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Katja Brandis

Author of Carag's Transformation

68 Works 768 Members 7 Reviews

About the Author

Image credit: Katja Brandis at Frankfurter Buchmesse 2022 / Elena Ternovaja / CC BY-SA 3.0

Series

Works by Katja Brandis

Carag's Transformation (2016) 104 copies
A Dangerous Friendship (2017) 61 copies
Holly's Secret (2017) 42 copies
Fremde Wildnis (2018) 36 copies
Ruf der Tiefe (2011) 35 copies, 1 review
Tag der Rache (2019) 34 copies
Feindliche Spuren (2018) 32 copies
Schatten des Dschungels (2012) 16 copies, 1 review
Feuerblüte (2005) 11 copies
Koalaträume (2011) 10 copies
Vulkanjäger (2014) 8 copies
Gepardensommer (2009) 7 copies
Freestyler: Roman (2016) 6 copies, 1 review
Libellenfänger: Thriller (2012) 5 copies
Der Elefanten-Tempel (2010) 3 copies
Der Panthergott (2023) 3 copies
DefinTeam - Sharkys Welle (2006) 3 copies
Der Sucher (2007) 2 copies
Der Fuchs von Aramir (2024) 2 copies, 1 review
Sporen van de vijand (2021) 1 copy
Vandrarnas arv (2024) 1 copy
Rivaler i reviret (2025) 1 copy
Ienaidnieka pēdas (2025) 1 copy

Tagged

Common Knowledge

Canonical name
Brandis, Katja
Legal name
Englert, Sylvia
Birthdate
1970
Gender
female
Occupations
journalist
writer
Nationality
Germany
Associated Place (for map)
Germany

Members

Reviews

10 reviews
3,75 Sterne

Hui, durch dieses Buch durchzukommen, hat doch länger gedauert als ich wollte. (Was aber auch an meiner generellen Leseflaute liegt.)
Dabei war es gar nicht mal so schlecht – nur gab es immer wieder Tropes, die ich gar nicht mag, die sich teils auch in Längen gezogen haben und mir die Leselust nahmen.

Zum Beispiel die Romance. Hetero-Romantasy ist keine positive Überraschung für mich, schon gar nicht, wenn ein Liebeseck mit drin ist.
Wenigstens war es nicht ganz Teil der show more Hauptstory, die Charaktere hatten oft Wichtigeres zu tun, besonders weil es die ganze Zeit um Leben und Tod ging. Und das "gewinnende" Paar war auf derselben Ebene, ohne, dass ich ständig Gechlechterrollen zugeworfen bekam (naja, die gab's zwar auch, aber zumindest nicht in der Liebesbeziehung an sich), was durchaus ein Pluspunkt in Heteroliebesgeschichten ist.
Trotzdem haben mich die innere Monologe der beiden sehr genervt. "Er/Sie ist mein/e beste/r Freund/in, ich darf mich nicht in ihn/sie verlieben!" Ein- oder zweimal wäre das okay gewesen, aber für 400 Seiten in jedem Kapitel doch zu viel. Besonders weil dieser Monolog keinen Sinn macht und absolut unnötig ist.
Was mir das Shipping aber wirklich verdorben hat, war der Moment relativ am Ende: Einer der Phönixe ist gestorben und ausgerechnet in DIESEM Moment müssen sich die beiden küssen??? Wie respektlos kann man sein?

Die drei Charaktere des Liebesecks waren an für sich nette Personen. Ich mochte auch die beginnende Freundschaft zwischen Rouka und der anderen Frau vom Liebeseck, zu schade, dass sie nicht mehr Szenen miteinander hatten.

Aramir, die Welt, gefällt mir sehr. Ich mag die Anderwesen und es war interessant, wie diese mit bestimmten Clans in Verbindung standen. (Vielleicht schau ich mal bei den 3 Büchern, die Katja in der Danksagung erwähnt hat, vorbei.)
Wenn auch etwas viel auf einmal – ich weiß immer noch nicht, wie die Eisenfresser aussehen oder welcher Clan mit welchem Anderwesen verbunden ist. Wenigstens sind ein paar am Anfang in einem Mini-Glossar aufgelistet.

Auch bin ich für die kleine Repräsentation im Hintergrund dankbar – ein blindes Kind, das Teil der Freundesgruppe von Devan ist, und ein schwuler Charakter, der zwar viel zu kurz vorkam, als dass ich mich an ihn erinnere, aber zumindest wurde es (ohne Brei oder Abneigung) erwähnt, was den Anschein erweckt, dass Aramir offen gegenüber Queers ist.

Der Schreibstil ist schön flüssig mit abwechslungsreichen Wörtern und der Humor immer wieder meinen Geschmack treffend (besonders Shoynas), was perfekt zu Jugend-Fantasy passt. Jetzt seh ich auch mal, warum die Autorin so bekannt ist (– ja, war mein erstes Buch von ihr).

Leider hat das nicht für den 4. Stern gereicht, die negativen Punkte wiegen doch zu sehr nach unten. Ich kann's aber trotzdem empfehlen, gerade, wenn du Fan von Hetero-Liebesecken bist und dich der oben erwähnte Monolog nicht stört.

