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ein zufallstreffer: fand das buch mit zeitungsrezension im zug; danach habe ich immer wieder gerne machfusbücher gelesen; es ist die arabische-erzähler-hafte Geschichte eines Stadtviertels unter verschiedenen Oberhäuptern, die alle das Beste (für das Viertel, das Volk, sich?) wollen und scheitern.. angeblich eine Allegorie auf Gott, Adam und die Propheten der drei monotheistischen Religionen - Moses, Jesus und Mohamed
mein Lieblings-Irving-Roman, die Geschichte wird quasi einmal vorwärts (aus dem Erleben des Jungen) und einmal rückwarts (aus der im Nachhinein vom Sohn verstandenen Sicht der Mutter) erzählt: Mann verläßt Frau und Kind und man sucht und findet sich immer wieder nicht, dabei geht die Reise kreuz und quer durch Amerika, in den Szenen von Tatooern, Huren, Hotels, Kirchenmusikern... Irving halt - großartig
war mal eine zeitlang atwood-süchtig, wie immer beschreibt atwood hier außergewöhnliche menschen, hier frauen: die eine böse (zenia) ist "reine wahllose bösartigkeit; sie will zerstörung, sie will verbrannte erde, sie will zerbrochenes glas..", die anderen sind opfer, aber "Zenia kann über andere Frauen nur deshalb macht gewinnen, weil (...) sie nichts mehr wünschen, als so zu sein wie Zenia.."
mein absolutes Lieblingsbuch, schon mehrfach gelesen; es geht um die begegnung dreier sonderbarer figuren: einer einsamen, entwurzelten frau, einem außergewöhnlichen kind und einem ordinär-einfachen, unglücklich trinkenden mann; ist nicht für jeden was - deswegen bin ich vorsichtig mit weiterempfehlungen; hat was sehr düster-mysteriöses, maorimäßig, ist teils knallhart;
Ein sehr vielseitiges, geheimnisvolles Buch, das auf mehreren Ebenen spielt, ohne zu verwirren. Gaarder eben..