
Nadja Spiegelman
Author of I'm Supposed to Protect You from All This: A Memoir
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Series
Works by Nadja Spiegelman
Blancaflor, The Hero with Secret Powers: A Folktale from Latin America: A TOON Graphic (2021) 55 copies, 2 reviews
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Common Knowledge
- Canonical name
- Spiegelman, Nadja
- Birthdate
- 1987-05-13
- Gender
- female
- Occupations
- editor
- Relationships
- Spiegelman, Art (father)
Mouly, Francoise (mother) - Nationality
- USA
- Associated Place (for map)
- USA
Members
Reviews
Blancaflor, The Hero with Secret Powers: A Folktale from Latin America: A TOON Graphic by Nadja Spiegelman
Blancaflor's father is an ogre who has tricked a hapless, handsome prince into coming to the Castle of No Return to play the unwinnable game of Ogre's Three. Blancaflor uses her considerable powers to help the prince win the game, and the two run away together, yet the prince stupidly fails to heed her instructions to keep them safe, and is tricked into forgetting her and getting engaged to another. Blancaflor calls upon the Sword of Pain and the Stone of Sorrow, and the prince overhears show more their conversation (the Stone's advice: "you should have told him"). Realizing that she was the one who saved him so many times, he marries her after all, declaring that he is still the luckiest guy in the whole world. (Why Blancaflor wants to marry him, on the other hand, is sort of unclear.) show less
I had my doubts about this, as I first heard about it when I was researching Maus. I mean, what is one supposed to think when the daughter of a man known for telling his father's stories decides to tell her mother's when she's not even 30 yet? I'm a snot, I know. But I happened upon it at the library and decided to give it a try. It was wonderful. Spectacular. Really gorgeous writing that weaves together three generations of mother-daughter relationships while addressing the frailties (and show more fallibility) of memory. I also really appreciated that Nadja addressed her father's work head-on, saying something about how she knew she would someday have to write a book about her mother as a response to her father's book about his father, and she wanted to get it out of the way first so she could do something else with her life. If that isn't self-awareness, I don't know what is. show less
Die Geschichte ihrer Familie, genauer gesagt, die Geschichte ihrer Mutter und ihrer Großmutter hat Nadja schon immer fasziniert, zu viele weiße Stellen, Ungereimtheiten und unglaubliche Begebenheiten hat sie gehört, weshalb sie als Erwachsene beginnt, nachzufragen, zu forschen und sie aufzuschreiben. Entstanden ist das Bild einer Frau, die nie geliebt wurde, die Außenseiterin in der eigenen Familie war und früh die Flucht ergriffen hat. Doch es gibt auch eine andere Seite, die show more Geschichte der Großmutter, die ebenfalls unter ihrer eigenen exzentrischen Mutter gelitten hatte. Mehrere Generationen Frauen, die nie ausgesprochen haben, was geschehen war und sich nun in diesem Buch ihrer Vergangenheit stellen.
Nadja Spiegelman ist die Tochter von Art Spiegelman, der seinerseits für „Maus“ den Pulitzer Prize gewonnen hat, einem Comic, der ebenfalls die Familiengeschichte erzählt. In diesem Kontext ist es nicht mehr ganz so verwunderlich, dass eine junge Frau eine doch schmerzliche Biographie ihrer Mutter vorlegt, die noch lebt und sich ihrer eigenen Geschichte stellen muss. Dadurch, dass Spiegelman die Lebensgeschichte mit ihrer eigenen verwebt, zeigt sie immer wieder Parallelen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart auf, die auch durch unterschiedliche Länder und Zeiten stabil sind.
Vieles in Spiegelmans Familiengeschichte ist auch für den Leser schmerzlich und man fragt sich, wie Familienmitglieder auf diese Weise miteinander umgehen können. Vor allem das wiederkehrende Motiv der Mütter, ihre Töchter auf ihr Aussehen und ihre Essgewohnheiten zu reduzieren ist augenfällig. Auch die Dichotomie zwischen Öffentlichkeit und Privatheit, wenn es um den Körper geht, fand ich eher seltsam gelöst in der Familie, was auch zu erheblicher Unsicherheit der jungen Frauen führte. Vor allem Françoise leidet unter der Ablehnung und fehlenden Zuneigung ihrer Mutter. Die ältere Schwester wurde immer bevorzugt, was die jüngere durch extreme Leistungen versucht zu kompensieren, um so Aufmerksamkeit zu erringen.
