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Das Buch ist zweigeteilt: Im vorderen Teil sind Barbusses Briefe, der zweite enthält weitere Dokumente wie Teile seines Fronttagebuchs und Veröffentlichungen von und über ihn.

Der Briefteil ist der interessantere allerdings lässt er hier viele grausige Details aus (wohl um seine Frau zu schonen) die sich im Fronttagebuch wiederfinden. Leider wird aus den Briefen nicht immer klar warum und wie sich seine Lebensumstände ändern. Hier hätten zusätzliche biografische Information und die Einarbeitung des Dokumententeils helfen können. Vor allem gegen Ende des Briefteils dreht sich alles nur noch um die Veröffentlichung seines Buches "Im Feuer" - warum er offenbar nicht mehr direkt an der Front dient wird nicht klar.

Die im Klappentext der DDR-Ausgabe versprochene Beschreibung der "älltäglichen Qualen und grauenhaften Erfahrungen" des Krieges findet so nur begrenzt statt. Mit Arnold Zweigs "Erziehung vor Verdun" oder Remarques "Im Westen nichts neues" fährt man da sicherlich besser.