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Works by Giulia Conti

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7 reviews
Zum dritten Mal habe ich einen Piemont-Krimi am Ort des Geschehens gelesen und wieder hat er mir gut gefallen. Diesmal ging es viel um Reisanbau, da der Ermordete ein großer Reisunternehmer war. Vor einigen Jahren waren wir in Vercelli und haben in einem alten Reisgut gewohnt, das konnte ich mir gut vorstellen. Ich fand die Zusammenhänge interessant. Der Fall war in Ordnung, wenn auch die Motive stets wechselten: Verunreinigter Reis, Frauenhandel, Kokain….. Alles war dabei und alles ein show more bisschen beliebig zusammengemischt. Dennoch mochte ich das Buch wieder gern. Wenn ich da so am See sitze, gerade noch mit meinem Mann über das Passagierboot „Valentina“ spreche und dann folgendes lese: „Von Orta kommend näherte sich eines der drei Verkehrsschiffe dem Anlegesteg in Ronco. Es war die hässliche Valentina, ein schmutziggraues zweistöckiges Bot, vollbeladen mit Touristen…“. Das hat schon was! show less
Wie schon letztes Jahr habe ich mir den Piemont-Krimi aufgehoben, bis ich ihn an Ort und Stelle lesen konnte, mit Blick auf die Insel, auf der Teile davon spielen. Auch die erwähnte Passstraße von Varallo nach Orta sind wir heute erst gefahren. Insofern ein zusätzlicher Genuss! Aber auch ohne den Lokalbezug mochte ich das Buch, da es ein schöner klassischer Krimi ist, der immer spannend bleibt. Mir gefiel es noch besser als der erste Teil.
½
Eigentlich sollte Simon Strasser die Ostertage mit seiner Freundin Luisa verbringen, doch die ist beruflich eingespannt. Doch dann bricht der Reisproduzent Franco Borletti beim Halbmarathon tot zusammen. Er wurde vergiftet, ausgerechnet mit dem Mittel, das für einen Skandal sorgte. Verdächtige gibt es zuhauf. Darunter ist auch die Noch-Ehefrau des Toten. Außerdem hatte Borletti eine deutsche Freundin, so dass Kommissarin Carla Moretti wieder einmal Strassers Hilfe braucht.
Dies ist der show more dritte Fall für den ehemaligen Polizeireporter und Halbitaliener Simon Strasser aus Frankfurt, der sich nun am Lago d`Orta niedergelassen hat und dort sehr wohl fühlt. Wie schon bei den Vorgängerbänden, verläuft dieser Krimi recht ruhig. Dafür kann das Buch mit tollen Beschreibungen den Örtlichkeiten punkten, so dass Urlaubsfeeling aufkommt. Der Schreibstil lässt sich angenehm lesen und die Charaktere sind sehr gut beschrieben.
Strasser genießt das Leben, denn er ist nun freiberuflich tätig und kann sich seine Zeit gut einteilen. Seine Freundin Luisa lebt und arbeitet weiterhin in Frankfurt, so dass sie eine Fernbeziehung haben. Es wird Strasser aber nicht langweilig, denn er ermittelt gerne und unterstützt Carla Moretti, die nicht immer begeistert ist, wenn er seine Alleingänge durchzieht. Das wird dieses Mal nicht nur für Strasser gefährlich.
In diesem Fall gibt es viele Verdächtige, die unterschiedliche Motive haben, sauer auf den toten Franco Borletti zu sein. Am Ende löst sich alles auf, wenn auch Kommissar Zufall ein wenig mithilft.
Mich hat dieser Krimi wieder gut unterhalten.
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Die junge Psychoanalytikerin Camilla wird zufällig mit dem unaufgeklärten Fall der „Frau in Rot“ konfrontiert, einer Turinerin der High Society, die tot aufgefunden wurde.
Ich mochte das Buch sehr. Zum einen mag ich das Gebiet, in dem es spielt, Turin und die Bergregion des Aostatals. Zum anderen war mir Camilla als ermittelnde Psychotherapeutin sehr sympathisch. Kommissar Zufall half bei der Aufklärung zwar kräftig mit, aber das hat mich nicht gestört.

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