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Unser Kind
Das InfoMagazin der Lebenshilfe für junge Eltern

Wegen des riesigen Anklangs und der großen Nachfrage wurde das Magazin überarbeitet und neu aufgelegt (download: http://www.lebenshilfe.de/de/unsere_angebote/buecher_medien/dateien/Unser_Kind.p... ). Ganz neu ist ein Beitrag über den familienentlastenden Dienst, auch die rechtlichen Hinweise sowie die Tipps und Internetlinks wurden komplett aktualisiert.

Es spricht vor allem junge Eltern an, beschäftigt sich mit Eltern- und Familienthemen rund um die geistige Behinderung eines Kindes. Im Fokus steht der erste Lebensabschnitt: von der Geburt bis zur Grundschule.

Daneben behandelt es viele verschiedene Themen, u. a.:

Wie fühlen sich Geschwister von Kindern mit Behinderung?
Was empfinden allein erziehende Mütter, die die ungeteilte Verantwortung für ein behindertes Kind tragen?
Wie ist die Situation von Großeltern eines behinderten Enkelkindes?

Weitere Schwerpunkte sind Reportagen über Frühförderung, Therapien, Schule und Integration. Eltern, Berater und Therapeuten berichten aus ihrer Sicht über Möglichkeiten und Grenzen von Frühförderung und Integration.
Seit März 2009 ist die UN-Behindertenrechtskonvention auch in Deutschland in Kraft. An ihr lässt sich der Wandel des Verständnisses von einem Leben mit Behinderung ablesen: Behinderung wird nicht mehr als „Defizit“ angesehen, sondern als Element der menschlichen Vielfalt. Sie verbietet jede Diskriminierung und verpflichtet die Vertragsstaaten, Menschen mit Behinderungen die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu garantieren.

In der Konvention steckt aber insbesondere im Bereich Bildung politischer Zündstoff. Konsequent umgesetzt, würde das darin geforderte inklusive Bildungssystem das gegliederte Schulsystem in Frage stellen. In einem inklusiven Schulsystem müssten sich die schulischen Rahmenbedingungen den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler anpassen und nicht umgekehrt.


Inhalt

Editorial (Manuel Halbauer)
Mongolisch ist mongolisch und klingt so wie mongolisch - Essay (Katja de Bragança)
Die Geschichte der Behindertenpolitik in der Bundesrepublik aus Sicht der Disability History (Elsbeth Bösl)
Behinderung und Menschenrechte: Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Valentin Aichele)
Ja zur Vielfalt (sonder-)pädagogischer Angebote - Essay (Thomas Stöppler)
Über Widersacher der Inklusion und ihre Gegenreden - Essay (Hans Wocken)
Draußen vor der Tür: Die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderung (Lisa Pfahl / Justin J.W. Powell)
Die Autorin, selbst Mutter eines Sohnes mit Down-Syndrom, hat diese schöne Broschüre für die ersten Tage nach der Geburt eines Kindes mit Down-Syndrom erstellt. Die Broschüre enthält viele wertvolle Informationen (Stillpositionen, richtiges Anlegen, Stillen mit Herzfehler, alternative Fütterungsmethoden etc.).
Diese Broschüre will aufzeigen, unter welchen Voraussetzungen der Schwerbehindertenausweis vom Versorgungsamt ausgestellt wird und wie der behinderte Mensch am Verfahren mitwirken kann.
- Anträge
- Verfahren beim Landratsamt
- Merkmale für Nachteilsausgleiche
- GdB-Tabelle
Diese Broschüre gibt auf sympathische Weise einen Einblick in die Lebenswelten geistig behinderter Menschen und ihrer Angehörigen.

