Die Regulatoren in Arkansas

by Friedrich Gerstäcker

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Abenteuerroman aus dem Jahr 1845: die Regulatoren, ein Bund von Farmern und Jägern in Arkansas, und ein Indianer jagen und richten in Selbstjustiz eine Bande von Pferdedieben und Mördern.

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Canonical title*
Die Regulatoren in Arkansas
Original title
Die Regulatoren in Arkansas
Alternate titles*
Die Regulatoren von Arkansas
Original publication date
1846
People/Characters*
William Brown ('Bill'); Ben Harper; Assowaum ('Gefiederter Pfeil'); Roberts; Marion Roberts; Jonathan Rowson (Prediger) (show all 21); Cotton; Alapaha (Squaw); Heathcott (Regulator); Curtis; Bahrens; Cook; Wilson; Johnson (aka Rusch); Weston; Atkins; Ellen; John Jones (aka Hokker); Stevenson; Witwe Fulweal; Wharton (Advokat)
Important places*
Fourche La Fave, Arkansas, USA; Yell County, Arkansas, USA; Petite-Jeanne, Arkansas, USA; Pettyville, Arkansas, USA; Cypress River, Arkansas, USA
First words*
Dem freundlichen Mai waren die wilden Frühlingsstürme gewichen.
Quotations*
"Und wie der Heilige Geist über die junge Witwe kam", fuhr Cotton, ohne sich irremachen zu lassen, fort, "wie sie zu springen, schreien und jauchzen anfing, fiel sie nicht eher um, als bis sie sich dicht neben Euch wußte, u... (show all)nd Mr. Rowson fing sie natürlich auf, damit sie sich, vom Heiligen Geist umgeworfen, weiter keinen Schaden täte. Oh, Rowson!"
(Kap. 1, Leipzig 1978 S. 14)
[...] Texas ist ein Land, wo es keinem Christenmenschen gut geht; nur die Indianer allein, und was für Bande ist das! [...]
(Zitat Roberts, Kap. 3, Leipzig 1978 S. 36)
"Hört einmal, Roberts", sagte Harper jetzt, indem er sich im Bett aufsetzte, "mit Euch zu schlafen ist wahrhaftig eine Kunst, Ihr seid gar nicht unverschämt."
"Nun, Ihr werdet mir doch wohl die Hälfte vom Bett zugestehe... (show all)n!" murmelte Roberts, noch halb schlaftrunken.
"Allerdings", erwiderte Harper, "aber nicht aus der Mitte heraus, daß ich an beiden Seiten liegen muß, um mein Teil zu haben; das ist gegen alles Völkerrecht."
(Kap. 8, Leipzig 1978 S. 77)
"Aber die Gesetze", sagte der Richter kopfschüttelnd.
"Die Gesetze sind recht gut für dort, wo sie gegeben werden, und in den Städten anzuwenden; hier im Walde ist das jedoch etwas anderes. Kommt mir gerade so vor, als ... (show all)ob wir Hinterwäldler uns hier hinsetzen und für die Stadtleute in New York Gesetze machen wollten; sie würden die Hälfte von alledem, was wir zusammenbrächten, nicht gebrauchen können, und wir würden sieben Achtel von dem vergessen haben, was ihnen dort unumgänglich nötig ist. Nein, laßt jedes Land seine eigenen Gesetze aufstellen, die passen auch nachher. [...]"
(Zitat Husfield, Kap. 10, Leipzig 1978 S. 104)
(Vor der Betversammlung:)
Dort bot sich für sie dann allerdings auch zugleich die Gelegenheit, sich, ehe der Prediger kam, nur ein klein wenig und ganz insgeheim über die Sünden ihrer Nebenmenschen aufzuhalten, natürli... (show all)ch mit dem sehr freundlichen Zweck, dieselben so sehr zu bemänteln, wie sich das nur möglicherweise mit einer genauen und vollständigen Aufzählung derselben vereinigen ließ.
(Kap. 15, Leipzig 1978 S. 138)
"[...] ich bin gerade auf dem Wege nach einer Regulatorenversammlung, hoffe aber, wir werden dem Unwesen jetzt ein Ziel stecken. Arkansas soll nicht länger nur dann genannt werden, wenn man von Raub- und Diebesbanden spricht... (show all)."
(Zitat Cook, Kap. 24, Leipzig 1978 S. 216)
"Sir", unterbrach ihn (den Advokaten) ruhig Brown, "ich habe Ihnen schon im Anfang gesagt, daß Sie hier vor keinem gesetzlich gebildeten und nach bestimmten Regeln hergestellten Tribunal stehen. Eben das hat uns gezwungen, s... (show all)elbständig aufzutreten, daß vor dem Gesetz des Staates Kniffe und Ränke der Advokaten stets die ärgsten Verbrecher der Strafe entzogen, weil vielleicht irgendeine Kleinigkeit in der Anklage versehen oder ein Zeuge fehlte oder sonstein Haken gefunden werden konnte, mit dem man den, der imstande war zu bezahlen, herausriß aus Not und Strafe. Wir hier sind eine Versammlung von Regulatoren, und die Gewalt, die wir ausüben, ist das Lynchgesetz. Diese Männer wurden angeklagt und werden bestraft, wenn schuldig befunden. Können Sie uns beweisen oder auch nur hoffen lassen, daß einer von ihnen schuldlos, so sei Ihnen im voraus versichert, daß er frei und ungehindert von dannen gehen soll. Das ist meines Wissens nach das einzige, was Sie bei dieser Sache zu tun haben. [...]"
(Kap. 36, Leipzig 1978 S. 320)
"Sie sehen ernst und feierlich aus", sagte Bahrens.
"Ein ernstes und feierliches Geschäft war es auch, das sie beendet", erwiderte Roberts; "aber ein schönes und herrliches Recht haben sie zugleich dabei ausgeübt, das R... (show all)echt des Selbstschutzes, der Selbstverteidigung, und das wollen wir uns in Arkansas bewahren, solange wir noch Mark in den Knochen und Blut in den Adern haben."
(bei der Heimkehr der Regulatoren, Kap. 37, Leipzig 1978 S. 328 f.)
Last words*
(Click to show. Warning: May contain spoilers.)Noch einmal schüttelte der Häuptling warm und innig des weißen Freundes Hand, ebenso die seiner jungen Gattin, noch einmal winkte er den letzten Gruß zurück, und im nächsten Augenblick schloß sich das volle Laub der Büsche hinter ihm, als er, die Fenz überspringend, im Wald, im grünen, blühenden, duftigen Wald verschwand.
Original language*
Deutsch
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Fiction and Literature, General Fiction
LCC
PT1885 .G7 .R4Language and LiteratureGerman, Dutch and Scandinavian literaturesGerman literatureIndividual authors or works1700-ca. 1860/70
BISAC

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