
Andreas Hepp
Author of Cultures of Mediatization
About the Author
Andreas Hepp is Professor of Media and Communication Studies at Bremen University
Works by Andreas Hepp
Kultur - Medien - Macht: Cultural Studies und Medienanalyse (Medien Kultur Kommunikation) (1997) 12 copies
The Communicative Construction of Europe Cultures of Political Discourse, Public Sphere and the Euro Crisis (2016) 4 copies
Politische Diskurskulturen in Europa : die Mehrfachsegmentierung europäischer Öffentlichkeit (2012) 4 copies
New Perspectives in Critical Data Studies: The Ambivalences of Data Power (Transforming Communications – Studies in Cross-Media Research) (2022) 4 copies
Konnektivität, Netzwerk und Fluss. Konzepte gegenwärtiger Medien-, Kommunikations- und Kulturtheorie (2006) 4 copies
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"Cultural Studies" sollten im Sinne der Herausgeber nicht als eigenständige Disziplin, wie dies häufig durch ihre Identifizierung mit den "Kulturwissenschaften" geschieht, angesehen werden, sondern als eine inter- oder transdisziplinäre Theorieformation, die ihre Bezüge nicht nur im sozialwissenschaftlichen, sondern auch im anthropologischen oder medienwissenschaftlichen Bereich findet. Betont wird im Vorwort der Herausgeber nicht nur die "radikale Kontextualität" der Cultural Studies show more (- "kein kulturelles Produkt und keine kulturelle Praxis (dürfe) außerhalb des kontextuellen Zusammenhangs fassbar" werden), das spezifische Theorieverständnis der Cultural Studies (- Arbeit an der Theorie ist vor allem deshalb notwendig, da bestimmte kulturelle Tatsachen nicht unmittelbar empirisch begreifbar wären), der interventionistische Charakter der Cultural Studies (- die Theorie ist nicht im genuinen Sinn zweckfrei, sondern zielt auf die Veränderung einer bestehenden kulturellen (Forschungs-)Praxis), ihre bereits erwähnte Inter- oder Transdisziplinarität, sowie die geläufige Form der Selbstreflexion, wie sie vielleicht aller wissenschaftlichen Beschäftigung zu eigen sein sollte. Kultur wird innerhalb der Cultural Studies nicht als einheitlicher Block oder als homogene Entität in der Gesellschaft gefasst, sondern als ein wesentlich konfliktärer Prozeß, der stets nach vorne hin unabgeschlossen bleibt, also als wesentlich gegen die Zukunft hin offen angesehen werden muß.
Das Buch bietet auf Grundlage der theoretischen Bezugsfelder (Barthes, Bourdieu, Foucault, de Certeau, Gramsci, Lacan und Raymond Williams) und einiger Werke der Cultural Studies einen reichen Rahmen, innerhalb dessen nicht nur die Grundlinien abgesteckt werden, innerhalb derer sich Cultural Studies entwickelt haben, sondern auch auf spezifische theoretische Gewichtungen (Schlagwörter sind hier die Jugend- und Subkulturen, Handlungsfähgkeit und Literalität, Hybridisierung und Deterritorialisierung, Diaspora, die Populärkultur, Encoding und Decoding, Ethnographie, Subjektivierung oder auch der Feminismus) eingegangen wird, die für die gegenwärtige Analyse in den Medien- oder Kommunikationswissenschaften relevant erscheinen. show less
Das Buch bietet auf Grundlage der theoretischen Bezugsfelder (Barthes, Bourdieu, Foucault, de Certeau, Gramsci, Lacan und Raymond Williams) und einiger Werke der Cultural Studies einen reichen Rahmen, innerhalb dessen nicht nur die Grundlinien abgesteckt werden, innerhalb derer sich Cultural Studies entwickelt haben, sondern auch auf spezifische theoretische Gewichtungen (Schlagwörter sind hier die Jugend- und Subkulturen, Handlungsfähgkeit und Literalität, Hybridisierung und Deterritorialisierung, Diaspora, die Populärkultur, Encoding und Decoding, Ethnographie, Subjektivierung oder auch der Feminismus) eingegangen wird, die für die gegenwärtige Analyse in den Medien- oder Kommunikationswissenschaften relevant erscheinen. show less
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