Gu Byeong-mo
Author of The Old Woman with the Knife
About the Author
Disambiguation Notice:
Byeong-mo is the author's personal name.
Image credit: Photo of South Korean author Byeong-mo Gu.
Works by Gu Byeong-mo
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Common Knowledge
- Legal name
- 구병모
Gu Byeong-mo - Other names
- Ku, Pyŏng-mo
- Birthdate
- 1976
- Gender
- female
- Education
- Kyung Hee University
- Nationality
- South Korea
- Birthplace
- Seoul, South Korea
- Disambiguation notice
- Byeong-mo is the author's personal name.
- Associated Place (for map)
- Seoul, South Korea
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Frau mit Messer: Roman | Der Bestseller aus Südkorea - Frau mit Hund, kinderlos, kurz vor dem Ruhestand, sucht neues Leben, Beruf: Auftragsmöderin (German Edition) by Gu Byeong-mo
Die Zeichen der Zeit lassen sich zunehmend nicht mehr ignorieren. Mit 65 spürt Hornclaw täglich, dass ihr Körper nicht mehr der einer jungen Frau ist und dass ihr nicht nur der Alltag, sondern vor allem ihr Beruf zunehmend schwerer fällt. Dabei ist es eigentlich ein Vorteil, denn als alte Frau wird sie in der Öffentlichkeit nicht mehr wahrgenommen, man sieht sie gar nicht erst und vergisst sofort wieder, dass sie da war. Für eine Auftragskillerin eigentlich perfekt. Doch nach 40 Jahren show more des Mordens entwickelt sie plötzlich auch Mitgefühl, steht anderen Menschen nicht mehr gleichgültig gegenüber. Eine Killerin mit Herz, kann es das geben? Viel drängender jedoch die Frage: bringt sie das nicht plötzlich selbst in Gefahr?
Die südkoreanische Autorin Byeong-mo Gu ist in Deutschland noch unbekannt, mit „Frau mit Messer“ ist jetzt die erste Übersetzung erschienen. Der Roman kann als eine Art feministischer Krimi beschrieben werden, denn die Protagonistin hat wenig von einer eiskalten Mörderin, obwohl sie mehrfach emotionslos zum Messer greift und ihren Auftrag erledigt. Es ist ihr Lebensweg, der sie zu dem gemacht hat, was sie jetzt ist, und dieser Weg ist sehr spezifisch weiblich. Als Leser folgt man ihr mit gemischten Gefühlen, einerseits wirkt sie einsam und sympathisch, doch dann erlebt man wieder ihre andere Seite. Ein Roman, der verstört und berührt zugleich, mit einer Protagonistin, die zugleich Täterin und Opfer ist.
Literatur aus Südkorea überschreitet oftmals die Grenzen dessen, was wir im Westen kennen. Unbequeme Wahrheiten und brutale Realitäten, vor denen man eigentlich lieber die Augen verschließen würde, werden in einer Weise geschildert, die sie als banal, alltäglich, schlichte Tatsachen erscheinen lassen und damit nochmals potenzieren.
In Byeong-mo Gus Roman erlebt man dies auch wieder. Es gibt konkurrierende Agenturen, an die sich der Normalmensch für einen Mord wendet, beinahe so als wenn man ein Maklerbüro für eine neue Wohnung beauftragt. Die Killer kommen in allen Formen daher, was sie in den Menschenmassen untergehen lassen, jeder, der neben einem im Bus steht, könnte in der nächsten Sekunde zuschlagen. Wie Hornclaw, die unscheinbare ältere Frau.
Ihren Alltag teilt sie nur mit einem alten Hund, zunehmend wird ihr Körper unbeweglicher und die Momente des Vergessens nehmen drastisch zu. Agil wird sie jedoch wieder im Kampf, bei dem sie dank ihrer Erfahrung auch starken jungen Männern so einiges entgegensetzen kann. Die Widersprüche lassen sich nicht auflösen, ergeben ein Bild mit Brüchen, das Hornclaw jedoch zu einer interessanten Figur macht, die die Handlung trägt und Fragen nach Moral und Recht schwer beantworten lässt.
Eine außergewöhnliche Geschichte, die Spannungsmomente mit sozialkritischen, feministischen Tönen verbindet. show less
Die südkoreanische Autorin Byeong-mo Gu ist in Deutschland noch unbekannt, mit „Frau mit Messer“ ist jetzt die erste Übersetzung erschienen. Der Roman kann als eine Art feministischer Krimi beschrieben werden, denn die Protagonistin hat wenig von einer eiskalten Mörderin, obwohl sie mehrfach emotionslos zum Messer greift und ihren Auftrag erledigt. Es ist ihr Lebensweg, der sie zu dem gemacht hat, was sie jetzt ist, und dieser Weg ist sehr spezifisch weiblich. Als Leser folgt man ihr mit gemischten Gefühlen, einerseits wirkt sie einsam und sympathisch, doch dann erlebt man wieder ihre andere Seite. Ein Roman, der verstört und berührt zugleich, mit einer Protagonistin, die zugleich Täterin und Opfer ist.
