
Felix R. Paturi
Author of Nature, mother of invention: The engineering of plant life
About the Author
Series
Works by Felix R. Paturi
Die großen Rätsel der Vorzeit: Legendäre Völker, versunkene Reiche, magische Symbole (2007) — Author — 14 copies, 1 review
Die grossen Rätsel unserer Welt. Durchgehend illustriert. OLnbd mit OSU. Sauberes Exemplar. - 311 S. (pages) (1989) 4 copies
Harenberg - Schluesseldaten - Erfindungen und Entdeckungen - Von der Erfindung des Rads bis zur Eroberung des Weltalls (1998) 3 copies
Harenberg Schlüsseldaten der Astronomie. Von den Sonnenuhren der Babylonier bis zu den Raumsonden im 21. Jahrhundert. (1996) 3 copies
Perfekt merken - nichts vergessen. So schöpfen Sie Ihr Gedächtnispotenzial richtig aus (2004) 2 copies
Indianische Heilpflanzen: Mit heimischen und exotischen Pflanzen nach der indianischen Heiltradition Krankheiten vorbeugen und behandeln (2007) 2 copies, 1 review
Der Wald 1 copy
Tagged
Common Knowledge
- Canonical name
- Paturi, Felix R.
- Birthdate
- 1940
- Gender
- male
- Nationality
- Deutschland
Members
Reviews
Indianische Heilpflanzen: Mit heimischen und exotischen Pflanzen nach der indianischen Heiltradition Krankheiten vorbeugen und behandeln by Felix R. Paturi
In diesem Buch will Felix Paturi dem Leser die indianische Heilkunst mittels Heilpflanzen näher bringen. Er beschreibt eine Vielzahl von Heilpflanzen, erklärt, bei welchen Indikationen sie zu verwenden sind und wie man sie anwendet. Der Autor geht auf die Vorstellung der indigenen Völker Amerikas von Heilung ein und betont, dass sie ein ganzheitliches Konzept von Gesundheit haben, das auf die Harmonie von Körper, Geist und Seele abzielt. Er erklärt recht ausführlich den Unterschied show more zwischen Medizinmann und Schamane.
Vor allem vergleicht Felix Paturi ausführlich die Heilmethoden der Indianer mit denen des "weißen Mannes", wobei letzterer eher schlecht wegkommt. Der Autor beklagt die keineswegs ganzheitliche Sichtweise der westlichen Welt bezüglich des Themas Gesundheit und geht intensiv auf die ablehnende Haltung der europäischen Eroberer ein, als sie mit den indianischen Heilmethoden konfrontiert wurden. Obwohl der Verfasser bestimmt insofern recht hat, dass dies natürlich eine große Borniertheit des "weißen Mannes" war, die sich bis in die heutige Zeit fortsetzt, behandelt er dieses Thema auf so polemische Art und Weise, dass es den Leser richtiggehend aufbringen kann. Ansich ist seine Absicht, die Heilkunst der nativen Amerikaner ins rechte Licht zu rücken, ja sehr lobenswert, aber bei seiner aggressiven Art verliert man jede Lust am Lesen des Buches. Man hätte das Thema auch sachlicher, vielleicht sogar mit einer Spur von Humor, behandeln können, dann würde das Lesen nicht nur informieren, sondern sogar Spaß machen.
Was außerdem auffällt, ist, dass Felix Paturi eine ganze Reihe von Pflanzen mit psychedelischen und halluzinogenen Wirkungen aufführt. In Zeiten des Internet kann sich zwar jeder an Drogen interessierte Mensch die entsprechenden Informationen leicht anderweitig besorgen, und der Autor warnt natürlich vor dem Gebrauch der besagten Drogen, aber trotzdem finde ich es bedenklich, diese Pflanzen hier so ausführlich zu thematisieren. Bei einem Buch über "Heilpflanzen" erwarte ich kein Drogenkapitel, zumal Drogen aus meiner Sicht wenig mit Heilung von Körper, Geist und Seele zu tun haben und für diese nicht nötig sind. Insofern hätte man die psychoaktiven Pflanzen auch weglassen können, zumal der Autor sowieso eine Auswahl aus der unüberschaubaren Fülle von indianischen Heilpflanzen getroffen hat.
