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Blanca Busquets (1) (1961–)

Author of La casa del silenci

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Blanca Busquets (1) has been aliased into BLANCA BUSQUETS OLIU.

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About the Author

Works by Blanca Busquets

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La casa del silenci (2013) 46 copies, 3 reviews
La nevada del cucut (2010) 45 copies, 5 reviews
Die Woll-Lust der Maria Dolors: Roman (2006) 30 copies, 6 reviews
Tren a Puigcerdà (2007) 14 copies
Vés a saber on és el cel (2009) 10 copies, 1 review
Paraules a mitges (2014) 8 copies
Presó de neu (2003) 4 copies

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Common Knowledge

Legal name
Busquets i Oliu, Blanca
Birthdate
1961
Gender
female

Members

Reviews

15 reviews
First of all, I received this book in exchange for an honest review:

This is an honest review: I loved it! It's beautifully (sometimes sparely) written.

Busquets is extremely deft at moving between characters and back and forth in time, creating mysteries and intensity in relationships. Each narrator, starting with Teresa, the little girl who finds a violin in the garbage dump, and Maria, who becomes housekeeper to a great conductor, tell the story in their own time and place. The souls of show more humans, violins, and music sing out to us.

As the book starts, Teresa gains a violin that helps her climb out of poverty, Maria finds a fascinating home with Karl the composer/conductor, Anna practices violin and reacts to a mother who ignores her. As the book continues, all three women form relationships with Karl and his son Mark and become acquainted with each other.

For some of you, this may be a slow confusing read (and in fact I read it unnecessarily slowly to savor it). Most of the action is within relationships and within the characters, but it is not at all dull. You will be asked as a reader to pay attention, and in return you will chuckle, tear up, and want to scream at the antics and differing perspectives of these absorbing characters. The ending is also very satisfying. Enjoy.
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Maria Dolors, nach einem Schlaganfall geschwächt und nicht mehr in der Lage zu sprechen, lebt aus diesem Grund nun zusammen mit der Familie ihrer jüngsten Tochter. Wegen ihrer Einschränkungen glauben alle bis auf Marti, Marias Enkel, dass sie von ihrer Außenwelt nur noch wenig bis nichts mitbekommt. Doch Maria ist ganz Ohr: So erfährt sie nach und nach die Geheimnisse der Familie - und nicht nur erfreuliche. Diese lösen Erinnerungen in ihr aus: ihre erste verbotene Liebe zu Antoni, der show more eher unglücklichen Ehe mit Edward, ihre Studien - und natürlich an ihre eigenen Geheimnisse, neben denen sich die ihrer ,Pflegefamilie` beinahe als Belanglosigkeiten darstellen.

Das Buch wird fast vollständig aus der Sicht der 85jährigen Maria Dolors geschildert und wie es für ältere Leute wohl typisch ist, verläuft der Erzählfluss recht sprunghaft. Ereignisse in ihrem Tagesablauf rufen Begebenheiten aus längst vergangenen Zeiten hervor, die wiederum Geschehnisse aus der jüngeren Vergangenheit ins Bewusstsein zurückrufen. So springt die Geschichte vor und zurück und hin und her, und als ,roter Faden` zieht sich das Stricken eines Pullovers für die Enkelin von Maria Dolors durch das Buch.

Dies Alles ist in einem netten Plauderton geschrieben, der den Tonfall einer älteren, aber dennoch aufgeweckten Dame vermutlich ganz gut trifft. Eine schöne Ergänzung fand ich den Epilog, in dem die gesamte Familie nacheinander noch mehr oder weniger kurz zu Wort kommt und ihre Sicht der jüngsten Vergangenheit darstellt. Alles in allem eine leichte, amüsant zu lesende Lektüre ohne allzu großen Anspruch.
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L'he llegida d'una tirada, fascinada pel realisme de les emocions d'aquestes dones protagonistes. Dones sotmeses per l'entorn que s'enfronten a la por, fins i tot al terror, i sempre a la solitud.

