Hardy Krüger (1928–2022)
Author of Junge Unrast
About the Author
Image credit: Hardy Krüger circa 1960
Works by Hardy Krüger
Dečko Unrast 1 copy
Un taxi pour Tobrouk 1 copy
Associated Works
The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore (2011) — ÜBers., some editions — 2,305 copies, 167 reviews
The Death Merchants [1978 film] — Actor — 1 copy
Tagged
Common Knowledge
- Legal name
- Krüger, Franz Eberhard August
- Other names
- Krüger, Eberhard August Franz Ewald (birth)
- Birthdate
- 1928-04-12
- Date of death
- 2022-01-19
- Gender
- male
- Education
- Adolf Hitler Schule
- Occupations
- actor
conservationist
writer - Organizations
- Deutsche Wehrmacht
38th SS Division Nibelungen - Awards and honors
- Bravo Otto (bronze ∙ 1959)
Bravo Otto (silver ∙ 1960)
Deutscher Filmpreis (1983)
Goldene Kamera (1986)
Bavarian Film Awards Honorary Award (2001)
Officier de la Légion d’Honneur (2001) (show all 8)
Bambi: Lifetime Achievement Award (2008)
Great Cross of Merit (neck cross ∙ 2009) - Relationships
- Krüger, Hardy Jr. (Sohn)
- Nationality
- Deutschland
- Birthplace
- Wedding, Berlin, Deutschland
- Place of death
- Palm Springs, California, USA
- Associated Place (for map)
- California, USA
Members
Reviews
Hardy Krüger (HK) war ein begeisterter Jungnazi, indoktriniert durch seine Eltern und seine Umgebung. Er wachte als Soldat in Bayern langsam auf und findet in Hans Söhnker einen väterlichen Freund, der ihm (eher unbewusst) den Weg weist. Sein Schicksal zwischen Elternhaus und Hans Söhnker bzw. seine schlimmen Kriegserlebnisse sind wirklich beeindruckend und zeigen eine Zerrissenheit ohnegleichen, die wir heute nur noch schwer nachempfinden können. Er ist ein Stück Deutschland aus der show more Nazizeit, wie es prägnanter nicht sein könnte.
Ich bewundere sein Leben und seine Leistungen.
Was genau will HK mit dem Buch vermitteln? Er ist wütend, „weil rechte Gruppierungen jetzt in Landesparlamenten sitzen. Das darf nicht sein. Die müssen rausgewählt werden. Denn die wollen ja unsere Demokratie abschaffen. Und das dürfen wir nicht zulassen.“ Heute auf der Buchmesse bezeichnet er demokratisch gewählte Politiker als Nachfolger von Nazis - in einer für mich ungeheuerlichen, pauschalisierenden Art und Weise.
Herr Krüger verhält sich heute ähnlich wie seine Eltern damals: blind gehorsam und ohne analytischen Verstand. Zweifel und Skepsis, kritisches Denken und Konfrontation mit den negativen Ausläufern des Christentums haben die Aufklärung bzw. eine unvergleichliche Wissensrevolution in Gang gesetzt, von der Europa und die Welt bis heute profitieren. Dazu gehört auch heute die scharfe Kritik von Religionen und Ideologien.
Heute andere herabzusetzen, sie als widerliche Handwerker zu bezeichnen, mit dieser und anderen Wortkeulen, verhält er sich ähnlich wie jene, die damals Wut auf andere geschürt haben. Es ist undemokratisch und totalitaristisch. Hardy Krüger bezeichnete heute auf der Buchmesse Donald Trump als seinen Todfeind. Niemals sollte ein Demokrat einen anderen so bezeichnen. Es ist ein Blick in die verletzte Seele von Hardy Krüger, der aufgrund eigenen Leides nicht mehr unterscheiden kann. Er hat gute Ziele, moralische - das heißt aber nicht, dass man aufhört zu denken, zu vergleichen und skeptisch abzuwägen. Dies ist sehr schade.
