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Ava Reed

Author of High Hopes

21+ Works 284 Members 4 Reviews

Series

Works by Ava Reed

High Hopes (2022) 38 copies
Die Stille meiner Worte (2018) 29 copies, 1 review
Drowning Souls (2023) 24 copies
Truly (2020) 20 copies
Madly (2020) 20 copies
Mondprinzessin (2016) 15 copies
Wir fliegen, wenn wir fallen (2017) 14 copies, 1 review
Deeply (2021) 14 copies
Tough Choices (2023) 13 copies
Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen. (2019) 12 copies, 1 review
Saved Dreams (2024) 10 copies
Spiegelsplitter (2015) 10 copies
Spiegelstaub (2016) 10 copies, 1 review

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Birthdate
1987-06-16
Gender
female
Nationality
Germany
Associated Place (for map)
Germany

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Reviews

4 reviews
Dieses Buch hat mich nicht nur eine, sondern einen ganzen Wasserfall an Tränen gekostet. Die Autorin schreibt in schier unendlich fesselnder Sprache und zieht einen tief zwischen die Seiten ihrer Geschichte. Die Gefühle der Protagonistin sind in klarer, poetischer Art und Weise verpackt und lassen einem nichts anderes übrig, als mitzufühlen, ihre Traurigkeit, Angst, Depression und Trauer stecken tief.

"Die Stille deiner Worte" lässt dich nicht los und es ist definitiv eines dieser show more Bücher, welches ich noch zehn mal ohne Langweile lesen werden kann. show less
Naja. Etwas zweigespalten. Einerseits gute Idee mit nachvollziehbaren Charakteren. Andererseits viel zu klischeehaft.

Story/Charaktere:
Uff. Es ist aber auch immer wieder dasselbe mit Ava Reed. Immer hat sie zwei verschiedene Perspektiven, und immer ist das ein Mädchen und ein Junge, die sich anfangs klischeehaft nicht verstehen, aber dann dem Umständen entsprechend zueinander finden, weil sie irgendwie müssen, und dann sich ineinander verlieben. Und diese Liebe ist manchmal schon show more schlimmer – und klischeehafter – als in Disney zwischen Prinz und Prinzessin.

Abgesehen von dem ganzen Klischee – bei dem ich immer wieder kotzen muss – ist das Buch ja ganz gut. Und Achtung hier: emotional.

An sich mag ich es. Es hat mich am Ende zum Weinen gebracht und wie ich ja immer sage: ein gutes Buch ist es dann, wenn man alle Emotionen verspürt während des Lesens. Das Weinen kam allerdings daher, dass mich das ganze nur an einen Teil meines Lebens erinnert hat und die Erinnerungen wohl doch zu viel wurden, beziehungsweise kann man sogar sagen, dass ich ein wenig eifersüchtig auf Leni war, aber dazu später mehr...

Angesehen mal davon, gibt es zwei Sachen, die mich richtig wütend und enttäuscht zugleich machen: der Perspektivenwechsel und die Reise.
- Der Perspektivenwechsel von Leni zu Matti deshalb, da Matti erst ab dem 16. Kapitel übernimmt, aber dann auch nur ab und zu nicht immer. Das ganze hätte man außerdem auch streichen können, die ersten Kapitel von Matti waren ziemlich unnötig (zwar interessant, aber unnötig insgesamt) und später erzählt er Leni sowieso das Ganze.
- Die Reise... nun ja.
Einerseits bin ich eifersüchtig, weil ich zu gern auch sowas mal machen würde. Andererseits hat es zu dem Buch ganz und gar nicht rein gepasst, naja schon, aber es hinterlässt die falsche Nachricht. So nach dem Motto: “wenn du aus deiner Depression raus willst, musst du aus der Klinik fliehen, am besten mit einem Jungen, der auch weg will und den du kaum kennst, ihr habt keine Pläne und reist durch das halbe Deutschland, dann erkennt ihr dass das Dumm war, aber ihr erlebt trotzdem wunderschöne Momente, seht einen weiteren Teil der Welt, und zwischendrin verliebt ihr euch ineinander. Und das veranlasst dich dann dazu, weiterzukämpfen und der Depression den Mittelfinger zu zeigen, denn du hast ja jetzt schöne Momente erlebt.”
Falsch.

Der Anfang des Buches war gut. Er hat die Symptome und alles echt gut rüber gebracht und detailgetreu beschreiben. Aber das mit der Reise... nope. Viel zu viel und viel zu unrealistisch. Es hinterlässt wie gesagt die falsche Nachricht und ohne diesen Trip hätte das Buch auch sehr gut funktioniert, wäre zudem noch realistisch und würde mich nicht so wütend machen.

