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Max Goldt

Author of Ä. Kolumnen.

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About the Author

Includes the name: Max Goldt

Works by Max Goldt

Ä. Kolumnen. (1997) 162 copies, 2 reviews
Die Kugeln in unseren Köpfen. Kolumnen. (1995) 110 copies, 3 reviews
Die Radiotrinkerin (1991) 100 copies, 1 review
QQ (2007) 98 copies, 1 review
'Mind-boggling' - Evening Post (1998) 85 copies, 1 review
Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens (2005) 82 copies, 1 review
Die Chefin verzichtet: Texte 2009 - 2012 (2012) 20 copies, 1 review
Gattin aus Holzabfällen (2010) 13 copies, 1 review
Ich Ratten (1999) 10 copies
Der Rabe, Nr.57, Der Verweigerungs-Rabe (1999) — Editor; Author — 7 copies, 1 review
Räusper: Comic-Skripts in Dramensatz (2015) 6 copies, 1 review
Aber? (2025) 6 copies
Der Rabe, Nr.60, Der Punk und Bärte Rabe (2000) — Editor — 4 copies
Erntedankfascht (1998) 3 copies
2008 1 copy

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Common Knowledge

Canonical name
Goldt, Max
Legal name
Ernst, Matthias
Birthdate
1958-09-15
Gender
male
Occupations
writer
columnist
Awards and honors
Kleist-Preis (2008)
Nationality
Germany
Birthplace
Göttingen, Niedersachsen, Deutschland
Places of residence
Berlin, Deutschland
Associated Place (for map)
Deutschland

Members

Reviews

25 reviews
Dieses muss mein absolutes Lieblingsbuch von Gold sein, oder liegt es nur daran, dass ich es grade gelesen habe? Ach, die herrliche Sprache in der ich mich am liebsten wälzen würde wenn das ginge, wie ein Hund am Strand, überglücklich im Seetang und... irgendwas, was später lange in den Sofakissen nachzuschnuppern bleibt. Und erst seine Gedanken dahinter - immer wieder eine große Freude. Ah.
Kolumen

Ä ist bereits der dritte Band mit Max Goldts sagenhaft orginellen Kolumnen aus dem Satiremagazin Titanic. Der 1958 geborene, in Berlin lebende Autor, ist allerspätestens durch Die Radiotrinkerin zur Kultfigur innerhalb der deutschsprachigen Literaturszene geworden, und liest man die Texte aus Ä, begreift man auch wieso. Goldt ist sprachlich ganz nah am Puls der Zeit, seine Texte entwickeln sich mehr als schräg. So beginnt "Finanztantenhappen in Freiheit heißen Hering" mit der show more Einkommens- und Umsatzsteuerpflicht, handelt jedoch bald vom Laienrichtertum und dem zu verhandelnden Fall einer 2CV-fahrenden, schwangeren und obendrein nervösen Lehrerin, die von einem Motorradfahrer "mit Ungentlemanlikem bekübelt wurde", nachdem er ihr "eine reingehaut hatte". Goldt verläßt daraufhin das Gericht und geht ins gegenüberliegende Lokal. Dort entdeckt er auf der Speisekarte eine "Gerichtsdiener-Terrine", einen "Ratsherrentopf" oder einen "Senatorenhappen", der sich als Hering in Tunke aus der Dose herausstellt, wo doch jeder weiß, daß diese "Fischdosen hergestellt werden, damit betrunkene Heimkommende was Weiches und Würziges zum Reinschaufeln haben". Woraus Goldt schließt, die Konservenhersteller würden die Bevölkerungsgruppe der Senatoren pauschal der Besoffenheit bezichtigen, wenngleich er einräumt, daß "sicher auch ein Senator mal seine Sorgen in ein Glaserl Wein schüttet, weil seine Existenz verschattet ist". "Doch auch Finanztanten (um zum Ausgangspunkt, der Einkommens- und Umsatzsteuerpflicht zurückzufinden) haben ihren Anteil an Sorge, Schatten & Wein. Der Fisch könnte ebenso Finanztantenhappen heißen". Ä ist ein unbeschreibliches Buch, besonders empfehlenswert zum Beispiel für "Björk"-Konzertbesucher oder so. --Mike Markart show less
Kann man Goldt Bücher überhaupt übersetzen? Hat man es versucht? Solche Perfektion der Sprache und Humors kann nicht übertragbar, und auch nicht übersetzbar sein. In meinem Kopf summt irgendwas beim Lesen, summt und freut sich, das Grinsen ist schon leicht nervig, es spannt im Gesicht, aber man kann es nicht ausschalten. Beim Goldt freut es mich immer, dass ich die Sprache nicht nur verstehen, sondern auch wirklich genießen kann. Was für eine Freude!
Max Goldts Satiren zeichnen sich durch geniale Lakonik kombiniert mit bis aufs Nötigste pointierten, einfallsreichen sprachlichen Volten aus. Allein die fintenreicher Titel seiner Glossen machen einen neugierig auf deren Inhalt. Auch in dieser Sammlung findet man einzelne Texte, die einen wünschen lassen, man könne je so etwas selber schreiben. Mein Liebling in diesem Band: eine halbherzige Initiative zur Einführung eines (dem Osterfest vergleichbaren) Herbstfestes namens Masern samt show more Beschreibung des durchschnittlichen deutschen Masermontags... show less

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