
David Pfeifer
Author of Die Rote Wand: Roman
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Die Internetblase platzt, die Aktien in der Branche fallen. Philipp war sehr erfolgreich in der Branche und pflege einen entsprechenden Lebensstil. Er, der immer einen coolen Spruch auf den Lippen hatte und „Luft“ erfolgreich an den Mann/die Frau bringen konnte, verliert mit dem Job auch noch Wohnung und Freundin. Nun hat er als Untermieter bei Nils Unterschlupf gefunden. Er trauert seinem früheren Leben nach und kriegt irgendwie nichts gebacken. Jeder in seinem neuen Umfeld hat nur show more Party im Kopf. Damit weiß Philipp aber nicht anzufangen, trotzdem lässt er sich in dieses Leben reinziehen. Statt perspektiven für die Zukunft zu suchen, zweifelt er nur an sich selbst.
Nachdem sein Vater gestorben ist, versucht Philipp Struktur in sein Leben zu bringen und setzt sich auch mit der Zukunft auseinander.
Ich habe mich schwer getan, diese Buch zu Ende zu lesen. Es passiert einfach nichts. Die immer wiederkehrende Beschreibung, was Philipp verloren hat und was er auf Partys erlebt, ermüdet stark. Philipp ist auch kein Charakter, der einem sympathisch ist oder mit dem man mitfühlen könnte, er ist einfach oberflächlich. Alle anderen Personen sind auch nur Randfiguren. Dass er zum Ende hin irgendwie doch noch einen Dreh bekommt, ist dann schon fast verblüffend.
Obwohl der Schreibstil schon gut war, sprach mich die Story nicht an. show less
Nachdem sein Vater gestorben ist, versucht Philipp Struktur in sein Leben zu bringen und setzt sich auch mit der Zukunft auseinander.
Ich habe mich schwer getan, diese Buch zu Ende zu lesen. Es passiert einfach nichts. Die immer wiederkehrende Beschreibung, was Philipp verloren hat und was er auf Partys erlebt, ermüdet stark. Philipp ist auch kein Charakter, der einem sympathisch ist oder mit dem man mitfühlen könnte, er ist einfach oberflächlich. Alle anderen Personen sind auch nur Randfiguren. Dass er zum Ende hin irgendwie doch noch einen Dreh bekommt, ist dann schon fast verblüffend.
Obwohl der Schreibstil schon gut war, sprach mich die Story nicht an. show less
Feb 15, 2019German
„Die rote Wand“, ist die Rotwand in den Sextener Dolomiten (ital. Croda Rossa di Sesto). Das Gebiet war im ersten Weltkrieg heftig umkämpft. Auch heute noch kann man das an Überresten sehen. Ich wollte das Buch gern lesen, weil ich mir jedes Mal, wenn ich in den Dolomiten wandere, Gedanken darüber mache, wie diese Gebirgszüge, die Wander- und Kletterwege in den Kriegsjahren genutzt wurden und was dort geschehen ist.
Der Autor nimmt nun das Schicksal der Viktoria Savs zum Anlass, show more diesen Krieg in den Dolomiten zu schildern. Es gelingt ihm relativ gut darzustellen, dass der größte Feind der Berg selbst ist und die meisten Toten, um die es in dieser Geschichte geht, durch die Bedingungen zu verantworten sind. Dennoch wird die Sinnlosigkeit des Krieges nicht wirklich deutlich, denn der Einsatz scheint dem Autor berechtigt, wenn er sich am Ende auch nicht auszahlt. „Südtirol fiel an die Italiener. Was die Tiroler mit ihrem Blut verteidigt hatten, wurde ihnen mit Tinte genommen.“ Man kann hier also durchaus gewissen Tirol-Patriotismus unterstellen, zumindest setzt er sich nicht kritisch damit auseinander.
Die Gratis-App zum Buch gibt einige Informationen zum Kampfgeschehen, man findet z.B. zeitgenössische Fotos, die die Lage der Soldaten verdeutlichen. Allerdings gibt die App kaum etwas dazu her, was man nicht durch Googeln auch finden könnte.
Und was weder Buch noch App wirklich rüberbringen, ist das eigentliche Thema des Buches: Viktoria Savs. Es gelingt dem Buch in keinster Weise, die Person dieses Mädchens deutlich zu machen. Ihre Motive und Gedanken werden nicht transparent, bleiben oberflächlich, sind nicht plausibel. Die App beschäftigt sich gleich gar nicht mit Viktorias Savs. Man würde sich zumindest einen Lebenslauf wünschen, ein paar Fotos und eine kritische Auseinandersetzung mit ihrer Biografie, wie man sie zumindest im Internet schnell findet:
http://www.krone.at/Wissen/Von_der_k.u.k.-Kriegsheldin_zur_Gehilfin_Hitlers-Vikt...
http://diepresse.com/home/kultur/literatur/4821839/Das-Heldenmaedchen-mit-Hitler...
Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Buch nicht befriedigt. Ich finde es oberflächlich und bedauere, dass ich es gekauft habe. Von einem Buch, das sich „mit der Wucht eines Steigeisens ins Herz schlägt“ wie die Brigitte schreibt, würde ich etwas ganz anderes erwarten. show less
Der Autor nimmt nun das Schicksal der Viktoria Savs zum Anlass, show more diesen Krieg in den Dolomiten zu schildern. Es gelingt ihm relativ gut darzustellen, dass der größte Feind der Berg selbst ist und die meisten Toten, um die es in dieser Geschichte geht, durch die Bedingungen zu verantworten sind. Dennoch wird die Sinnlosigkeit des Krieges nicht wirklich deutlich, denn der Einsatz scheint dem Autor berechtigt, wenn er sich am Ende auch nicht auszahlt. „Südtirol fiel an die Italiener. Was die Tiroler mit ihrem Blut verteidigt hatten, wurde ihnen mit Tinte genommen.“ Man kann hier also durchaus gewissen Tirol-Patriotismus unterstellen, zumindest setzt er sich nicht kritisch damit auseinander.
Die Gratis-App zum Buch gibt einige Informationen zum Kampfgeschehen, man findet z.B. zeitgenössische Fotos, die die Lage der Soldaten verdeutlichen. Allerdings gibt die App kaum etwas dazu her, was man nicht durch Googeln auch finden könnte.
Und was weder Buch noch App wirklich rüberbringen, ist das eigentliche Thema des Buches: Viktoria Savs. Es gelingt dem Buch in keinster Weise, die Person dieses Mädchens deutlich zu machen. Ihre Motive und Gedanken werden nicht transparent, bleiben oberflächlich, sind nicht plausibel. Die App beschäftigt sich gleich gar nicht mit Viktorias Savs. Man würde sich zumindest einen Lebenslauf wünschen, ein paar Fotos und eine kritische Auseinandersetzung mit ihrer Biografie, wie man sie zumindest im Internet schnell findet:
http://www.krone.at/Wissen/Von_der_k.u.k.-Kriegsheldin_zur_Gehilfin_Hitlers-Vikt...
http://diepresse.com/home/kultur/literatur/4821839/Das-Heldenmaedchen-mit-Hitler...
Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Buch nicht befriedigt. Ich finde es oberflächlich und bedauere, dass ich es gekauft habe. Von einem Buch, das sich „mit der Wucht eines Steigeisens ins Herz schlägt“ wie die Brigitte schreibt, würde ich etwas ganz anderes erwarten. show less
Nov 22, 2015German
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