Ettekö te tiedä, kuka minä olen : ylimielisyyden historiaa
by Ari Turunen
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"Tämä on todennäköisesti paras kirja, jonka tulet ikinä lukemaan..." Niinpä niin: meillä ihmisillä on aina ollut kovin suuret luulot itsestämme. Ari Turunen johdattaa hauskassa ja viisaassa kirjassaan ylimielisyyden lähteille. Mikäpä muukaan olisi ollut syynä ihmiskunnan suurimpiin katastrofeihin kuin valtaapitävien pohjaton omahyväisyys. Neuvostoliitossa suunniteltiin 1930-luvulla, että kaikkien Siperian jokien virtaussuunta olisi syytä kääntää päinvastaiseksi. Enronin show more toimitusjohtaja taas uskoi, että ahneus oli paras motivointikeino - tunnetuin seurauksin. Tai mitä voimme oppia Espanjan kuninkaan Filip II:n vaatimattomuudesta: hän paloi kuoliaaksi takkansa ääressä, kun hoviväki ei löytänyt tarpeeksi nopeasti virkailijaa, jonka virallisena tehtävänä oli liikuttaa kuninkaan nojatuolia. Tähän kirjaan on syytä tarttua, kun päähän kihahtaa hybris. Kirjan viimeisessä luvussa näet kerrotaan menestystarinoista, joiden perustan ovat luoneet hybriksen vastakohdat: itsekritiikki ja -ironia. [Elib] show lessTags
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Arroganz hat ihren Platz und Demut ebenso, beides zu beherrschen, ins richtige Maß zu setzen, davon handelt dieses mehr als lesenswerte Buch. Arroganz ist selbstherrliche Übertreibung von Selbstvertrauen ins Uferlose, die dann entsteht, wenn man sich zu sicher fühlt und überschäumt vor Kraft.
Dieses Buch ist eine wirklich gelungene Tour d*horizon durch spannende Desaster der Arroganz, die auf Seite 39 zum Kapitel „Grenzenloses Konkurrenzdenken“ kommt.
„Die egozentrische Jagd nach Glück hat dazu geführt, dass unsere Gesellschaften extrem wettbewerbsorientiert sind.“ Schön die Bemerkung, dass wir im Meer der Individualität versinken. Wir sind wie Feuerwehrleute, die Brände legen, um noch mehr Wettbewerb und Fortkommen zu show more haben.
Habsucht wird heute zum Mantra aller Menschen, Manager und Unternehmensleiter. Weit gefehlt allerdings, wenn man glaubt, dies führt zum ultimativen Erfolg: besser sind jene Unternehmen, bei denen Mitarbeiter respektiert werden, angstfrei arbeiten können. Niemand kann für immer ein Star sein. Konkurrenz und Sieg sind wunderbar, wenn man gleichzeitig Gelegenheit hat, anderen zu helfen und sie zu respektieren.
So wie früher die extreme Jagd Menschen hat schnell sterben lassen, so sind heute wettbewerbsorientierte Karrieremenschen oft schon mit 35 völlig ausgebrannt, arbeitsunfähig. Als man Aborigines das Fußballspielen beibringen wollte, haben die Mannschaften immer auf Unentschieden gespielt, mit vielen Toren, man wollte den anderen nicht bloßstellen. Klar, wusste man doch, dass nur Jagd-Kooperationen wirklich in der Lage waren, das dringend notwendige Essen zu jagen. Arroganz oder Heldentum spielte dabei keinerlei Rolle, wohl aber der wunderbar zischende Braten am Spieß, den man gemeinsam umso lieber genoss.
Genau von diesem Lagerfeuer kommen wir alle her und wissen, dass Größe, wahre Größe nur dann gegeben ist wenn wir uns kooperativ, mitfühlend und menschlich verhalten. show less
Dieses Buch ist eine wirklich gelungene Tour d*horizon durch spannende Desaster der Arroganz, die auf Seite 39 zum Kapitel „Grenzenloses Konkurrenzdenken“ kommt.
„Die egozentrische Jagd nach Glück hat dazu geführt, dass unsere Gesellschaften extrem wettbewerbsorientiert sind.“ Schön die Bemerkung, dass wir im Meer der Individualität versinken. Wir sind wie Feuerwehrleute, die Brände legen, um noch mehr Wettbewerb und Fortkommen zu show more haben.
Habsucht wird heute zum Mantra aller Menschen, Manager und Unternehmensleiter. Weit gefehlt allerdings, wenn man glaubt, dies führt zum ultimativen Erfolg: besser sind jene Unternehmen, bei denen Mitarbeiter respektiert werden, angstfrei arbeiten können. Niemand kann für immer ein Star sein. Konkurrenz und Sieg sind wunderbar, wenn man gleichzeitig Gelegenheit hat, anderen zu helfen und sie zu respektieren.
So wie früher die extreme Jagd Menschen hat schnell sterben lassen, so sind heute wettbewerbsorientierte Karrieremenschen oft schon mit 35 völlig ausgebrannt, arbeitsunfähig. Als man Aborigines das Fußballspielen beibringen wollte, haben die Mannschaften immer auf Unentschieden gespielt, mit vielen Toren, man wollte den anderen nicht bloßstellen. Klar, wusste man doch, dass nur Jagd-Kooperationen wirklich in der Lage waren, das dringend notwendige Essen zu jagen. Arroganz oder Heldentum spielte dabei keinerlei Rolle, wohl aber der wunderbar zischende Braten am Spieß, den man gemeinsam umso lieber genoss.
Genau von diesem Lagerfeuer kommen wir alle her und wissen, dass Größe, wahre Größe nur dann gegeben ist wenn wir uns kooperativ, mitfühlend und menschlich verhalten. show less
Mar 4, 2023German
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- 2010
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