-29.07.24

Lieben Dank an den Arena Verlag für ein Reziexemplar (und auch meinen ersten Farbschnitt im Regal).
Die Meinung ist meine eigene und wurde davon nicht beeinflusst.
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Lauf, Forrest, lauf!

Inhalt:

Wir schreiben das Jahr 2030. Johanna Larissa Spiegler, kurz Jola genannt, ist Sprinterin mit Leib und Seele. Ihr großer Traum ist es, an Olympia 2032 in Argentinien teilzunehmen, und zu gewinnen. Dafür trainiert sie sehr hart.

Eines Tages lernt sie Ryan kennen, einen beinamputierten Sprinter, der auf seinen Blades das gleiche Ziel verfolgt wie sie.

Die beiden freunden sich an, denn es ist nicht nur der Sport, der sie verbindet: beide haben Geldsorgen. Jola bekommt show more ein Angebot: eine große Süßwarenfirma will sie sponsern, falls sie sich 'optimieren' lässt und dann in der Freestyle Kategorie antritt.
Wird sie es machen lassen?

Meine Meinung:

Das Buch ist sehr gut aufgebaut, und sehr spannend. Die Atmosphäre unter Sportlern, der Neid, aber auch die Kameradschaft unter ihnen werden sehr gut wiedergegeben, desgleichen der Leistungsdruck, unter dem sie stehen; egal, ob selbstauferlegt, oder von außen kommend.

Auch die Probleme, die ein behinderter Mensch in unserer exklusiven Gesellschaft hat, werden eindrücklich geschildert.
Man bekommt einen Eindruck davon, wie wichtig eine Leitfigur werden kann, um sich nicht nur mit seiner behinderung abzufinden, sondern auch zu kämpfen, und sich zu verbessern, alles aus sich herauszuholen, was möglich ist.

Auch in dieser zukünftigen Gesellschaft (die ja nicht mehr allzuweit entfernt ist), ist das nicht einfach, und ohne entsprechende Unterstützung kaum möglich. Hightechprothesen sind auch in 2030 nicht für jedermann zu haben.

Ein weiterer Aspekt der im Buch sehr gut herüberkommt, sind die Datenbrillen, an denen schon jetzt diverse Firmen mit Hochdruck arbeiten. Noch ist die Akzeptanz gering, die meisten Leute wollen nicht, dass ihr Tun und Lassen innerhalb Sekunden in die ganze Welt gestreamt werden, aber in naher Zukunft mag das anders aussehen. Ich gehöre zu der Generation, die diese Vorstellung gruselig findet, aber ich vermute mal, wie sind auf dem besten Weg dahin, zumal der Datenschutz auch in unserem Land mehr und mehr aufgeweicht wird.

Die Atmosphäre des ganzen Buches ist sehr dicht und packend. Nichts hört sich zu weit hergeholt an, die Ideen sind überzeugend.
Auch wenn man mit Sport nicht viel am Hut hat, kann man dieses Buch sehr gut lesen, denn es führt einen ein in eine faszinierende Welt, wo sich Sport und Alltag vermischen.
Es ist super recherchiert und ich habe beinahe meine Kartoffeln zerkochen lassen, weil ich so tief eingetaucht war, dass ich alles um mich herum vergessen habe.

Eine absolute Lese-Empfehlung, nicht nur für Jugendliche und Sport-Interessierte.
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Nicolas Jagoda, kurz Nico, ist erst kürzlich mit seiner Mutter von Köln nach München gezogen. An der neuen Schule hat er noch keine Freunde gefunden, dafür sehr schnell den Unmut eines Mobbers auf sich gezogen. Als der kleine Feuerdrache "Daimon" bei Nico ans Fenster klopft und kurzerhand in seinem Zimmer einzieht, wird das Leben des Jungen schlagartig aufregender, aber auch gefährlicher.

Mir hat von Anfang an die sehr abwechslungsreiche Kombination aus Fließtext mit Comic-Elementen und show more Illustrationen gefallen. Das Buch ist vollständig in Farbe gestaltet. Wenn auch die Illustrationen nicht immer hundertprozentig zum Fließtext passen, lockern sie die Erzählung sehr angenehm auf.

Leider konnte mich der Erzähltext nicht vollständig überzeugen. Die Geschichte ist zwar kurzweilig und die Handlung geht zügig voran, aber für mich wirkt das Geschehen eher holprig zusammengefasst. Ich konnte nicht richtig in den Lesefluss finden und daher zog es sich trotz der Kürze des Buches eher unschön. Außerdem empfand ich die Geschichte als zwar stellenweise amüsant, aber insgesamt eher vorhersehbar in den wesentlichen Motiven. Nico und Daimon gingen mir zwischenzeitlich auch eher auf den Nerv, als dass ich mit ihnen mitfühlen oder mitfiebern konnte.

Zusätzlich hat mich geärgert, dass ich an keiner Stelle Nicos Alter erfahre. Auf Grund einer kleinen Anmerkung kann ich es auf zirka 11-13 Jahre schätzen.

Fazit: Schön und abwechslungsreich illustriert, aber holpriger Erzähltext. Gute Geschichte, aber irgendwie vorhersehbar.
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