Sie kann unter folgendem Link heruntergeladen werden (pdf - 688.7 KB):
http://www.lebenshilfe-leipzig.de/fileadmin/_LH_PDF-Dokumente/sympathiebroschuer...
Ursprünglich für Eltern konzipiert, ist die Broschüre auch hervorragend dazu geeignet, Verwandte und Freunde zu informieren oder Schülern und Studenten als Grundlage für ein Referat oder eine Arbeit zu dienen. Sie liegt in vielen Institutionen, Krankenhäusern, Beratungsstellen und Praxen aus.
Diese Broschüre ist gedacht als Erstinformation für Eltern, die gerade ein Baby mit Down-Syndrom bekommen haben. Außerdem wird sie z.B. von humangenetischen Beratungsstellen und Frühförderstellen häufig angefordert.
Die CD enthält alle Gebärden, Bilder und Wörter aus der GuK 2-Sammlung, alphabetisch geordnet im pdf-Format sowie ein alphabetisches Verzeichnis der in der Sammlung verwendeten Begriffe.
Dieses Heft zeigt ihnen, wie sie den Tagesablauf und die Umgebung ihres Kindes so modifizieren können, damit es leichter an Vorschulunterricht, Kursen und ähnlichem teilnehmen kann.

Die "Ich auch!" Serie mit praktischen Tipps zur Integration "besonderer" Kinder besteht aus den folgenden Heften:

Das bin ich
Meine neuen Freunde
Ich kann mich gut benehmen
Schau mal, was ich schon kann
Dieses Heft zeigt ihnen Wege, mit deren Hilfe sie Freundschaften zwischen Kindern fördern können. Gezielte Vorschläge helfen ihrem Kind, Freundschaften mit anderen zu schließen und neue Freunde in seinem täglichen Umfeld zu finden.

Die "Ich auch!" Serie mit praktischen Tipps zur Integration "besonderer" Kinder besteht aus den folgenden Heften:

Das bin ich
Meine neuen Freunde
Ich kann mich gut benehmen
Schau mal, was ich schon kann
Die CD enthält 100 Gebärden, Bilder und Wörter, aus der GuK 1-Sammlung, alphabetische geordnet im PDF-Format sowie ein alphabetisches Verzeichnis der verwendeten Begriffe. Die Abbildungen auf der CD können die Arbeit mit den GuK-Karten ergänzen aber nicht ersetzen.
Monica und David heiraten. Die Zeremonie ist romantisch, wie aus einem Hochzeitsmagazin. Dass die junge Frau und ihr Freund sich das Jawort geben, ist außergewöhnlich: Beide haben das Down-Syndrom, und Menschen mit dieser Behinderung heiraten selten. Die Cousine der Braut, Alexandra Codina, hat einen Film über das erste Ehejahr der beiden gedreht. Sie begleitet das Paar bei der Jobsuche und beim Umzug, dokumentiert Monicas Ordnungsfimmel und Davids Eifersucht auf ihren Ex. Ein intimes, unverkrampftes Porträt zweier Menschen, die ihr eigenes Leben gestalten – auch wenn sie immer auf fremde Hilfe angewiesen sein werden.
Der neue Informationsfilm spricht nicht nur Familien an, die gerade ein Kind mit DS bekommen haben oder die ein Kind mit DS erwarten, er soll auch in Schulen und Universitäten gezeigt, in Beratungsstellen eingesetzt oder bei Bibliotheken ausgeliehen werden können. Kurz, er soll allen, die sich diesem Thema nähern wollen, als eine erste Information dienen.
Deshalb zeigt der Film einen Querschnitt aus dem Leben von Menschen mit DS und vermittelt in einer kompakten Form eine umfassende Übersicht darüber, wie heute der Lebensweg eines Kindes, eines Jugendlichen oder erwachsenen Menschen mit DS aussehen kann.
Kinder mit Down-Syndrom brauchen, um sich möglichst gut zu entwickeln, am besten von Geburt an eine spezielle Förderung. Wie diese in der Praxis aussehen kann, zeigt dieser Film, der im Auftrag der niederländischen Stichting Down-Syndroom (SDS) produziert wurde. Die SDS stellt häufig fest, dass Familien mit einem Migrationshintergrund nicht so leicht den Weg zu den Fördermöglichkeiten, die ihrem Kind zustehen, finden.