Hinzu kommt noch, dass nur wenige der beschriebenen Heilpflanzen mit Foto gezeigt werden, was entschieden ein Mangel ist. Auf S. 126 wird das Foto einer Doldenblüte gezeigt, die als Schafgarbe bezeichnet wird. Meiner Meinung nach handelt es sich aber eindeutig um eine Wilde Möhre. Mehrere Fotos sind außerdem sehr grobkörnig, was auch in Zeiten der Digitalfotografie (oder gerade in Zeiten der Digitalfotografie) nicht sein müsste. Insgesamt eher ein enttäuschendes Buch. show less
Vor allem vergleicht Felix Paturi ausführlich die Heilmethoden der Indianer mit denen des "weißen Mannes", wobei letzterer eher schlecht wegkommt. Der Autor beklagt die keineswegs ganzheitliche Sichtweise der westlichen Welt bezüglich des Themas Gesundheit und geht intensiv auf die ablehnende Haltung der europäischen Eroberer ein, als sie mit den indianischen Heilmethoden konfrontiert wurden. Obwohl der Verfasser bestimmt insofern recht hat, dass dies natürlich eine große Borniertheit des "weißen Mannes" war, die sich bis in die heutige Zeit fortsetzt, behandelt er dieses Thema auf so polemische Art und Weise, dass es den Leser richtiggehend aufbringen kann. Ansich ist seine Absicht, die Heilkunst der nativen Amerikaner ins rechte Licht zu rücken, ja sehr lobenswert, aber bei seiner aggressiven Art verliert man jede Lust am Lesen des Buches. Man hätte das Thema auch sachlicher, vielleicht sogar mit einer Spur von Humor, behandeln können, dann würde das Lesen nicht nur informieren, sondern sogar Spaß machen.
Was außerdem auffällt, ist, dass Felix Paturi eine ganze Reihe von Pflanzen mit psychedelischen und halluzinogenen Wirkungen aufführt. In Zeiten des Internet kann sich zwar jeder an Drogen interessierte Mensch die entsprechenden Informationen leicht anderweitig besorgen, und der Autor warnt natürlich vor dem Gebrauch der besagten Drogen, aber trotzdem finde ich es bedenklich, diese Pflanzen hier so ausführlich zu thematisieren. Bei einem Buch über "Heilpflanzen" erwarte ich kein Drogenkapitel, zumal Drogen aus meiner Sicht wenig mit Heilung von Körper, Geist und Seele zu tun haben und für diese nicht nötig sind. Insofern hätte man die psychoaktiven Pflanzen auch weglassen können, zumal der Autor sowieso eine Auswahl aus der unüberschaubaren Fülle von indianischen Heilpflanzen getroffen hat.
Hinzu kommt noch, dass nur wenige der beschriebenen Heilpflanzen mit Foto gezeigt werden, was entschieden ein Mangel ist. Auf S. 126 wird das Foto einer Doldenblüte gezeigt, die als Schafgarbe bezeichnet wird. Meiner Meinung nach handelt es sich aber eindeutig um eine Wilde Möhre. Mehrere Fotos sind außerdem sehr grobkörnig, was auch in Zeiten der Digitalfotografie (oder gerade in Zeiten der Digitalfotografie) nicht sein müsste. Insgesamt eher ein enttäuschendes Buch. show less
Jun 15, 2011German
Die großen Rätsel der Vorzeit: Legendäre Völker, versunkene Reiche, magische Symbole by Felix R. Paturi
Ich war sehr neugierig, ohne die geringsten Vorkenntnisse. In solchen Fällen neigt man dazu, zu glauben, was einem erzählt wird. Von Anfang an irritiert hat mich die Art, wie reißerisch Titelfragen gestellt werden. Und schon bald habe ich das Buch entnervt zur Seit gelegt: Auf Seite 52 schreibt der Autor, "Unweit der Fanesalpe haben Hochalpenbewohner auf dem (...) Puflatsch eine Art Thronsitz (...) in den (...) Fels gehauen. Heute nennen ihn die Bewohner der Grödnertals "Hexensessel". show more Bis auf die Tatsache, dass es sowohl den Puflatsch als auch die Hexensessel gibt und dass Herr Paturi beide korrekt benannt hat, ist alles andere, wa dieser Herr in diesem Zusammenhang schreibt, schlicht und einfach Unsinn. Wie soll man da noch glauben, dass der Autor die anderen Rätsel der Menschheit seriöser behandelt?! show less
Jul 20, 2010German
You May Also Like
Statistics
- Works
- 36
- Members
- 215
- Popularity
- #103,624
- Rating
- 3.0
- Reviews
- 3
- ISBNs
- 54
- Languages
- 5











