
Andreas Winkelmann
Author of Blinder Instinkt
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Works by Andreas Winkelmann
Mord im Himmelreich: Kriminalroman | Cosy Camping-Krimi mit urigen Charakteren und viel Humor (2024) 5 copies
Die Zucht, Kapitel 134 1 copy
Instängda 1 copy
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- Birthdate
- 1968
- Gender
- male
- Nationality
- Deutschland
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It's as much a part of your training as your shoes and your soundtrack: your fitness tracker, which shares your running route online. Everyone knows where you've been – and where you'll be again. But this inspires someone to create a very special work of art, which you would have been better off not drawing attention to yourself.
He tracks your initials on a digital map. His sign that you'll be next. Run as fast as you can – it won't do you any good. He's waiting for you.
The author show more skilfully builds up tremendous suspense here. Plot twists are skilfully incorporated, some of which are truly breathtaking. An ingeniously constructed thriller that shows how dangerous social media really is. show less
He tracks your initials on a digital map. His sign that you'll be next. Run as fast as you can – it won't do you any good. He's waiting for you.
The author show more skilfully builds up tremendous suspense here. Plot twists are skilfully incorporated, some of which are truly breathtaking. An ingeniously constructed thriller that shows how dangerous social media really is. show less
Ein brutaler Serienmörder versetzt Hamburg und das Team um Kommissar Jens Kerner in Angst und Schrecken. Junge Frauen werden aus ihrem Auto heraus entführt und brutal ermordet. An den Wagen hinterlässt der Täter ein Hashtag mit der zynischen Aufforderung #findemich, mit der er die Polizei nicht nur herausfordert, sondern provoziert und durch seine Postings auf Instagram lässt er die ganze Welt daran teilhaben. Schnell verdichten sich die Anzeichen, dass alles auf Jens Kerner ganz show more persönlich ausgerichtet ist, scheinbar führt jemand einen perfiden Rachefeldzug ganz direkt gegen ihn und es dauert auch nicht lange, bis dieser einen Schuldigen glaubt entdeckt zu haben: seinen eigenen Bruder. Blind vor Wut reagiert Kerner genau so, wie es sein Gegenspieler kalkuliert hat: er rastet aus und wird suspendiert. Ohne ihren Kopf muss das Team nun sehen, wie sie es mit dem Mörder aufnehmen können.
Viele positive Rezensionen und Lobeshymnen hatten mich neugierig auf den Autor gemacht, seit Jahren schon ist Winkelmann eine feste Größe unter den deutschsprachigen Autoren. Doch leider folgte mit diesem Roman für mich eine herbe Enttäuschung: eine Aneinanderreihung von alten Krimi-Versatzstücken, ein Protagonist, der an fehlender Sympathie kaum mehr unterboten werden kann und eine Geschichte, die so abstrus konstruiert ist, dass es schon ein Paralleluniversum benötigen würde, um einen Funken Realismus darin erkennen zu können.
Schon das erste Drittel des Buches hat mich so dermaßen genervt, dass ich kurz vorm Weglegen war. Ein Ermittler des Typs „Ich hatte eine schwere Kindheit und deshalb darf ich mich gegenüber allen wie ein Arschloch verhalten“ ist einfach out. Das war vielleicht in den 80ern mal modern und selbstgerechte Machotypen kamen mit ihrem Egotrip gut an, ich finde das heute schlichtweg überholt und wenig geistreich. Zu einer privaten Freitagabend Verabredung nimmt er selbstverständlich die Dienstwaffe mit, damit er jederzeit rumballern könnte – sorry, aber hä? Natürlich ermittelt er nach der Suspendierung allein weiter und bricht auch ohne Skrupel in Häuser ein. Im echten Leben hätte er für beides (hoffe ich zumindest) eine Abmahnung bekommen und wäre nicht wieder von der Vorgesetzten zurück zum Dienst erbettelt worden. Ob es besonders cool wirken soll, dass er noch nie etwas von einem Hashtag gehört hat und Social Media für böse hält? Ich denke ein echter Polizist könnte sich das kaum mehr erlauben.
