You Know You Want This: "Cat Person" and Other Stories
by Kristen Roupenian
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Description
A couple becomes obsessed with their friend hearing them have sex, then seeing them have sex ... until they can't have sex without him; a ten-year-old's birthday party takes a sinister turn when she wishes for "something mean"; a woman finds a book of spells half hidden at the library and summons her heart's desire: a nameless, naked man; and a self-proclaimed "biter" dreams of sneaking up behind and sinking her teeth into a green-eyed, long-haired, pink-cheeked coworker.Tags
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This brilliantly examines the ways in which women can be horrifying as much as it captures the horrors that are done to them. Spanning a range of genres and topics—from the mundane to the murderous and supernatural—these are stories about sex and punishment, guilt and anger, the pleasure and terror of inflicting and experiencing pain. These stories fascinate and repel, revolt and arouse, scare and delight in equal measure. And, as a collection, they point a finger at you, daring you to feel uncomfortable—or worse, understood—as if to say, “You want this, right? You know you want this.”
Es gibt Horrorbücher, da ist man auf das Schlimmste vorbereitet. Man weiß, dass es eine Figur geben wird, die Grenzen überschreitet und mit gespannter Vorfreude wartet man auf den Schauer, der sich einstellt, wenn die Erwartungen noch übertroffen werden. Und dann greift man zu einer Kurzgeschichtensammlung, die den harmlosen Titel „Cat Person“ trägt, was so etwas Harmloses wie eine Katzenmutter sein kann. Dunkel erinnerte ich mich, dass das Buch schon kurz nach der Veröffentlichung heftige Reaktionen nach sich zog, aber welche, war mir nicht mehr präsent. Auch der Klappentext klingt eher harmlos. Nur wenige Seiten des Lesens genügten, um von dem Aufschrei eine sehr klare Vorstellung zu bekommen.
In zwölf Geschichten lässt show more die Autorin Figuren auftreten, die zwar durchaus ein moralisches Gewissen besitzen, dieses jedoch um der Erfüllung ihrer innersten Sehnsüchte willen über Bord werfen und das ausleben, was eigentlich maximal als Gedanke zum Leben erweckt werden sollte. Sie vergewaltigen, verletzen, erniedrigen, üben Macht aus, quälen auf jede erdenkliche psychische und physische Weise. Männer Frauen, Kinder, Teenager, Erwachsene; hier, da und dort auf der Welt; gestern heute und vermutlich auch morgen. Gemeinsam haben sie ihren Egozentrismus, die Ignoranz gegenüber den anderen, die gnadenlose Verfolgung ihrer eigenen Wünsche auf Kosten ihrer Mitmenschen. Zu echter Liebe sind sie nicht fähig, sie können noch nicht einmal sich selbst lieben.
Die Autorin lässt kaum einen menschlichen Abgrund aus, zeichnet dabei aber authentisch wirkende Figuren, die auf den ersten Blick sogar sympathisch sein können, der nette Mensch von nebenan eben. Doch der Blick hinter die Fassade offenbart das dunkle schwarze Loch. Ohne Frage ist Kristen Roupenian eine begnadete Erzählerin, die einem trotz des wahrlich abscheulichen Inhalts fesselt.
In der Washington Post schreibt Molly Roberts über die titelgebende Story, die zuvor im New Yorker erschien und schnell im Netz viral ging: „A New Yorker short story went viral because, for one of the first times, something in the magazine seemed to capture the experience not of print-oriented, older intellectuals but of millennials.” Ja, die Datinggewohnheiten haben sich verändert, auch das Verhältnis zu Körper bzw. Körperkult, Pornografie und Sex – das neue Jahrtausend hat den Menschen in den westlichen Ländern ungeahnte Freiheiten geschenkt. Das findet sich in den Geschichten wieder, doch die Autorin bleibt hier nicht stehen, sondern treibt ihre Figuren über die neue rote Linie hinweg.