Ein weiterer Aspekt der Erzählung schwebt über dem gesamten Bericht und stellt vieles immer wieder in Frage: wie historisch korrekt sind die Erinnerungen, die die Menschen haben? Haben sich die Ereignisse wirklich so zugetragen oder wird durch die Zeit und die eigene perspektive das Erlebte verfälscht und fügt sich zu einem stimmigen Bild, das womöglich gar nicht der Realität entspricht? Immer wieder steht Nadja vor diesem Problem: Einzelne Aspekte passen zeitlich und örtlich nicht, das Gesamtbild ist nicht stimmig und Mutter und Großmutter erinnern dasselbe Ereignis gänzlich verschieden. An dieser Stelle stritt Erzählen an Erinnern – dies kann versöhnen und das eigene Leben für die jeweilige Person erträglicher machen. show less
Nadja Spiegelman ist die Tochter von Art Spiegelman, der seinerseits für „Maus“ den Pulitzer Prize gewonnen hat, einem Comic, der ebenfalls die Familiengeschichte erzählt. In diesem Kontext ist es nicht mehr ganz so verwunderlich, dass eine junge Frau eine doch schmerzliche Biographie ihrer Mutter vorlegt, die noch lebt und sich ihrer eigenen Geschichte stellen muss. Dadurch, dass Spiegelman die Lebensgeschichte mit ihrer eigenen verwebt, zeigt sie immer wieder Parallelen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart auf, die auch durch unterschiedliche Länder und Zeiten stabil sind.
Vieles in Spiegelmans Familiengeschichte ist auch für den Leser schmerzlich und man fragt sich, wie Familienmitglieder auf diese Weise miteinander umgehen können. Vor allem das wiederkehrende Motiv der Mütter, ihre Töchter auf ihr Aussehen und ihre Essgewohnheiten zu reduzieren ist augenfällig. Auch die Dichotomie zwischen Öffentlichkeit und Privatheit, wenn es um den Körper geht, fand ich eher seltsam gelöst in der Familie, was auch zu erheblicher Unsicherheit der jungen Frauen führte. Vor allem Françoise leidet unter der Ablehnung und fehlenden Zuneigung ihrer Mutter. Die ältere Schwester wurde immer bevorzugt, was die jüngere durch extreme Leistungen versucht zu kompensieren, um so Aufmerksamkeit zu erringen.
Ein weiterer Aspekt der Erzählung schwebt über dem gesamten Bericht und stellt vieles immer wieder in Frage: wie historisch korrekt sind die Erinnerungen, die die Menschen haben? Haben sich die Ereignisse wirklich so zugetragen oder wird durch die Zeit und die eigene perspektive das Erlebte verfälscht und fügt sich zu einem stimmigen Bild, das womöglich gar nicht der Realität entspricht? Immer wieder steht Nadja vor diesem Problem: Einzelne Aspekte passen zeitlich und örtlich nicht, das Gesamtbild ist nicht stimmig und Mutter und Großmutter erinnern dasselbe Ereignis gänzlich verschieden. An dieser Stelle stritt Erzählen an Erinnern – dies kann versöhnen und das eigene Leben für die jeweilige Person erträglicher machen. show less
Author Nadja Spiegelman is the daughter of famous graphic novelist Art Spiegelman (Maus) and New Yorker art director Françoise Mouly. I’m Supposed to Protect You from All This is sort of a memoir/autobiography/biography of Nadja, her mother Françoise, her grandmother Josée, and her great-grandmother Mina, presented mostly as conversations about the subject’s memories of themselves and each other (Mina is no longer present but her life is described by her survivors). The narrators are show more unreliable; when Nadja does some fact-checking after a conversation she often finds events couldn’t have taken place as described. But the feelings come across as authentic even if the memories do not. The women have tough lives - they have to put up with cheating lovers, intolerant parents, rebellious children, economic deprivation, and the Second World War – yet they triumph magnificently over all this. There’s quite a bit of generational conflict; the older ladies sometimes have a hard time understand what the younger ones are up to – yet even if there’s a lack of understanding there’s amused acceptance. Not the kind of book I normally read, but interesting and endearing. show less
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