Hans Pleschinski
Author of Königsallee
Works by Hans Pleschinski
Nie war es herrlicher zu leben: Das geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ 1718 - 1784 (2011) 16 copies, 1 review
Associated Works
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Common Knowledge
- Canonical name
- Pleschinski, Hans
- Birthdate
- 1956-05-23
- Gender
- male
- Education
- University of Munich
- Occupations
- writer
- Organizations
- Bayrische Akademie der schönen Künste, Abteilung Literatur
- Awards and honors
- Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung (2020)
Literaturpreis der Stadt München (2014)
Chevalier des Arts et Lettres (2012)
Ernst-Hoferichter-Preis (2012) - Nationality
- Germany
- Birthplace
- Celle, Lower Saxony, Germany
- Places of residence
- Wittingen, Germany
Munich, Bavaria, Germany - Associated Place (for map)
- Germany
Members
Reviews
If I didn't have to read this book for my book club, I wouldn't have finished it. Nobody forced me, but one of the reasons I started going there was because I wanted to read more serious literature and more German and Austrian contemporary stuff. I even went to the reading of the author that was part of Austria's booksellers association's attempt at a book fair. The woman who introduced him seemed badly prepared and sort of stammered a lot and he came across very arrogant. I did not like show more him.
And I did not like his book either. As it turned out on Thursday I was not alone in my opinion. The book has an unusual topic: three siblings inherit a lot of money under the condition that they run a hospice where people can come and commit suicide in peace. I like bizarre books and storyline but this wasn't really it. It was neither as deep as I hoped it would be, nor as darkly funny as I thought it could be. Never once was depression mentioned or how it's treatable. Considering it's the main cause for suicide that was surprising. The book also contained some random adjacent storylines that never led anywhere and didn't tell me anything. The end was better than the middle part yet not very surprising. 600 pages was definitely too long for this story. show less
And I did not like his book either. As it turned out on Thursday I was not alone in my opinion. The book has an unusual topic: three siblings inherit a lot of money under the condition that they run a hospice where people can come and commit suicide in peace. I like bizarre books and storyline but this wasn't really it. It was neither as deep as I hoped it would be, nor as darkly funny as I thought it could be. Never once was depression mentioned or how it's treatable. Considering it's the main cause for suicide that was surprising. The book also contained some random adjacent storylines that never led anywhere and didn't tell me anything. The end was better than the middle part yet not very surprising. 600 pages was definitely too long for this story. show less
Zufällig steigen im Sommer 1954 der 79-jährige Thomas Mann (anlässlich einer Lesung) und seine große unerfüllte Liebe Klaus Heuser (nach langjährigem Aufenthalt in Asien auf Deutschlandbesuch bei seinen Eltern) im Grand Hotel Breidenbacher Hof in Düsseldorf ab. Bevor es im finalen Kapitel zu einer - von Ehefrau Katia Mann initiierten - wehmütigen Begegnung kommt, trifft Klaus Heuser auf viele reale und fiktive Figuren aus dem Thomas-Mann-Universum, z.B. die Mann-Kinder Erika und show more Golo, den ehemals engen Freund Ernst Bertram, den Liftboy mit Felix-Krull-Zügen, ... Unablässig spielt der Autor Pleschinski mit literarischen Motiven und Marotten Thomas Manns, versetzt sich bzw. den Leser in jede seiner Figuren und karikiert diese gnadenlos. Das ist zuweilen sehr amüsant, aber auf Dauer auch ermüdend. Obwohl ich die Idee und den Ansatz, auf diese Weise reale Begebenheiten, biographische Hintergründe und literarische Motive zu einer neuen Fiktion zu vermengen, sehr spannend finde, war für mich in vielen Kapiteln der Bogen überspannt: die Ähnlichkeiten mit Romanmotiven zu gewollt, die Dialoge allzu durchgeknallt und die Szenen zu lang. Weniger wäre mehr gewesen. Das finale Aufeinandertreffen hatte eine melancholische und absolut kitschfreie Ernsthaftigkeit, die ansonsten leider zu kurz kam. show less
Feb 25, 2026German
Dies sind Auszüge aus dem privaten Tagebuch des Herzogs von Croy, die eigentlich nicht zur Veröffentlichung gedacht waren. Sie werfen ein faszinierendes Licht auf die Lebenswelt des französischen Hochadels im 18. Jahrhundert, deren Karriere und Karriereplanung, Familienpolitik, Hofhaltung und Geistesleben.
Die getroffene Auswahl berührt vor allem Dinge, die für deutsche Leser von Interesse sind: Feldzüge in Deutschland, Reiseeindrücke von deutschen Städten, ein Bericht von der show more Kaiserkrönung in Frankfurt 1742 und mehr. Die Familie hatte noch Verbindungen nach Deutschland, sein Sohn heiratet eine deutsche Prinzessin, wobei das Bemerkenswerte daran war, dass der Sohn ein Mitspracherecht hatte und nicht, wie der Herzog, einfach verheiratet wurde. Aber auch der Sohn heiratete natürlich unter dem Aspekt, den Rang der Familie und das soziale Ansehen zu verbessern.
Um das Ansehen und die Position bei Hofe kreist alles. Die Schilderungen des Hoflebens in Versailles hinterlassen vor allem einen Eindruck: Papierkram. Eine Bürokratie erstaunlichen Ausmaßes beherrscht den Alltag, eine Flut von Anträgen, Eingaben, Bittbriefen, Empfehlungen, Denkschriften, Bestallungen etc. geht hin und her.
Bei all dem findet der Herzog noch Zeit, sich mit Wissenschaft und Geschichte zu befassen und trifft die großen Geister seiner Epoche. Eine überaus anregende Lektüre.
ETC show less
Die getroffene Auswahl berührt vor allem Dinge, die für deutsche Leser von Interesse sind: Feldzüge in Deutschland, Reiseeindrücke von deutschen Städten, ein Bericht von der show more Kaiserkrönung in Frankfurt 1742 und mehr. Die Familie hatte noch Verbindungen nach Deutschland, sein Sohn heiratet eine deutsche Prinzessin, wobei das Bemerkenswerte daran war, dass der Sohn ein Mitspracherecht hatte und nicht, wie der Herzog, einfach verheiratet wurde. Aber auch der Sohn heiratete natürlich unter dem Aspekt, den Rang der Familie und das soziale Ansehen zu verbessern.
Um das Ansehen und die Position bei Hofe kreist alles. Die Schilderungen des Hoflebens in Versailles hinterlassen vor allem einen Eindruck: Papierkram. Eine Bürokratie erstaunlichen Ausmaßes beherrscht den Alltag, eine Flut von Anträgen, Eingaben, Bittbriefen, Empfehlungen, Denkschriften, Bestallungen etc. geht hin und her.
Bei all dem findet der Herzog noch Zeit, sich mit Wissenschaft und Geschichte zu befassen und trifft die großen Geister seiner Epoche. Eine überaus anregende Lektüre.
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Sep 3, 2014German
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