Starting Up zeigt am Beispiel von fünf Familien mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund, wie alle Eltern ihr Kind in seiner Entwicklung unterstützen können und wie sie dabei von Fachleuten der Frühförderung begleitet werden. Frühförderung ist eine wichtige Voraussetzung für eine bessere Lebensqualität.

Der Film besteht aus acht Modulen und hat eine Gesamtspiellänge von 70 Minuten.

Sprachen: Niederländisch, mit Untertiteln in Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Marokkanisch, Niederländisch, Portugiesisch, Sorani, Spanisch und Türkisch.

Produziert im Auftrag der Stichting Down-Syndroom und der Erasmus Universität, Rotterdam.
Kurzinhalt

Daniel ist es gewöhnt, dass andere ihm wenig zutrauen und ihn verstohlen verschämt anschauen. Er hat ein klitzekleines Chromosom zu viel - Daniel ist mit dem Down-Syndrom zur Welt gekommen. Jetzt, mit 34 Jahren, hat er ein Studium mit Auszeichnung abgeschlossen. Das hätte wirklich niemand für möglich gehalten! Voller Energie, Lust und Freude beginnt er seinen neuen Job und trifft doch wieder auf alte Vorbehalte bei Freunden, Kollegen und selbst bei seiner Familie. Als sich zwischen seiner Kollegin Laura und ihm eine intensive Freundschaft entwickelt, sind alle völlig ver-unsichert. Die Ablehnung, auf die ihre Freundschaft stößt, führt diese beiden rebellischen Seelen noch enger zusammen: sie verlieben sich – unerwartet und überraschend für sie selbst und unvorstellbar für alle Anderen. Vorurteile, Ressentiments und eingefahrenen Verhaltensweisen werden kräftig durchgeschüttelt.

Pressenotiz

ME TOO – wer will schon normal sein? ist die wunderbare Liebesgeschichte zwischen Daniel (Pablo Pineda), der trotz des Down-Syndroms sein Studium erfolgreich abgeschlossen hat, und seiner unangepassten und umworbenen Kollegin Laura (Almodovar-Schauspielerin Lola Dueñas). Was als herrliche Freundschaft begann, entwickelt sich zur großen Liebe. Für die Befreiung zwischen Rührung und Lachen und wegen seiner fast unbeschwerten Heiterkeit lag das Publikum bei den Festivals in San Sebastian („Silbernen Muschel“ als Beste Schauspieler für beide) und Rotterdam show more (Publikumspreis) diesem ungewöhnlich liebenswerten Paar zu Füßen. Nicht anders wird es dem deutschen Publikum gehen, wenn ME TOO – wer will schon normal sein? bei uns am 5. August in die Kinos kommt.

Pablo Pineda, der Darsteller des Daniel, ist tatsächlich der erste Europäer mit Down-Syndrom, der einen Hochschulabschluss erworben hat. Hauptdarstellerin Lola Dueñas, eine der profiliertesten Schauspielerinnen des spanischen Kinos, ist international bekannt aus Filmen Pedro Almodóvars oder dem mehrfach ausgezeichneten Drama „Das Meer in mir“ von Alejandro Amenábar. Für ihre Darstellung der „Laura“ in ME TOO – wer will schon normal sein? erhielt sie im Frühjahr 2010 den GOYA, den wichtigsten spanischen Filmpreis, als Beste Darstellerin. Auch Pablo Pineda war für seine erste Filmrolle beim diesjährigen GOYA nominiert.
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Das Frühförderprogramm „Kleine Schritte“ besteht aus acht einzelnen Heften, in einem Schuber zusammengefasst.
Heften 1 und 2 : Informationen zu den Themen Einschätzung des Kindes und der Entwicklung eines individuellen Programms.
Hefte 3 bis 7 : detaillierte Angaben zu bestimmten Lernzielen sowie Anleitungen für die Praxis: z.B. Übungen für die Grob- und Feinmotorik, zur Sprachentwicklung und im Bereich der sozialen und persönlichen Fertigkeiten. Heft 8 enthält Prüflisten zur Einschätzung des Kindes.

