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Brandon Q. Morris

Author of The Enceladus Mission

137 Works 867 Members 27 Reviews

About the Author

Includes the name: Matthias Matting

Disambiguation Notice:

(ger) Brandon Q. Morris ist das Pseudonym von Matthias Matting

Series

Works by Brandon Q. Morris

The Enceladus Mission (2017) 111 copies, 9 reviews
The Hole (2018) 54 copies, 2 reviews
The Titan Probe (2017) 50 copies, 4 reviews
The Io Encounter (2017) 46 copies, 1 review
The Disturbance (2021) 35 copies, 1 review
Return to Enceladus (2017) 30 copies, 2 reviews
The Rift (2018) 28 copies
Mars Nation, Part 1 (2019) 27 copies, 1 review
Silent Sun (2018) 24 copies
The Triton Disaster (2019) 23 copies, 1 review
Proxima Dreaming (2018) 22 copies
The Jupiter Catastrophe (2018) 19 copies, 1 review
Mars Nation, Part 2 (2019) 17 copies
The Death of the Universe (2019) 16 copies
Mars Nation, Part 3 (2019) 14 copies
The Dark Spring (2020) 12 copies
Andromeda: The Encounter (2021) 10 copies
The Clouds of Venus (2019) 10 copies
The Wall: Eternal Day (2019) 8 copies
The Beacon (2021) 5 copies
Impact: Titan (2019) 5 copies
The Death of the Universe: Rebirth (2020) 5 copies, 1 review
Das Pluto-Debakel (2023) 4 copies
Meltworld Shanghai (2012) 2 copies
Das Schwert Gottes (2023) 2 copies
Möbius 2 2 copies
El Faro 1 copy
Die Bake 1 copy
Möbius 1 (2022) 1 copy
Ice Moon (2019) 1 copy
El portal 1 copy
Impact: Earth (2020) 1 copy

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Common Knowledge

Legal name
Matting, Matthias
Birthdate
1966-08-28
Gender
male
Education
Technical University of Dresden
Occupations
editor
Nationality
Germany
Birthplace
Luckenwalde, Germany
Places of residence
Passau, Germany
Disambiguation notice
Brandon Q. Morris ist das Pseudonym von Matthias Matting
Associated Place (for map)
Germany

Members

Reviews

31 reviews
Ich überlege gerade, was der erste echte Hard SF-Roman war, den ich je gelesen habe. Ich glaube, es war Arthur C. Clarkes „Aufbruch zu den Sternen“. Sicher bin ich mir jedoch nicht. Für diejenigen, die mit dem Begriff Hard Science Fiction nichts anfangen können, es ist quasi Fiktion basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Es muss nicht immer hochtrabendes Technikgebabbel sein, das einem von einem Ingenieur in gelber Sternenflottenuniform um die Ohren gehauen wird, cool klingt show more aber keinen Sinn ergibt. Ganz im Gegenteil. Das, was viele potentielle Leser abschreckt, sind hochgestochene technische Begriffe, die man nicht versteht. Hard Science Fiction ist da allerdings ganz anders. Es ist, wenn man den Begriff Science Fiction wörtlich nimmt, echte Wissenschafts-Fiktion eben.

Der deutsche Autor, Brandon Q. Morris ist selbst im wahren Leben Physiker und Weltraumspezialist. In seinem Roman „Enceladus“ begeben wir uns auf die spannende Reise zum titelgebenden Saturnmond. Dass Science Fiction nicht nur mit viel Geballer, epischen Weltraumschlachten und draufgängerischen Flugmanövern spannend sein kann, wird nach Lesebeginn schnell klar.

Wir folgen der Geschichte aus Sicht des Deutschen, Martin Neumaier. Dabei wechseln anfangs die Kapitel zwischen der Situation auf der ILSE 1 (International Life Search Expedition) und den Vorbereitungen auf der Erde vor der Mission. Martin ist sozial nicht sehr kompetent, ein Computernerd, wie er im Buche steht und trotzdem eine sehr sympathische Figur, die einem schnell ans Herz wächst. Seine Erlebnisse während der Vorbereitungen auf die Mission und sein Empfinden dabei, seine Vergangenheit, das alles machen ihn zu einem realistischen Menschen, dessen Erzählungen man gern folgt. Auch der Rest der Crew der ILSE 1 wächst einem schnell ans Herz. Sei es nun die leidenschaftliche italienische Pilotin Francesca, der ältere russische Mediziner Dimitri Marchenko, die ruhige chinesische Biologin und Geologin Jiaying Li, der japanische Navigator Hayato Masukoshi oder Exobiologin und Missions-Kommandantin Amy Michaels. Man erfährt über sie alle immer nur am Rande, aber Morris schafft es dadurch, einen Eindruck zu vermitteln, es mit echten realistischen Menschen zu tun zu haben.

Die Spannung im Buch entsteht durch die Schilderung welche Gefahren herrschen und es wird dem Leser schnell bewusst, dass mal eben aussteigen nicht einfach so von statten geht, sondern es mit viel Aufwand, Vorbereitung und Planung verbunden ist. Dabei erklärt Morris die physiologischen Aspekte des menschlichen Körpers genauso gut wie die technische Seite, ohne den Leser zu überfordern. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen. Und es gab einige Situationen, in denen ich regelrecht den Atem angehalten und mit den Figuren mitgefiebert habe.

