleibt es bei einer Lektüre, die ganz ok war. Mehr aber auch nicht.
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Eines Abends erfährt sie, als sie, statt zu schreiben, nach ihrer ersten Liebe googelt, dass er sich aus dem achten Stock gestürzt hat. Vor fast fünf Jahren schon. Sie ist schockiert, ebenso sehr über seinen Selbstmord wie über die Tatsache, dass sie ihn gar nicht vermisst hat. Nun hat sie ihn am Hals, stärker als zu Lebzeiten.
Was ist das, die Liebe? Wieso kann sie kommen und gehen? Wohin geht sie, wenn sie geht? Und was ist eigentlich mit der aktuellen Liebe los? Der sitzt in seinem Zimmer und checkt Mails oder sieht fern.
Die Protagonistin in Monique Schwitters neuem Roman beginnt nun eine Liebesrecherche: Sie handelt ihre Liebesbiographie an zwölf Männern ab, die weit mehr als die Namen gemein haben mit den Aposteln, den show more Gesandten des Glaubens und der Liebe. Es sind beinahe mythische Umrisse von Männern, die sie schreibend mit Liebe, Leben und Geschichte füllt. Und je länger sie schreibt, desto stärker schiebt sich die Rahmengeschichte, ihre aktuelle Liebessituation, ins Zentrum, bis sie die Handlung übernimmt.
"Eins im Andern" ist ein außergewöhnliches Buch: ein Wagnis, ein trickreiches, konsequentes Spiel mit Leben und Fiktion. Seine mitreißend lebendige Sprache verleiht ihm, bei aller Intensität, eine fast heitere Leichtigkeit.
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Eine Schriftstellerin schreibt einen Roman über ihre vergangenenen Lieben.
Mir hat das Buch gut gefallen. Ich fand das Buch ausgesprochen gut und einfach zu lesen. Mit den Aposteln habe ich mich aber nicht weiter aufgehalten. Was ich halt so weiß, habe ich bedacht (Petrus der Fels, der ungläubige Thomas, Andreas, der Bruder von Petrus usw.), aber auch nicht zu viel darüber nachsinniert.
Die Geschichte hat zwar was Banales, weil sie sehr privat ist. Andererseits macht die Erzählweise sie aber auch universell, denn dass Liebe enttäuscht wird und geht, ist genau so allgegenwärtig wie, dass man einen lieben Menschen viel zu früh verliert oder der Partner irgendwann dement und damit ein Anderer wird. All diese Dinge und noch viele show more weitere sind verwoben in diesen Liebesroman als Roman über die Liebe und ihre mannigfaltigen Spielarten.
Mir hat er gut gefallen, bisher eines meiner Lieblingsbücher aus der Buchpreis-Shortlist 2015.
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Lewis, Tess (Translator)

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Canonical title
One Another
Original title
Eins im Andern
Original publication date
2015 (German original) (German original); 2019 (English translation) (English translation)
Dedication*
Für dich von mir
First words*
Wenn man plötzlich nach seiner ersten Liebe googelt, ist das eine Reaktion auf die Klopfgeräusche, die man vor dem Einschlafen und, noch kräftiger, beim morgendlichen Blick in den Spiegel, beim Anblick der tiefen, senkrech... (show all)ten Falte zwischen den Augenbrauen, vernommen hat.
Last words*
(Click to show. Warning: May contain spoilers.)Ich habe gehen gelernt.
Original language
German
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Classifications

Genres
Fiction and Literature, General Fiction
DDC/MDS
833.92Literature & rhetoricGerman & related literaturesGerman fiction1900-1990-
LCC
PT2720 .W58 .E4613Language and LiteratureGerman, Dutch and Scandinavian literaturesGerman literature2001-
BISAC

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