Vielleicht sollte er bei einem seiner Lieblingspolitiker nachlesen, der 1992 das gesagt hat: „Die Vorstellung, dass eine moderne Gesellschaft in der Lage sein müsste, sich als multikulturelle Gesellschaft zu etablieren, mit möglichst vielen kulturellen Gruppen, halte ich für abwegig. Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen.“ (Helmut Schmidt)
Mir fällt in diesem Zusammenhang ein Elternhaus wie das von Joachim Fest ein, welches in diesem Buch [[ASIN:349962396X Ich nicht: Erinnerungen an eine Kindheit und Jugend]] beschrieben wird. Der Vater von Joachim Fest verkörperte eine geradlinige Persönlichkeit und trotz einer Vielzahl von Gängeleien durch die Nazis immunisierte er seine Familie als Hort einer skeptischen Bürgerlichkeit: Misstrauen sei in totalitaristischen Systemen nicht nur ein Gebot, sondern eine Tugend, das war seine Maxime. Heute ist der Enkel von diesem Mann Mitglied einer Partei, die HK aus den Parlamenten wählen lassen will. show less
Ich bewundere sein Leben und seine Leistungen.
Was genau will HK mit dem Buch vermitteln? Er ist wütend, „weil rechte Gruppierungen jetzt in Landesparlamenten sitzen. Das darf nicht sein. Die müssen rausgewählt werden. Denn die wollen ja unsere Demokratie abschaffen. Und das dürfen wir nicht zulassen.“ Heute auf der Buchmesse bezeichnet er demokratisch gewählte Politiker als Nachfolger von Nazis - in einer für mich ungeheuerlichen, pauschalisierenden Art und Weise.
Herr Krüger verhält sich heute ähnlich wie seine Eltern damals: blind gehorsam und ohne analytischen Verstand. Zweifel und Skepsis, kritisches Denken und Konfrontation mit den negativen Ausläufern des Christentums haben die Aufklärung bzw. eine unvergleichliche Wissensrevolution in Gang gesetzt, von der Europa und die Welt bis heute profitieren. Dazu gehört auch heute die scharfe Kritik von Religionen und Ideologien.
Heute andere herabzusetzen, sie als widerliche Handwerker zu bezeichnen, mit dieser und anderen Wortkeulen, verhält er sich ähnlich wie jene, die damals Wut auf andere geschürt haben. Es ist undemokratisch und totalitaristisch. Hardy Krüger bezeichnete heute auf der Buchmesse Donald Trump als seinen Todfeind. Niemals sollte ein Demokrat einen anderen so bezeichnen. Es ist ein Blick in die verletzte Seele von Hardy Krüger, der aufgrund eigenen Leides nicht mehr unterscheiden kann. Er hat gute Ziele, moralische - das heißt aber nicht, dass man aufhört zu denken, zu vergleichen und skeptisch abzuwägen. Dies ist sehr schade.
Vielleicht sollte er bei einem seiner Lieblingspolitiker nachlesen, der 1992 das gesagt hat: „Die Vorstellung, dass eine moderne Gesellschaft in der Lage sein müsste, sich als multikulturelle Gesellschaft zu etablieren, mit möglichst vielen kulturellen Gruppen, halte ich für abwegig. Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen.“ (Helmut Schmidt)
Mir fällt in diesem Zusammenhang ein Elternhaus wie das von Joachim Fest ein, welches in diesem Buch [[ASIN:349962396X Ich nicht: Erinnerungen an eine Kindheit und Jugend]] beschrieben wird. Der Vater von Joachim Fest verkörperte eine geradlinige Persönlichkeit und trotz einer Vielzahl von Gängeleien durch die Nazis immunisierte er seine Familie als Hort einer skeptischen Bürgerlichkeit: Misstrauen sei in totalitaristischen Systemen nicht nur ein Gebot, sondern eine Tugend, das war seine Maxime. Heute ist der Enkel von diesem Mann Mitglied einer Partei, die HK aus den Parlamenten wählen lassen will. show less
Feb 27, 2023German
Nach den schönsten Filmen der TV-Reihe Weltenbummler entstand dieses Buch ═ Berichte über ganz unterschiedliche Menschen aus aller Welt ═ durchgehend illustriert mit faszinierenden Farbfotos von Anita Krüger.
May 14, 2020 (Edited)German
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