Die Reise zum Enceladus ist spannend, als sie das Ziel erreichen, bleibt es spannend und am Ende war ich regelrecht enttäuscht, dass das Buch schon fertig gelesen war. Für den interessierten Leser gibt es am Ende noch einen Anhang zum Thema Saturnmond und auf welchen bisherigen Fakten und Entwicklungen die Technik im Buch basiert. Interessant, aufschlussreich und Frau Schnute hat dabei wieder mal eine Menge gelernt.

Fazit
Enceladus ist der erste Band der Eismondreihe. Band 2, Titan, habe ich ebenfalls schon daheim und ich kann es kaum erwarten, ihn zu lesen. Ich bin voll begeistert und kann das Buch nicht nur den Hard-SF-Fans empfehlen sondern auch denen, die bisher vor dem Thema zurückgeschreckt sind. Ja, Brandon Q. Morris hat einen neuen Fan.
show less
Enceladus hatte mich ja voll vom Hocker gehauen und ich war gespannt, ob Titan mithalten kann. Spoileralarm: Konnte es!

Der Titel kann etwas verwirren, denn auch wenn wir einen kurzen Abstecher zum Titan machen, so spielt doch ein Großteil der Handlung auf der ILSE und auf Enceladus. Warum auf Enceladus möchte ich nicht verraten, denn das könnte Band 1 etwas spoilern.

Die Geschichte beginnt mit der Landung der Sonde Huygens auf Titan 41 Jahre vor der restlichen Handlung im Buch. Schön fand show more ich dabei wie bereits im ersten Band die Gedankenspielereien aus dem Bereich „Was wäre wenn?“ Wenn Huygens Gefühle gehabt hätte, was hätte es gefühlt bei seiner Landung? Ich sagte ja schon in einem anderen Post einmal, dass ich eine emotionale Bindung zu allen möglichen Dingen aufbauen kann. Es ist gut, dass Morris hier eiskalt das Ding als solches belässt und Menschen wie mir damit diese Gedankengänge abnimmt. Jaja, ich weiß, ich will nicht darüber nachdenken müssen, dass auf dem Mars kleine Rover rumrollen, die ganz, ganz alleine sind. Ich hab Wall-E gesehen und von Anfang bis Ende Rotz und Wasser geheult, ok?

Aber weiter im Text. Die ILSE befindet sich grad auf dem Heimweg von Enceladus. Die Trauer um den Verlust eines Crew-Mitglieds ist groß. Umso ungeduldiger wurde ich, als mir klar wurde, worauf alles hinauslaufen wird. Mit jedem Kapitel dachte ich mir nur noch „nu mach schon“ und wollte einfach ein riesiges großes Happy End. Das gabs zwar nicht direkt, aber irgendwie wars trotzdem Happy-cool 🙂 Der Teil der Geschichte auf Titan geriet dabei sogar fast etwas in den Hintergrund.

Besonders klasse fand ich das erneute Zusammentreffen mit dem Leben auf Enceladus und dessen Bewusstsein und Wissen um das Leben auf Titan und Io. Ich kann jetzt schon sagen, dass ich mich sehr drauf freue, den dritten Teil zu lesen.

In diesem Band gab es ein paar Elemente mehr, die sehr fantastisch wirkten, besonders im direkten Vergleich mit dem wissenschaftlichen Hintergrund des Buches. Auch ging manches Mal etwas viel zu einfach und zu fehlerfrei von statten, dass ich glaube, Morris wollte hier für den Leser die Spannung nicht noch weiter hochtreiben. Mein Herz sagt danke 🙂

Fazit
Eine rundum gelungene Fortsetzung zum ersten Teil und erneut eine klare Leseempfehlung für alle Fans des Hard SF
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Morris, Brandon Q. The Disturbance. Translated by Sián Robertson. Kindle, 2021.
Brandon Morris writes novels with a hard-science edge that I like. I just wish he were a better novelist. Like others of his novels, The Disturbance has an intriguing premise. An astronomical anomaly is detected several light-days from Earth. It is headed our way, so a mission is launched to investigate. It is billed as the longest manned flight in history. But it isn’t. The crew is told that they are humans, show more but halfway to their target, they discover they are actually androids with no need to breathe or consume the food that has been packed for them. They feel betrayed and face an existential crisis about their mission. Sadly, character development, dialogue, and plotting are not done well enough to let the novel reach its potential. 3.5 stars. show less
½
Morris. Brandon Q. The Enceladus Mission. Translated by Frank Dietz. Ice Moon No. 1. Hard-SF.com, 2017.
The Enceladus Mission is a rather straightforward hard science fiction story about a trip to the moons of Saturn that is quickly organized when evidence of biological life is detected there. Our protagonist, Martin, is an unlikely space explorer. He is a nerdish expert in fluid dynamics with some computer skills. But if you need to tunnel through a glacier, he is your guy. Set in the very show more near future, the story does a good job of describing what an international manned mission to the outer planets would be like twenty years from now. For example, there are two weak AIs on board, Siri and Watson, yes, that Siri and Watson. Both are frustrating to use. The book should be as entertaining as The Martian, but it isn’t, because prose style matters. Author Brandon Morris, who has a day job as a technical editor, writes prose so lifeless the book was an effort to finish. Some of its stylistic infelicity may be the result of its translation from German. 3 stars. show less

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