Freunde der psychologischen Betrachtung von Literatur dürften ihre wahre Freude an den Geschichten haben, die Bandbreite an auffälligem, vom der Norm abweichendem verhalten ist groß. Was macht man nun als normaler Leser damit? Zu sagen die Spielereien gefallen einem, ist irgendwie schwierig, die Tatsache, dass man durch die Texte hindurchrauscht und fasziniert auf die Buchstaben starrt, spricht jedoch auch für sich. Bleibt als Fazit wohl am besten zu sagen: unerwartet, aber beachtenswert. show less
In zwölf Geschichten lässt show more die Autorin Figuren auftreten, die zwar durchaus ein moralisches Gewissen besitzen, dieses jedoch um der Erfüllung ihrer innersten Sehnsüchte willen über Bord werfen und das ausleben, was eigentlich maximal als Gedanke zum Leben erweckt werden sollte. Sie vergewaltigen, verletzen, erniedrigen, üben Macht aus, quälen auf jede erdenkliche psychische und physische Weise. Männer Frauen, Kinder, Teenager, Erwachsene; hier, da und dort auf der Welt; gestern heute und vermutlich auch morgen. Gemeinsam haben sie ihren Egozentrismus, die Ignoranz gegenüber den anderen, die gnadenlose Verfolgung ihrer eigenen Wünsche auf Kosten ihrer Mitmenschen. Zu echter Liebe sind sie nicht fähig, sie können noch nicht einmal sich selbst lieben.
Die Autorin lässt kaum einen menschlichen Abgrund aus, zeichnet dabei aber authentisch wirkende Figuren, die auf den ersten Blick sogar sympathisch sein können, der nette Mensch von nebenan eben. Doch der Blick hinter die Fassade offenbart das dunkle schwarze Loch. Ohne Frage ist Kristen Roupenian eine begnadete Erzählerin, die einem trotz des wahrlich abscheulichen Inhalts fesselt.
In der Washington Post schreibt Molly Roberts über die titelgebende Story, die zuvor im New Yorker erschien und schnell im Netz viral ging: „A New Yorker short story went viral because, for one of the first times, something in the magazine seemed to capture the experience not of print-oriented, older intellectuals but of millennials.” Ja, die Datinggewohnheiten haben sich verändert, auch das Verhältnis zu Körper bzw. Körperkult, Pornografie und Sex – das neue Jahrtausend hat den Menschen in den westlichen Ländern ungeahnte Freiheiten geschenkt. Das findet sich in den Geschichten wieder, doch die Autorin bleibt hier nicht stehen, sondern treibt ihre Figuren über die neue rote Linie hinweg.
Freunde der psychologischen Betrachtung von Literatur dürften ihre wahre Freude an den Geschichten haben, die Bandbreite an auffälligem, vom der Norm abweichendem verhalten ist groß. Was macht man nun als normaler Leser damit? Zu sagen die Spielereien gefallen einem, ist irgendwie schwierig, die Tatsache, dass man durch die Texte hindurchrauscht und fasziniert auf die Buchstaben starrt, spricht jedoch auch für sich. Bleibt als Fazit wohl am besten zu sagen: unerwartet, aber beachtenswert. show less
12 Geschichten, die teilweise unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Großteil sind überaus realitätsgetreue Erzählungen, wie sie sich jederzeit in unserer unmittelbaren Umgebung ereignen könnten; daneben gibt es ein Märchen sowie Geschichten, die gekonnt die Balance zwischen Phantasie und Realität halten. Das Bemerkenswerte an den Meisten ist die unglaubliche Dynamik, die entwickelt wird, sodass man atemlos Seite um Seite liest und kaum glauben kann, was sich hier ereignet. Meist jüngere Menschen, die überzeugt davon scheinen zu wissen, was ihr Gegenüber denkt und ihr Handeln danach ausrichten, sodass sie sich in Situationen hineinmanövrieren, aus denen sie kaum noch herauskommen bzw. deren Nachwirkungen sie auch noch show more nach Jahren spüren. Die Dinge tun, von denen sie nie gedacht hätten, dass sie dazu nie in der Lage wären, aber durch welche Umstände auch immer dazu gebracht wurden.
Die Autorin schildert das Innenleben ihrer jeweiligen ProtagonistInnen derart intensiv und detailliert, dass man die Angst, Furcht und den Ekel regelrecht miterlebt. Und in den 'normalen' Geschichten beschreibt sie so überzeugend die Geschehnisse, dass wohl fast Alle das Geschriebene bis ins Detail nachvollziehen können.
Für empfindsame Gemüter ist dieses Buch vermutlich nicht so ganz geeignet, aber für mich war es eine richtig klasse Sammlung von Kurzgeschichten, einem Genre, mit dem ich bisher nur wenig anfangen konnte. show less
Die Autorin schildert das Innenleben ihrer jeweiligen ProtagonistInnen derart intensiv und detailliert, dass man die Angst, Furcht und den Ekel regelrecht miterlebt. Und in den 'normalen' Geschichten beschreibt sie so überzeugend die Geschehnisse, dass wohl fast Alle das Geschriebene bis ins Detail nachvollziehen können.