L'autora ens convida a fer un retrocés en el temps i viure, en clau femenina, l'experiència del casament en un entorn rural fa cent, o cent cinquanta anys. De la submissió al pare a la submissió al marit. I la loteria del descobriment del company que ho ha de ser per sempre.

Quan llegim dia a dia show more en els diaris casos de maltractaments, d'assassinats de dones, de captiveris entre familiars, el cor s'encongeix de pensar el llarg camí recorregut en l'alliberament de la dona i el tros que encara queda per recórrer. show less
Die 85-jährige Maria Dolors lebt seit einem Schlaganfall und der daraus resultierenden Stummheit im Haushalt ihrer jüngeren Tochter Leonor, deren Mann Jofre und den Kindern Sandra und Martí. Bis auf Martí hält die Familie Dolors für eine tatterige alte Dame, die zu alt ist, um überhaupt noch etwas von ihrer Umwelt richtig wahrzunehmen. Doch da irren sie sich gewaltig. Von außen betrachtet wirkt sie alt, zerbrechlich und nicht mehr bei klarem Verstand. Ihre Tochter scheint froh über show more die Tatsache zu sein, dass ihre Mutter sich alleine strickenderweise beschäftigen kann. Enkelin Sandra stört es nicht, wenn ihre Oma bei "Männerbesuch" zuhören könnte, sie kriegt es ja eh nicht mehr mit. Schwiegersohn Jofre hat eine Affäre, aber er ist ja sowieso ein Windhung und zu nichts nütze. Nur Enkel Martí ahnt bzw. weiß, dass seine Oma mehr verdient hat, als nur als Hausinventar angesehen zu werden und versucht ihr die Welt und die Technik von heute zu erklären.
Eigentlich führt Dolors nun ein tristes Dasein, von Montag bis Samstag sitzt und strickt sie an dem Pullover für ihre Enkelin, nur sonntags kommt ihre erste Tochter Teresa aus Madrid vorbei, um mit ihr ein wenig spazieren zu gehen. Doch im Grunde scheint Dolors sehr glücklich zu sein. Zum einen hält sie sich sehr am Stricken fest und sieht es als kleine, letzte Lebensaufgabe an. Zum anderen hat sie eine sehr scharfsinnige und von der Familie, abgesehen von Martí und Teresa, unterschätzte Beobachtungsgabe, mit der sie gedanklich die Geschehnisse in der Familie dokumentiert, resümiert, Schlüsse zieht und Parallelen ihrer eigenen Geschichte entdeckt. Dadurch ist der Roman von sehr vielen Zeitsprüngen geprägt. Ich habe nicht mitgezählt, aber ich würde schätzen, dass so um die fünf unterschiedliche Stationen ihres Lebens parallel erzählt werden und an denen immer wieder angeknüpft wird.
Mir hat es großen Spaß gebracht, dieses Buch zu lesen, was vermutlich vor allem an den vielen Zeitsprüngen lag, die auch charakteristisch für den geistigen Zustand Dolors stehen. Einerseits besitzt sie einen sehr scharfen Verstand, jedoch geht auch das Alter nicht wirklich spurlos an ihr vorbei. Ein bisschen tatterig ist sie schon, verliert ein wenig das Zeitgefühl, doch das erscheint auch immer unwichtiger. Denn das wichtigste sind die Erinnerungen, wichtige Stationen ihres Lebens, die Dolors noch sehr gut im Gedächtnis geblieben sind und an die sie sich immer wieder bewusst erinnert und anknüpft.

Einen Stern Abzug gibt es, da die Familiengeschichte stellenweise ein wenig übertrieben war und mich zum Teil an Ereignisse aus einer Soap erinnerte. Dem Lesespaß hat dies allerdings keinen Abbruch getan, da die Autorin eine gute Balance zwischen den verschiedenen Vergangenheiten und der Gegenwart aufrecht hielt. Für mich persönlich rückte damit eher die Geschichte Dolors’ in den Vordergrund und ich empfand eine vollkommene Identifikation mit der Protagonistin.
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3.8
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