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Mithu M. Sanyal

Author of Identitti

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Works by Mithu M. Sanyal

Identitti (2021) — Author — 160 copies, 10 reviews
Vulva (2009) 36 copies, 1 review
Antichristie: Roman (2024) 18 copies, 1 review

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13 reviews
4.5
this book is soooo fucking funny and unhinged in the best way and very relevant to berkeley i think bc of the combo of "woke" academic environment + satire on identity politics + lots of opinionated mentally unstable 20-something intellectuals lol. raises lots of interesting questions about what qualifies someone to be white/BIPOC, limitations of discourse applied irl, how much nuance is too much nuance. author is clearly very well read in the topic and offers lots of thoughtful sometimes show more non-PC takes on race/identity i think r necessary in adding complexity to whole fuck white ppl rhetoric ppl parrot nowadays. my only gripe is that it leaned so much on the commentary sometimes it was bordering nonfic but i was so interested in the commentary anyways it didnt bother me much lol and the author does such a good job of writing like an unhinged 20 something it was funny asf even if a little too intellectual. honestly i cant believe how relevant this book is for being something i randomly picked up off a shelf but damn, thoroughly enjoyed show less
Für Nivedita ist ihre Professorin Dr. Saraswati die Erleuchtung. Endlich jemand, der sie versteht, der ihr die Augen öffnet und zu der Identität verhilft, die sie schon so lange gesucht hat. Mit einem indischen Vater und einer polnischen Mutter war sie nie richtige Deutsche und nie die typische Ausländerin. In ihrem Studium der Postcolonial Studies nun werden Rassismus, Othering und auch Identität greifbar für sie. Doch dann der Schock: Professor Saraswati ist weiß. Sie hat sich ihre show more Rasse nur konstruiert, sie identifiziert sich selbst als Person of Colour, dabei ist sie nichts dergleichen. Der Internet Shitstorm lässt nicht lange auf sich warten, aber Nivedita ist noch nicht so schnell fertig mit ihr.

Mithu M. Sanyals Roman greift ein aktuelles Thema auf, was mit ein Grund für die Nominierung auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis sein dürfte. Stärker jedoch als die thematische Relevanz erscheint mir der lockere Erzählton, der fantastisch zur Protagonistin passt, bisweilen etwas rotzig und doch in der Sache präzise und genau den Nerv der Zeit treffend. Die beiden Frauen, die junge Studentin wie auch die Professorin, bilden interessante Gegensätze, die der Handlung eine besondere Note verleihen.

Nivedita hat zeitlebens ihren Platz gesucht. Bei ihrer Cousine Piti in England ist die Lage einfach, die indische Community ist groß, wird als solche wahrgenommen und ist klar definiert. Mit nur einem indischen Elternteil und keiner weiteren Verwandtschaft in der Nähe ist Nivedita im Gegensatz etwa zu den türkischen Mitschülerinnen weniger offensichtlich einzuordnen, mit der relativ hellen Haut eher etwas wie „Ausländerin light“, was sich vor allem dadurch auszeichnet, dass ihr direkte Anfeindungen und Rassismus erspart bleiben. Dies macht es jedoch nicht leichter für sie, sich selbst zu identifizieren, denn es gibt für sie wahrnehmbare Unterschiede ohne dass sie in eine der verfügbaren Schubladen passen würde.

Die Professorin hat sich ihre eigene Identität geschaffen, eine Transition von weiß zu PoC erlaubt ihr den Marsch durch die Institution und große Popularität unter den Studierenden. Die Enttäuschung ist groß, noch größer ist jedoch die Frage: darf sie das? Kann Rasse fluide sein wie das Geschlecht? Und: wer hat das Definitionsrecht hierüber?

Interessanterweise ist der Weg in diesem Fall weg von der privilegierten hin zur benachteiligten Identität, was vieles geradezu auf den Kopf stellt. Ihre Anhänger fühlen sich betrogen, man hat sie nicht nur ihres Idols beraubt, sondern auch der Illusion für die eigene Identität zu stehen und dennoch eine Karriere zu haben.

Der Autorin gelingt der Spagat zwischen der Internetsprache, die geschickt untergemischt wird, und dem akademischen Diskurs hervorragend. Aktuelle Fakten und Ereignisse werden ebenso nebenbei eingebaut wie sie strukturellen Rassismus offenlegt. Wenn engagierte Literatur etwas erreichen will, dann so. Ein lockerer Ton bei ernsthafter Thematik, auch mal lustig und dadurch, dass alles gegen bekannte Narrative läuft, nicht verletzend, sondern eher das Denken in bekannten Mustern störend und dadurch neue Denkwege erlaubend. Dieser Roman wäre wahrlich ein würdiger Kandidat für den diesjährigen Buchpreis.
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Romandebuut van een auteur die normaalgesproken non-fictie schrijft. Het verhaal is geïnspireerd door de case van Rachel Dolezal in de VS, een blanke vrouw die zich voordeed als zwart. Identitti draait om een professor in Duitsland. Ze doceert over zaken als decolonization en racisme. Iedereen denkt dat zij van Indiase afkomst is, maar dan blijkt ze eigenlijk een witte Duitse vrouw te zijn (met pigmentbehandeling, geverfd haar en mooie Indiase kledij). Mag dat, jezelf voordoen als iemand show more van een andere herkomst? Waarom zou je wel je gender mogen veranderen maar niet je etniciteit? Dat zijn zomaar wat vragen die tijdens het lezen worden opgeworpen.

Om de zaak nog wat complexer te maken wordt het verhaal verteld vanuit één van de studentes van de professor, een jonge vrouw die half-Indiaas is, maar in Duitsland is opgegroeid en weinig van de Indiase cultuur heeft meegekregen. Zij zag in de professor een voorbeeld, maar is ze dat nu nog wel? En dan wordt er ook nog een personage opgevoerd dat geadopteerd is vanuit India. Allemaal net andere invalshoeken; mensen die gediscrimineerd worden omdat ze er nu eenmaal uitzien zoals ze eruit zien, versus iemand die er zelf voor kiest

Het is een boek dat je aan het denken zet, en dankzij de uitgebreide bronnenlijst kan je je nog veel verder verdiepen in deze onderwerpen als je zou willen. Tegelijk vond ik het boek als roman matig, vanwege niet al te best uitgewerkte personages, een aantal bizarre plotwendingen en lelijke kromme zinnen (kan ook aan de vertaling liggen).
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½
I read this book as an English translation. The author poses an interesting question--can an individual choose, and change, their racial identity?--but fails to develop her arguments in her chosen form of a novel. It is apparent that she is a scholarly researcher who does not know how to write fiction: there is no plot progression, characters behave inconsistently, and conversations sound unnatural. One character often yells for no reason, while another character, a university professor, show more alternates between extreme indignation, sarcasm, and seductive charm--all directed at her students, which is wildly inappropriate and unsafe. Not recommended. show less
½

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