Die Handlung selbst besteht aus banalsten Mustern und ist vorhersehbar wie ein Rosamunde Pilcher Film. Spannend war da gar nichts, dafür aber ganz schön viel ziemlich hanebüchen. Die Motivlage des Täters ist so aberwitzig und unglaubwürdig, reiht sich damit aber in die Charakterisierungen der anderen Figuren nahtlos ein. Da haben wir den gutmütigen, etwas plumpen älteren Polizisten, der schnell mit Hausmeistern per du ist; die böse Vorgesetzte, die keiner leiden kann und die natürlich völlig überfordert und unfähig ist; die junge Kollegin, der ein peinlicher Fehler passiert, die aber total nett ist und geradezu prädestiniert für die Zielscheibe des Täters ist; der schmierige Journalist und der heimlich helfende Privatermittler dürfen natürlich auch nicht fehlen. Wenn man nach etwas Gutem sucht in diesem Sammelsurium an Plattitüden: es gibt keinen Gärtner und dieser ist auch nicht der Mörder.
Fazit: als Sommerlektüre am Strand, wenn man möglichst gering gefordert werden möchte und auf bekannte Muster setzten will zwecks Reduktion der geistigen Eigenleistung beim Lesen – perfekt. Ansonsten: es gibt sicherlich genügend wirklich gute Alternativen auf dem Markt. show less
Viele positive Rezensionen und Lobeshymnen hatten mich neugierig auf den Autor gemacht, seit Jahren schon ist Winkelmann eine feste Größe unter den deutschsprachigen Autoren. Doch leider folgte mit diesem Roman für mich eine herbe Enttäuschung: eine Aneinanderreihung von alten Krimi-Versatzstücken, ein Protagonist, der an fehlender Sympathie kaum mehr unterboten werden kann und eine Geschichte, die so abstrus konstruiert ist, dass es schon ein Paralleluniversum benötigen würde, um einen Funken Realismus darin erkennen zu können.
Schon das erste Drittel des Buches hat mich so dermaßen genervt, dass ich kurz vorm Weglegen war. Ein Ermittler des Typs „Ich hatte eine schwere Kindheit und deshalb darf ich mich gegenüber allen wie ein Arschloch verhalten“ ist einfach out. Das war vielleicht in den 80ern mal modern und selbstgerechte Machotypen kamen mit ihrem Egotrip gut an, ich finde das heute schlichtweg überholt und wenig geistreich. Zu einer privaten Freitagabend Verabredung nimmt er selbstverständlich die Dienstwaffe mit, damit er jederzeit rumballern könnte – sorry, aber hä? Natürlich ermittelt er nach der Suspendierung allein weiter und bricht auch ohne Skrupel in Häuser ein. Im echten Leben hätte er für beides (hoffe ich zumindest) eine Abmahnung bekommen und wäre nicht wieder von der Vorgesetzten zurück zum Dienst erbettelt worden. Ob es besonders cool wirken soll, dass er noch nie etwas von einem Hashtag gehört hat und Social Media für böse hält? Ich denke ein echter Polizist könnte sich das kaum mehr erlauben.
Die Handlung selbst besteht aus banalsten Mustern und ist vorhersehbar wie ein Rosamunde Pilcher Film. Spannend war da gar nichts, dafür aber ganz schön viel ziemlich hanebüchen. Die Motivlage des Täters ist so aberwitzig und unglaubwürdig, reiht sich damit aber in die Charakterisierungen der anderen Figuren nahtlos ein. Da haben wir den gutmütigen, etwas plumpen älteren Polizisten, der schnell mit Hausmeistern per du ist; die böse Vorgesetzte, die keiner leiden kann und die natürlich völlig überfordert und unfähig ist; die junge Kollegin, der ein peinlicher Fehler passiert, die aber total nett ist und geradezu prädestiniert für die Zielscheibe des Täters ist; der schmierige Journalist und der heimlich helfende Privatermittler dürfen natürlich auch nicht fehlen. Wenn man nach etwas Gutem sucht in diesem Sammelsurium an Plattitüden: es gibt keinen Gärtner und dieser ist auch nicht der Mörder.
