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Fiction. Mystery. Un asesinato desconcertante. Políticos procedentes del mundo universitario. Kostas Jaritos toma el mando. Después de unas entretenidas y merecidas vacaciones en el Épido, la región del norte de Grecia, de donde el matrimonio Jaritos es originario, el comisario regresa a la rutina para encontrarse con una sorpresa: el director Guikas se jubila. La plaza quedará de momento vacante, y el ya ex director propone al ministro que sea Kostas quien ocupe el cargo de manera show more interina, con la secreta esperanza de que éste sepa jugar sus cartas y acabe siendo él el elegido. En éstas, un ministro, antiguo profesor universitario de Derecho, es hallado muerto en su piso; al parecer, ha ingerido una tarta envenenada entregada por un desconocido. El ministro tenía muchas virtudes, pero también algún defecto, entre otros su pasión por los dulces. Y las investigaciones parecen conducir al mundo universitario, más que al político. Kostas Jaritos tendrá que resolver este caso si quiere convertirse en «el Jefe». show lessTags
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September in Athen, endlich Urlaubszeit für Kostas Charitos und seine Frau Adriani. In Epirus lernen sie im Hotel drei Rentnerinnen kennen, die sie die „Drei Grazien“ taufen und mit denen sie sich prächtig verstehen. Zurück Zuhause halten sie Kontakt mit den Damen und treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Essen, auch weil Kostas an einem aufsehenerregenden Fall arbeitet und sie wie das ganze Land neugierig sind, was dahintersteckt. Zuerst wird der Minister Klearchos Rapsanis mit einer vergifteten Torte getötet, kurz danach der Staatssekretär Archontidis beim Joggen überfallen und erschlagen und zuletzt wird Professor Stelios Kostopoulos tödliche Blausäure injiziert. Nach allen drei Morden gehen Bekennerschreiben ein, die show more eine eindeutige Verbindung schaffen: all drei waren politisch aktiv und haben dafür ihre Posten an der Universität ruhen lassen. Leidtragend waren einzig die Studenten, denen die Lehrer fehlten, wohingegen die Herren bequem nach Ende des Ausflugs ins politische Haifischbecken zurückkehren konnten. Für den Mangel an Anstand und Rücksicht auf die nachfolgende Generation sollten sie bezahlen. Dass dahinter keine Einzelperson stecken kann, ist offenkundig, aber welche Organisation ist zu gleich drei Morden fähig?
Bereits seit 1995 lässt Petros Markaris seinen charismatischen Kommissar Charitos in Athen ermitteln, die „Drei Grazien“ sind sein nunmehr 12. Fall, der wie gewohnt aktuelle politisch-soziale Entwicklungen in Griechenland thematisiert und dabei auch das Privatleben des Ermittlers, der erfreulicherweise so gar nicht den gängigen Klischees entspricht, weiterverfolgt. Im aktuellen Roman greift er die prekäre Situation der Universitäten auf, die wie alle öffentlichen Institutionen wegen der anhaltenden Krise unter Geldmangel leiden, was sich bei ihnen dadurch verschärft, dass zahlreiche Dozenten sich als Politiker versuchen und dafür ihre universitären Aufgaben ruhen lassen ohne dass es für sie einen Ersatz gäbe. Scheitern ihre politischen Ambitionen, kehren sie zurück in den Schoß der Alma Mater und machen weiter, als wenn nichts geschehen wäre.
Der aktuelle Fall lässt den Kommissar lange Zeit im Dunkeln tappen, da sein Vorgesetzter sich gerade in den Ruhestand verabschiedet hat, lastet eine zusätzliche Bürde auf Charitos, da er direkt dem Polizeipräsidenten und Minister berichten muss. Viele Ermittlungsrichtungen und zugleich keine wirklich heiße Spur bei höchstem politischem Druck erhöhen sie Spannung. Diese ist jedoch einmal mehr nicht das, was die Kriminalromane von Petros Markaris auszeichnen. Für mich liegt seine Stärke in der impliziten Gesellschaftskritik, die auch deutlich macht, wie sehr er seine Heimat liebt und wie es ihn offenkundig schmerzt, die Entwicklungen der vergangenen Jahre mitanzusehen.