• Leni:
Anfangs fand ich sie etwas dramatisch.
Mir ist klar, dass Depressionen scheiße sind und ich fühle mich auch etwas schlecht für diesen Kommentar. Aber denkt ihr nicht auch manchmal an eure schlechten Phasen zurück und fandet euch dermaßen dramatisch/theatralisch in diesen Situationen? Ne? Nur ich? Okay, dann lassen wir das dabei.
Sie hat zwar einige Makel, aber irgendwie scheint mir bei Ava Reed trotzdem immer alles zu perfekt zu sein (im negativen Sinne).
Bei solchen Charakteren fragt man sich halt: wie konntest DU Depression bekommen? Du hast alles. Menschen, die dich lieben. Wirklich lieben. Du hast ein festes Dach über dem Kopf. Genug Geld. Alles. Wie kann es dir da schlecht gehen?
Aber trotzdem sind es immer diese Charaktere kn Büchern/Filmen, die dann die Depression bekommen. Und nicht andere, die es irgendwie den Umständen entsprechend bekommen hätten sollen.
Einerseits mag ich sie ja. Über das Buch hinweg wurde sie authentischer und nicht mehr so dramatisch meiner Meinung nach. Und auch ihre Ängste waren nachvollziehbar. Aber... naja keine Ahnung, irgendwie stimmt wohl die Chemie zwischen mir und ihr nicht so.

• Matti:
Klischeehafter Prinz.
Nein, er ist kein Prinz, Geld hätte er dafür zwar genug, aber das meinte ich damit nicht. Ich wollte damit eher sagen, dass er mit den Disney boys zu vergleichen ist. Einfach immer und überall für ihre Prinzessin am richtigen Ort und immer da wenn sie sie brauchen.
Kotz. Wenn ich solche Charaktere will, schau ich mir einen Disney Film an und lese kein Buch, in dem es um schwere Krankheiten geht.
Okay, anfangs mochte ich ihn noch. Vor allem seine Flüche und seinen Sarkasmus. Aber dann, als mit klar wurde, dass Leni und Matti sowieso das “perfekte Paar der Welt” in dem Buch sein werden, war es mir zu viel...
Und er ist viel zu weich am Ende geworden.
Sorry, aber Ava Reed kann einfach keine männlichen Charaktere schreiben.

• Emma:
Perfekte beste Freundin.
Ist immer für dich da, prügelt männliche Idioten (auch bekannt unter: Teenager Jungs) aus deinem Weg und würde die ganze Welt für dich auf den Kopf stellen.
Die beste Freundin, die jeder gerne hätte.
Habt ihr diese beste Freundin/diesen besten Freund? Und hattet ihr auch eine Depression? Das erstere freut mich, das zweite nicht, aber wenn ihr das erste hattet, seid ihr sicher heil raus gekommen.
Aber ich bin mir sicher – oder zumindest hoffe ich gerade, dass ich nicht die einzige bin –, dass nicht jeder, der in einer schweren Depression oder Angststörung steckt, auch zeitgleich die dickste beste Freundin an seiner Seite hat.
Aber irgendwie findet man solche Charaktere immer in diesen Büchern. Wenn der Autor noch einen Charakter braucht... schön, aber gib ihm wenigstens auch ein paar Schwächen oder Makel.
Ich mag Emma zwar, aber... Nun ja, wie kann man die perfekte beste Freundin denn nicht mögen?

Cover:
Das Cover ist ehrlich gesagt zu toll für diese Story.
Ernsthaft, dieses Cover ist so schön und beruhigend, macht aber gleichzeitig neugierig und auch irgendwie fantasievoll. Auf jeden Fall denke ich bei dem Cover an eine ganz neue Welt, vielleicht sogar an ein Portal, das mich woandershin bringt. Und auch wenn Bücher generell ja genau das machen, so meinte ich das nicht.
Das Cover ist schlichtweg zu gut für die Story.
Das Grün erinnert auch irgendwie an Natur, fällt mir grad auf. Findet ihr nicht? Von Natur ist in dem Buch aber keine Rede. Jedenfalls kein fantasy, natürlich kommt sie vor, aber das meiste spielt sowieso in Städten.

Bewertung:
Eigentlich 1 Stern, aber der 2. Stern ist für die selbstgeschriebenen Tagebucheinträge zwischen den Kapiteln.

(~ 2020 gelesen und Review geschrieben, nur vergessen hier zu posten.)
show less
Based on the description, it sounded very promising. The idea is nice, however, the outcome was full of cliches. I still don’t know how I made it until the end, the romance was absolutely cliche. Have I already mentioned it was full of clichés?