Fazit: als Sommerlektüre am Strand, wenn man möglichst gering gefordert werden möchte und auf bekannte Muster setzten will zwecks Reduktion der geistigen Eigenleistung beim Lesen – perfekt. Ansonsten: es gibt sicherlich genügend wirklich gute Alternativen auf dem Markt. show less
So richtig weiss ich nicht, in welches Genre ich den Roman einordnen würde. Ein wenig Horror, ein wenig Thriller, ein wenig Fantasy. Aber, zu was braucht man denn heutzutage noch ein Genre um eine gute Geschichte und großartiges schriftstellerisches Talent und Handwerk zu erkennen. Ich bin am überlegen, wie es Andreas Winkelmann bis dato geschafft hat, sich vor mir zu verstecken.
Die Geschichte ist sehr rund. Winkelmann schafft es genausougut eine heimelige wie auch gruselige Atmosphäre show more zu schaffen. Vor allem die kleinen Plots am Rande, die zum gesamtzusammenhang der Geschichte beitragen, lassen einen mit den Protagonisten mitfühlen und miterleben. Erinnert sei hier nur an den Statisten "Speedy", der durch ein paar Sätze des Autors schon Form und Farbe annimmt.
Wäre ich Regisseur, würde ich mir sofort die Rechte zur Verfilmung sichern. Und … schön jetzt auch zu wissen, wo Westernhagen seine eingängigen Texte klaut.
Noch nicht ganz eine 5 aber zu gut für eine 4 ... 4,5. show less
Die Geschichte ist sehr rund. Winkelmann schafft es genausougut eine heimelige wie auch gruselige Atmosphäre show more zu schaffen. Vor allem die kleinen Plots am Rande, die zum gesamtzusammenhang der Geschichte beitragen, lassen einen mit den Protagonisten mitfühlen und miterleben. Erinnert sei hier nur an den Statisten "Speedy", der durch ein paar Sätze des Autors schon Form und Farbe annimmt.
Wäre ich Regisseur, würde ich mir sofort die Rechte zur Verfilmung sichern. Und … schön jetzt auch zu wissen, wo Westernhagen seine eingängigen Texte klaut.
Noch nicht ganz eine 5 aber zu gut für eine 4 ... 4,5. show less
Ein berührender, spannender Thriller der weit über das hinausgeht, was man aus den üblichen "Tatort"-Romanen kennt. Einmal mehr erweckt Andreas Winkelmann seine Charaktere, die sich aus den Buchstaben heraus fest in der Realität zu verankern scheinen, zum Leben. Und nicht nur die krabbeln fast sichtbar über das Parkett. Er lässt einen mit den Opfern bis ins tiefste mitleiden und schafft es, einen liebevoll an der Hand zu nehmen und einfach in die Irre zu führen.
Die Beschreibung des show more kleinen, lebenslustigen und blinden Mädchens Sina rührt selbst einen erfahrenen Thrillerleser fast zu Tränen ... aber nur fast.
Spannend ist es einmal mehr zu lesen, wie ein Thrillerautor Beziehungen sieht - romantisch verbrämt aber mit genügend Realität gespickt um nicht ins Seichte abzurutschen. Und, wie der Rest des Buches auch, ist nichts unnötig in alle Längen gezogen.
Der Showdown ist fesselnd, spannend und rührend zugleich.
Das einzige, was der Geschichte vielleicht negativ anzulasten ist, wäre die zu eindeutige Zeichnung von Gut und Böse.
„Blinder Instinkt“ ist eine eindeutige Empfehlung wert … für alle nicht zu empfindlichen Seelchen. 4,5* show less
Die Beschreibung des show more kleinen, lebenslustigen und blinden Mädchens Sina rührt selbst einen erfahrenen Thrillerleser fast zu Tränen ... aber nur fast.
Spannend ist es einmal mehr zu lesen, wie ein Thrillerautor Beziehungen sieht - romantisch verbrämt aber mit genügend Realität gespickt um nicht ins Seichte abzurutschen. Und, wie der Rest des Buches auch, ist nichts unnötig in alle Längen gezogen.
Der Showdown ist fesselnd, spannend und rührend zugleich.
Das einzige, was der Geschichte vielleicht negativ anzulasten ist, wäre die zu eindeutige Zeichnung von Gut und Böse.
„Blinder Instinkt“ ist eine eindeutige Empfehlung wert … für alle nicht zu empfindlichen Seelchen. 4,5* show less
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