Literatur aus Südkorea überschreitet oftmals die Grenzen dessen, was wir im Westen kennen. Unbequeme Wahrheiten und brutale Realitäten, vor denen man eigentlich lieber die Augen verschließen würde, werden in einer Weise geschildert, die sie als banal, alltäglich, schlichte Tatsachen erscheinen lassen und damit nochmals potenzieren.
In Byeong-mo Gus Roman erlebt man dies auch wieder. Es gibt konkurrierende Agenturen, an die sich der Normalmensch für einen Mord wendet, beinahe so als wenn man ein Maklerbüro für eine neue Wohnung beauftragt. Die Killer kommen in allen Formen daher, was sie in den Menschenmassen untergehen lassen, jeder, der neben einem im Bus steht, könnte in der nächsten Sekunde zuschlagen. Wie Hornclaw, die unscheinbare ältere Frau.
Ihren Alltag teilt sie nur mit einem alten Hund, zunehmend wird ihr Körper unbeweglicher und die Momente des Vergessens nehmen drastisch zu. Agil wird sie jedoch wieder im Kampf, bei dem sie dank ihrer Erfahrung auch starken jungen Männern so einiges entgegensetzen kann. Die Widersprüche lassen sich nicht auflösen, ergeben ein Bild mit Brüchen, das Hornclaw jedoch zu einer interessanten Figur macht, die die Handlung trägt und Fragen nach Moral und Recht schwer beantworten lässt.
Eine außergewöhnliche Geschichte, die Spannungsmomente mit sozialkritischen, feministischen Tönen verbindet. show less
This South Korean novel is about Hornclaw, an aging, amoral, emotionally stunted paid assassin who works for an agency that takes contracts with no regard for reason. It's just a job, and a job she has done well her whole life, but now she's concerned that she's slipping a little and no longer valuable to her agency. Her mistakes are mocked by a younger agent in the firm who is valuable for his special skills. He is chosen by clients who want their object to suffer before death. I don't show more think any of us would want to trade places with Hornclaw even with her special talents, but her contemplation of aging in the face of strict self-reliance is absorbing. show less
“Everything eventually succumbs to erosion, including the soul. Everything ruptures; possibilities, like aging bodies, wither.“
Hornclaw is an aging killer-for-hire, thinking that her organization is going to put her out to pasture, and she finds herself increasingly remembering her past and getting sentimental, a sensation that is virtually unknown to her. There’s a bit of a mystery, an action sequence as denouement, but mostly the philosophy of an aging hitwoman and quite a bit of show more sadness. The last few paragraphs, and the last few lines, were exquisite. show less
Being a female assassin is hard. Being 65, a female and an assassin is a different level of hard. And yet, Hornclaw somehow is still pulling it off - living in a small apartment with a dog she never planned to have, appearing to the world as a normal Korean grandmother (without a family to call her that). Everyone in her organization expects her to just silently melt into the shadows - she is of age after all. She on the other hand, would rather keep working. Except that these last few jobs show more had been harder than they should have been - she is tired and getting old but there seems to be also something else going on - it feels as if someone is trying to make her fail. And when someone actually shows her some care, she realizes that for the first time in a very long time she has feelings - and these can be exploited. Getting conscience just when your life depends on not having one is a bit inconvenient...
The novel mixes the assassin story with a story of a woman who is trying to hold off to her job and life while management and the younger coworkers want to push her out. Some of the challenges have nothing to do with her chosen work -- everyone is prone to experience them sooner or later. But adding the unusual job, the extent of which is revealed in flashbacks, makes the novel shine.
I really enjoyed this novel - the mix of Korean culture and almost standard genre elements was seamless.
PS: I've seen a lot of comparisons between this book and Killers of a Certain Age by Deanna Raybourn. If someone reads one of these and then goes for the other expecting something similar, they will be disappointed - they both have aging female assassins and someone who wants to eliminate them but that is where the similarities end. This book is like a John le Carré spy novel while the Raybourn novel is like James Bond or Burn Notice -- same genre, different niche and style. Both are good - in their own way. And in some ways the two of them complement each other. show less
The novel mixes the assassin story with a story of a woman who is trying to hold off to her job and life while management and the younger coworkers want to push her out. Some of the challenges have nothing to do with her chosen work -- everyone is prone to experience them sooner or later. But adding the unusual job, the extent of which is revealed in flashbacks, makes the novel shine.
I really enjoyed this novel - the mix of Korean culture and almost standard genre elements was seamless.
PS: I've seen a lot of comparisons between this book and Killers of a Certain Age by Deanna Raybourn. If someone reads one of these and then goes for the other expecting something similar, they will be disappointed - they both have aging female assassins and someone who wants to eliminate them but that is where the similarities end. This book is like a John le Carré spy novel while the Raybourn novel is like James Bond or Burn Notice -- same genre, different niche and style. Both are good - in their own way. And in some ways the two of them complement each other. show less
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