Also, it’s way too short. It feels more like a diary, where you’ll only find the highlights of each day, but no daily life of the characters.

~~~

In 10 Stunden durchgelesen.

Fertig am: 05.03.2020

~~

**Inhalt**

Phil ist kurz vorm Sterben. Er ist seit show more 2 Jahren blind und seitdem im Krankenhaus/Altersheim.

Sein Enkelsohn Noel hasst ihn und kommt ihn kaum besuchen. Aber dafür gibt es Yara, die täglich bei ihm vorbeischaut und mit ihm die Welten der Bücher erkundet. Sie liest ihm jeden Tag vor (weil er es selbst nicht mehr kann).

Aber als er stirbt, bricht Yara zusammen. Es reißt alte Wunden auf. Erst vor kurzem hat sie ihre Eltern verloren und einige Zeit später, als sie zu ihrer Tante nach Hamburg zog, hat sie Phil kennengelernt. Er war ihre Flucht zur Realität, bei ihm konnte sie sie selbst sein und für einen Moment einfach alles vergessen.

Noel kämpft auch mit seinen Gefühlen und fühlt sich schuldig. Am liebsten würde er die Zeit zurück drehen, doch dafür hat er keine Zeit, weil er ziemlich schwere Geldprobleme hat.

Auf der Beerdigung taucht ein mysteriöser Patrick auf, der mit Noel und Yara Kontakt aufnehmen möchte. Er soll für Phil seinen letzten Wunsch erfüllen, bzw. soll Patrick die Briefe mit den genauen Angaben des letzten Wunsches den beiden überbringen, welche Phil einige Wochen vor seinem Tod seinem alten Freund geschickt hat.

Der Wunsch beinhaltet 10 Punkte, wofür man aber reisen muss. Doch nur beide zusammen können die Wünsche erfüllen, nicht alleine. Sie willigen ein, obwohl sie sich abgrundtief hassen. Für Phil.

~~

**Meine Meinung**

Es fühlt sich mehr an, wie ein kurzes Tagebuch. Betonung auf kurz.

Die Autorin will scheinbar schnell den Höhepunkt erreichen und lässt die Einleitung so knapp wie möglich. Was mich allerdings stört.

Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich gerade von den zwei langen Cronos Cube Bändern komme, bei denen die Autorin Beschreibungen sehr ausführlich zieht und auch irrelevanten Alltag der Charaktere einfügt. Im Gegensatz zu dem, wird hier aber alles Alltägliche übersprungen.

Zeitsprünge werdet ihr hier viele finden. Sehr viele.

Der eine Charakter, der am Anfang stirbt (es ist kein Spoiler weil es im Klappentext steht), verlässt die Geschichte aber viel zu schnell. Ich fand ihn zwar sympathisch, kannte ihn aber viel zu wenig, um wegen seines Todes zu heulen; (der einzige Grund warum mir die Tränen stiegen, ist, weil ich an den Tod meines Opas denken musste und wie sehr ich ihn vermisse).

Ich glaub der stirbt sogar gleich im dritten Kapitel ungefähr? Und das ist nicht viel, weil die Kapitel ziemlich kurz sind. Um die 5 Seiten ca.

Die Beziehung der beiden Protagonisten finde ich auch zu schnell und langweilig. Zuerst waren sie fremde - an der Beerdigung sind sie sich einigermaßen nah gekommen, weil sie beide eine Person verloren haben, aber eigentlich waren sie damit keine Freunde. Noel’s Respektlosigkeit hat Yara von Anfang an genervt und die beiden hassten sich so ziemlich.

Nur Phil’s zuliebe haben sie sich zusammen gerissen und seine letzten Wünsche erfüllt. Das verstehe ich ja, und finde es auch einigermaßen süß. Aber es war mir einfach zu unrealistisch.

Vielleicht wäre die Autorin diesen Punkt des Unrealismus umgangen, wenn sie mehr Alltag der Charaktere mit eingebracht hätte.

Deshalb Tagebuch. Weil die Charaktere nur von den spannenden Szenen im Leben berichten und nicht von dem, was dazwischen passiert. Dabei ist gerade das, was alles umso interessanter macht.

Die Beziehung zwischen den beiden war einfach viel zu vorhersehbar und es gab kaum andere Charaktere, die man mit den Protagonisten shippen könnte.

~

An sich finde ich dieses Tagebuch-artige ja auch nicht ganz so schlimm. Ava reed ist ja so ziemlich bekannt dafür und auch für ihre 2 Sichten der beiden Protagonisten (auch wenn ich das nicht immer mag).

Allerdings nichts für jemanden, der die Charaktere voll und ganz kennenlernen möchte und in ihr Alltagsleben hineintauchen will, denn dazu ist es viel zu kurz verfasst.

~

Was mir dann aber doch gefällt ist die halbe Weltreise.

Ich selbst träume von einer Weltreise - irgendwann. Und ja, wirklich um die ganze Welt. Genauso wie “die Antwort auf Vielleicht” hat mich dieses Buch auch noch einmal mehr in den hintern getreten, mich endlich aufzuraffen und diese verdammte Reise zu planen.

Yara und Noel haben die 2 wöchige Reise immerhin an einem Tag durchgeplant und hatten 1 Woche um Hotels, Flugtickets, Routen, etc zu besorgen. Und sie haben es geschafft. Sie sind wirklich gestartet.

Also heißt es: wenn du es wirklich willst, dann kannst du es auch schaffen. Aber nur, wenn du es wirklich willst.

Tja, was mir eigentlich nur fehlt ist das Geld.

~~

**Empfehlung**

Für alle die gern tagebuchartige Schnulzen lesen.

Und die jetzt gern verreisen würden, es aber wegen Covid nicht können.
show less

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