Für empfindsame Gemüter ist dieses Buch vermutlich nicht so ganz geeignet, aber für mich war es eine richtig klasse Sammlung von Kurzgeschichten, einem Genre, mit dem ich bisher nur wenig anfangen konnte. show less
Interesting. Edgy. Interesting. Definitely not a book for people who like trigger warnings.
While Roupenian isn't Saunders (yet), I really, really enjoyed reading her short story collection. Published on the strength of "Cat Person" which was published in the New Yorker and went viral, Roupenian's other stories push the boundaries, but in almost all of them, I could relate on some level to the interior dialogue of her characters. What I loved the most about her work is that she is fearless. She does not shy away from pushing the boundaries. I wouldn't say every story lands the punch she sets up, but I totally look forward to reading more of her. I was never bored; not for one second. That's not an easy feat for any writer. I'm very show more excited to see what else she does. show less
While Roupenian isn't Saunders (yet), I really, really enjoyed reading her short story collection. Published on the strength of "Cat Person" which was published in the New Yorker and went viral, Roupenian's other stories push the boundaries, but in almost all of them, I could relate on some level to the interior dialogue of her characters. What I loved the most about her work is that she is fearless. She does not shy away from pushing the boundaries. I wouldn't say every story lands the punch she sets up, but I totally look forward to reading more of her. I was never bored; not for one second. That's not an easy feat for any writer. I'm very show more excited to see what else she does. show less
Like a lot of people I read this because of "Cat Person," which I thought was a good story. The collection feels like it got rushed to publication to capitalize on the hype. Too many of the stories feel gratuitously mean. There's no point to it, no humor, no character development--it's shocking for its own sake. They read like she's trying too hard to replicate the same feeling.
There are some positives--"Look at Your Game, Girl" effectively conjures up atmosphere and the feelings of the protagonist, and "The Good Guy" gradually peels back the layers of the narrator's self delusion, though it goes on too long. Roupenian isn't untalented, but the stories here are too forced.
There are some positives--"Look at Your Game, Girl" effectively conjures up atmosphere and the feelings of the protagonist, and "The Good Guy" gradually peels back the layers of the narrator's self delusion, though it goes on too long. Roupenian isn't untalented, but the stories here are too forced.
Like everyone and their mother, I read "Cat Person" last year and thought it was pretty successful at provoking conversation. I was really excited about this collection, especially since the reviews were so good. It was....fine? First, it makes total sense that Carmen Maria Machado blurbs the cover; most of these verge towards horror, the macabre, or just plain shock value; there are similarities between their two collections. Of the stories, "The Good Guy" got the most hype as a counterpoint to "Cat Person," but I'm not sure it raised the same level of reaction from me; it seems a little less ambiguous and with a clearer narrative perspective/opinion from the start. I guess I preferred "Bad Boy" for its narrative structure and shocker show more ending and "The Matchbox Sign" and "Biter" for the characters. I didn't love anything, and I'm struggling to identify *one* story to have B read so we can discuss a la "Cat Person." I'll be curious to see what her first novel is like. show less
When “Cat Person” appeared in 2018 in the New Yorker, Kristen Roupenian was immediately caught up in a fervor of critical attention. Her short story resonated strongly with readers who clamored for more information about Roupenian and scoured for any other works she may have produced. You Know You Want This, due for release in January 2019, addresses this demand by collecting eleven additional stories written by the popular author. “Cat Person” remains the strongest of the lot, but this book contains some other strong entries as well. Roupenian seems most comfortable constructing the contemporary stories, like “Look at Your Game Girl” and “The Good Guy,” addressing themes of self-respect and miscommunication between the show more sexes. She also experiments with some traditional forms of fairy tales, folklore, and the occult to a varying degree of success, as in “Scarred” and “The Mirror, the Bucket and the Thigh Bone.” Some readers may be put off by the eroticism and sexual violence contained in a few of the stories, but its inclusion is not excessive or gratuitous and has a purpose in terms of the thematic objectives. You Know You Want This proves that Kristen Roupenian is not a one-hit author but an interesting and strong new voice for these times.
Thanks to Simon and Schuster and NetGalley for an ARC of this book in exchange for an objective review. show less
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- Original publication date
- 2019-01
- Disambiguation notice
- This record is for the collection. The title story has its own stand-alone listing. Please don't combine them.
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