Rezension von dswien:
Kleine Schritte ist ein Frühförderprogramm für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen bis zu einem Alter von fünf Jahren. Die Bedeutung der Frühförderung besteht darin, dass man mit der Förderung von behinderten Kindern so früh wie möglich beginnt, damit ihre Anlagen und Möglichkeiten voll entwickelt werden können.

Das Programm Kleine Schritte ist für Eltern von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen gedacht und liefert praktische Richtlinien für die Erziehung des Kindes in seinem häuslichen Umfeld. Es betrachtet die Eltern als die wichtigsten Lehrer für das Kind. Aber auch Pädagogen, Therapeuten und Studenten können mit diesem Programm arbeiten.

Kleine Schritte kann flexibel eingesetzt werden - als Nachschlagewerk für den erfahrenen Pädagogen oder als vollständige Do-it-yourself-Anleitung für den Neuling. Es soll eine praktische Hilfe sein, die Sie verwenden können, wie es Ihnen sinnvoll erscheint.

Kleine Schritte besteht show more aus acht einzelnen Büchern, die in einem Schuber zusammengefasst sind. Insgesamt umfasst das Programm ca. 560 Seiten mit Anleitungen für die Praxis.

Basisprogramm:

* Buch 1: Einführung in das Programm
* Buch 2: Das Programm für mein Kind
* Buch 3: Expressive Sprache (Sprachausdruck)
* Buch 4: Grobmotorik
* Buch 5: Feinmotorik
* Buch 6: Rezeptive Sprache (Sprachverständnis)
* Buch 7: Persönliche und soziale Fähigkeiten
* Buch 8: Übersicht der aufeinander folgenden Entwicklungsschritte (ÜAE)

Ergänzend zum Basisprogramm

beschäftigen sich die Bücher 9-11 mit den (vor)schulischen Fähigkeiten. Schritt für Schritt wird aufgezeigt, wie man Kindern mit einer Entwicklungsverzögerung diese Fertigkeiten unterrichten kann. (>> mehr Informationen zu den neuen Förderheften)

* Buch 9: Frühes Lesen
* Buch 10: Zeichnen und Vorbereiten auf das Schreiben
* Buch 11: Zählen und Zahlen
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„Kleine Schritte“ 11 – Zahlen und Zählen
In Buch 11 finden Sie Aufgaben, um das mechanische Zählen von eins bis zehn zu üben sowie das Abzählen von einem bis zu zehn Gegenständen. Die Zahlen und das Zuordnen, Auswählen und Benennen von Zahlen werden geübt. Dabei wird nach der gleichen Methode vorgegangen wie beim frühen Lesenlernen.
„Kleine Schritte“ 10 – Zeichnen und die Vorbereitung auf das Schreiben
Mit den Übungen in diesem Heft kann das Kind auf den Schreibunterricht in der Schule vorbereitet werden. Anfangen kann man mit diesem Programm, sobald das Kind in der Lage ist, mit einem Stift umzugehen, kurze Anweisungen versteht und über eine kurze Zeitspanne sich auf eine Aufgabe konzentrieren kann. Die Übungen umfassen das Nachzeichnen von senkrechten Strichen bis hin zum Nachmalen einfacher Buchstaben.
Außer der Beschreibung des Leseprogramms, das nach einem Lottoverfahren vorgeht und mit Ganzwörtern anfängt, enthält das Heft viele Anregungen und nützliche Tipps, um das Lesen mit dem Kind zu üben.