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Ein Klassiker zum Begreifen der Welt zur Zeit des Kalten Krieges. Staatengegensatz und Interventionen, Containment und Wettrüsten, und die Frage: Was ist eigentlich Frieden? Kein Gegensatz zum Krieg auf jeden Fall, sondern die Begleitmusik dazu, die Zeit, in der die Gründe für Kriege in die Welt gesetzt und die Mittel dafür beschafft werden.
Wer glaubt, daß in Zeiten der Globalisierung Kapitalismus und Imperialismus eine grundlegend neue Dimension erhalten hätten, wird in diesem Buch eines besseren belehrt.
Die erste wichtige Botschaft ist: Es gibt das Proletariat noch. Die Leute, die nichts haben und sich daher bei anderen verdingen müssen, damit die reicher werden, die gibts nach wie vor. Bei allem Gerede über Neue Armut und Prekariat soll man nicht vergessen, was die ganz normale Armut ist: Nix haben und darauf angewiesen sein, einen Anwender zu finden, damit man seine eigenen Rechnungen zahlen kann.
Das zweite, was man dem Buch entnehmen kann: Das Proletariat wird zwar nach wie vor ausgebeutet, und fest auch noch, aber daß es deswegen aufbegehren würde, davon kann keine Rede sein. Armut macht nicht automatisch revolutionär, und wenn man aus Schaden notwendig klug würde, so wären viele gescheite Leute unterwegs. Schaden, so die dritte wichtige Aussage dieses Buches, gibt es nämlich genug für die Eigentumslosen.