Auch wenn in Deutschland die Vermischung von Hochschule und Politik nicht im gleichen Maße vorhanden ist wie in Griechenland, hat mich doch eine Aussage einer Figur aufhorchen lassen. Als Charitos den emeritierten Professor Seferoglou zu den universitären Strukturen befragt, erläutert dieser:
„Heutzutage gibt es aber gar keine Gelehrten mehr, sondern nur noch Intellektuelle, Herr Kommissar.“
„Und worin liegt der Unterschied?“, frage ich verblüfft.
„Gelehrte sind Menschen, die ihr Leben in Bibliotheken, mit Studien und wissenschaftlicher Arbeit verbringen. Intellektuelle sind Spezialisten für alles und jedes. Gelehrte verfügen über Wissen, Intellektuelle über eine Meinung, die sie gerne und bei jeder sich bietenden Gelegenheit kundtun. (...) Die Hochschullehrer sind zu Universitätspersonal verkommen, und die Gelehrten zu Intellektuellen.“ (S. 205f).
Wie sieht es also aus um unsere geistige Elite? Nur noch Menschen mit Meinungen, aber keine belesenen und gebildeten Gelehrten mehr? Sicherlich überspitzt formuliert, aber in einer immer schnelllebigeren Welt, in der Fakten von heute morgen schon veraltet sind, wo nicht das Wissen selbst, sondern nur noch die Kenntnis, wo man es nachlesen kann, zählt, erfährt der Mensch mit klassischer Bildung und umfangreichem Wissen im besten Fall gefälliges Lächeln, im schlechtesten Ignoranz und Verachtung. Und dabei hat man noch nicht die Frage gestreift, was man der nächsten Generation mitgibt und welches Vorbild man ist.
Ein Krimi, der über die Mordermittlung hinaus wie erwartet große Fragen aufwirft und dem Leser nicht nur einen Blick in das aktuelle Griechenland gewährt, sondern auch so manche Denkanstöße mitgibt. show less
Bereits seit 1995 lässt Petros Markaris seinen charismatischen Kommissar Charitos in Athen ermitteln, die „Drei Grazien“ sind sein nunmehr 12. Fall, der wie gewohnt aktuelle politisch-soziale Entwicklungen in Griechenland thematisiert und dabei auch das Privatleben des Ermittlers, der erfreulicherweise so gar nicht den gängigen Klischees entspricht, weiterverfolgt. Im aktuellen Roman greift er die prekäre Situation der Universitäten auf, die wie alle öffentlichen Institutionen wegen der anhaltenden Krise unter Geldmangel leiden, was sich bei ihnen dadurch verschärft, dass zahlreiche Dozenten sich als Politiker versuchen und dafür ihre universitären Aufgaben ruhen lassen ohne dass es für sie einen Ersatz gäbe. Scheitern ihre politischen Ambitionen, kehren sie zurück in den Schoß der Alma Mater und machen weiter, als wenn nichts geschehen wäre.
Der aktuelle Fall lässt den Kommissar lange Zeit im Dunkeln tappen, da sein Vorgesetzter sich gerade in den Ruhestand verabschiedet hat, lastet eine zusätzliche Bürde auf Charitos, da er direkt dem Polizeipräsidenten und Minister berichten muss. Viele Ermittlungsrichtungen und zugleich keine wirklich heiße Spur bei höchstem politischem Druck erhöhen sie Spannung. Diese ist jedoch einmal mehr nicht das, was die Kriminalromane von Petros Markaris auszeichnen. Für mich liegt seine Stärke in der impliziten Gesellschaftskritik, die auch deutlich macht, wie sehr er seine Heimat liebt und wie es ihn offenkundig schmerzt, die Entwicklungen der vergangenen Jahre mitanzusehen.
