Horst Wolfram Geißler (1893–1983)
Author of Der liebe Augustin
About the Author
Image credit: Horst Wolfram Geissler
Works by Horst Wolfram Geißler
Das glückselige Flötenspiel 4 copies
Der Puppenspieler Roman 3 copies
Frag nicht zuviel. 2 copies
Der ewige Tempel. Studien zur Geschichte, zur Entwicklung u. zu den Grundgedanken der Astrologie (1949) 1 copy
Immer noch nebenbei bemerkt. Aphorismen, Bilder und Skizzen aus seinen schönsten Büchern (1982) 1 copy
Georgine ganz allein : Roman 1 copy
Das Wunschhütlein. 1 copy
Das Nibelungenlied [nhdt.] 1 copy
Associated Works
Velhagen und Klasings Monatshefte 40. Jahrgang 1925/1926 Band 1 — Contributor — 1 copy
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Common Knowledge
- Canonical name
- Geißler, Horst Wolfram
- Other names
- Geissler, Horst Wolfram
- Birthdate
- 1893-06-30
- Date of death
- 1983-04-20
- Gender
- male
- Occupations
- writer
- Awards and honors
- Bavarian Order of Merit (1961)
Order of Merit of the Federal Republic of Germany (1974) - Relationships
- Geißler, Max (father)
- Nationality
- Germany
- Birthplace
- Dresden, Saxony, Germany
- Place of death
- Munich, Bavaria, Germany
- Burial location
- Sankt-Georg-Kirche, Wasserburg-am-Bodensee, Bavaria, Germany
- Associated Place (for map)
- Bavaria, Germany
Members
Reviews
Der Autor erzählt die Odyssee neu als eine Geschichte über die Beziehungen zwischen den Geschlechtern. An sich ist diese Interpretation nicht verkehrt -- es ist auffällig, wieviele verführerische Frauen Odysseus unterwegs begegnet. (Die Österreicherin Inge Merkel hat ebenfalls einen Roman geschrieben, der diesen Ansatzpunkt für ihre Nacherzählung der Odyssee benutzt. Meines Erachtens ist ihr Roman auch der bessere.)
Leider wirkt dieses Buch ziemlich verstaubt. Der Witz scheint nur ab show more und zu durch; sonst ist das Buch eine rein chronologische Nacherzählung der Ereignisse der Odyssee die auch sprachlich nicht ganz überzeugt. Der Autor benutzt zum Teil die formelhafte Sprache Homers, bringt es aber in seiner Prosa nicht zum Singen. Hintergrundinformationen, etwa die mythologische Vorgeschichte, werden durch Figurenrede geliefert, was höchst unplausibel vorkommt -- es ist vollkommen unlogisch, dass Odysseus über die Mythologie seiner Welt nicht bereits gut informiert wäre. Insofern ist das didaktische Vorhaben des Autors eher störend.
Interessant ist allerdings die Interpretation der Beziehung zwischen Odysseus und Athene. Auch interessant (vor allem bei dem Hintergrund, dass das Buch kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs geschrieben wurde), ist die Tatsache, dass der eigentliche Höhepunkt der Odyssee, nämlich Odysseus' Heimkehr zu seiner Familie, die Vertreibung der Freier und die Rückeroberung seiner Frau, hier weggelassen werden: das Buch endet mit dem Erwachen des Helden auf Ithaka. show less
Leider wirkt dieses Buch ziemlich verstaubt. Der Witz scheint nur ab show more und zu durch; sonst ist das Buch eine rein chronologische Nacherzählung der Ereignisse der Odyssee die auch sprachlich nicht ganz überzeugt. Der Autor benutzt zum Teil die formelhafte Sprache Homers, bringt es aber in seiner Prosa nicht zum Singen. Hintergrundinformationen, etwa die mythologische Vorgeschichte, werden durch Figurenrede geliefert, was höchst unplausibel vorkommt -- es ist vollkommen unlogisch, dass Odysseus über die Mythologie seiner Welt nicht bereits gut informiert wäre. Insofern ist das didaktische Vorhaben des Autors eher störend.
Interessant ist allerdings die Interpretation der Beziehung zwischen Odysseus und Athene. Auch interessant (vor allem bei dem Hintergrund, dass das Buch kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs geschrieben wurde), ist die Tatsache, dass der eigentliche Höhepunkt der Odyssee, nämlich Odysseus' Heimkehr zu seiner Familie, die Vertreibung der Freier und die Rückeroberung seiner Frau, hier weggelassen werden: das Buch endet mit dem Erwachen des Helden auf Ithaka. show less
Mar 8, 2012 (Edited)German
Ein alter Archivar erzählt einem jungen Offizier von einer Liebesgeschichte, die sich vor längerer Zeit zugetragen hat – während der Aufenthalte verliebt sich der junge Mann in die Tochter des Archivars. Der Roman spielt in der Mitte des 18. Jahrhunderts.(dzblesen.de)
Jan 22, 2024German
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