Auch wenn in Deutschland die Vermischung von Hochschule und Politik nicht im gleichen Maße vorhanden ist wie in Griechenland, hat mich doch eine Aussage einer Figur aufhorchen lassen. Als Charitos den emeritierten Professor Seferoglou zu den universitären Strukturen befragt, erläutert dieser:
„Heutzutage gibt es aber gar keine Gelehrten mehr, sondern nur noch Intellektuelle, Herr Kommissar.“
„Und worin liegt der Unterschied?“, frage ich verblüfft.
„Gelehrte sind Menschen, die ihr Leben in Bibliotheken, mit Studien und wissenschaftlicher Arbeit verbringen. Intellektuelle sind Spezialisten für alles und jedes. Gelehrte verfügen über Wissen, Intellektuelle über eine Meinung, die sie gerne und bei jeder sich bietenden Gelegenheit kundtun. (...) Die Hochschullehrer sind zu Universitätspersonal verkommen, und die Gelehrten zu Intellektuellen.“ (S. 205f).
Wie sieht es also aus um unsere geistige Elite? Nur noch Menschen mit Meinungen, aber keine belesenen und gebildeten Gelehrten mehr? Sicherlich überspitzt formuliert, aber in einer immer schnelllebigeren Welt, in der Fakten von heute morgen schon veraltet sind, wo nicht das Wissen selbst, sondern nur noch die Kenntnis, wo man es nachlesen kann, zählt, erfährt der Mensch mit klassischer Bildung und umfangreichem Wissen im besten Fall gefälliges Lächeln, im schlechtesten Ignoranz und Verachtung. Und dabei hat man noch nicht die Frage gestreift, was man der nächsten Generation mitgibt und welches Vorbild man ist.
Ein Krimi, der über die Mordermittlung hinaus wie erwartet große Fragen aufwirft und dem Leser nicht nur einen Blick in das aktuelle Griechenland gewährt, sondern auch so manche Denkanstöße mitgibt. show less
Jul 26, 2018German
Un extraño grupo empieza a asesinar profesores universitarios que han utilizado las "puertas giratorias" para meterse en política. Al comisario Jaritos esto le pilla con la noticia de que se jubila su jefe y a él le corresponde "provisionalmente" ocupar su puesto. Además, se entera de que va a ser abuelo. Durante algún tiempo, he estado decepcionado con esta novela, porque todo iba ocurriendo como muchas otras, a base de aburridas reuniones, informes a los políticos y palos de ciego. Pero cuando Márkaris decide que ya está bien y que hay que meter algo de marcha, entonces todo cambia y la última parte de la novela me ha resultado tan divertida que me ha hecho olvidar la aparente frialdad del resto. Y, al final, casi todo show more cuadra, salvo algunos personajes que no veo bien qué pintan en el tema. show less
Aug 1, 2020Spanish
42-Η πλοκή ήταν λιγότερο ενδιαφέρουσα από άλλα βιβλία , αλλά ο συγγραφέας παραμένει πολύ πιστός στο πνεύμα του να απεικονίζει την ελληνική κοινωνία και να χρησιμοποιεί την πλοκή για να επιστήσει την προσοχή στα προβλήματα που αντιμετωπίζει η χώρα.
Το τέλος θα το έλεγες και τυχαίο ... ντροπή
Το τέλος θα το έλεγες και τυχαίο ... ντροπή
Un'improbabile gang ammazza i professori universitari che abbandonano la cattedra per fare un'esperienza politica salvo ritornare in cattedra ad esperienza politica conclusa. Suggerirei all'A. di scrivere un altro romanzo con identica trama ma con magistrati al posto dei professori universitari.
Apr 26, 2018Italian
Un po' piatto e poco emozionante.. con qualche interessante spunto di riflessione.
L'ambientazione greca non è emozionante. La trama priva di sorprese.
Un finale quasi intuibile.
Niente di che.
L'ambientazione greca non è emozionante. La trama priva di sorprese.
Un finale quasi intuibile.
Niente di che.
Nov 16, 2021Italian
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- Canonical title
- L'università del crimine
- Original title
- Σεμινάρια φονικής γραφής
- Original publication date
- 2018
- People/Characters*
- Kostas Kharitos
- Original language
- Modern Greek
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- 7 — Catalan, English, French, German, Greek, Italian, Spanish
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