Arnaldur Indriðason
Author of Jar City
About the Author
Arnaldur Indriðason was born in Reykjavík January 28, 1961 and writes crime fiction. He is the son of writer Indriði G. Þorsteinsson. Arnaldur graduated with a degree in history from the University of Iceland in 1996. Arnaldur's first published book, Sons of Dust (Synir duftsins) in 1997, is show more the first in the Detective Erlendur series. Arnaldur's books have been published in twenty-six countries and have been translated into Russian, Polish, German, Greek, Danish, Catalan, English, Italian, Czech, Swedish, Norwegian, Dutch, Finnish, Spanish, Portuguese, Hungarian, Chinese, Croatian, Romanian and French. He won the Crime Writers' Association Gold Dagger Award in 2005 for the novel Silence of the Grave. Arnaldur lives in Reykjavík with his wife and three children. (Bowker Author Biography) show less
Series
Works by Arnaldur Indriðason
Am Ende einer Reise: Ein spannender historischer Roman über den isländischen Nationaldichter Jónas Hallgrímsson (German Edition) (2025) 4 copies
Nordermoor / Todeshauch: Zwei Fälle für Kommissar Erlendur in einem E-Book (Kommissar Erlendur Sammelband 2) (German Edition) (2015) 3 copies
Engelsstimme/Kältezone: Zwei Fälle für Kommissar Erlendur in einem E-Book (Kommissar Erlendur Sammelband 3) (German Edition) (2016) 2 copies
Linistea mormantului 2 copies
غضب 1 copy
Uitare 1 copy
Sesler 1 copy
قاتل الظل 1 copy
Vocile 1 copy
عملية نابليون 1 copy
¿Te engañará a ti también? 1 copy
Plaże cudów 1 copy
Pojedynek 1 copy
صمت القبر 1 copy
Associated Works
Goed fout : fragmenten uit misdaadverhalen van bekroonde auteurs — Contributor — 2 copies
Reader's Digest Auswahlbücher, Bestseller-Sonderband - Hab Acht auf meine Schritte. Ein guter Jahrgang. Gletschergrab (2008) 2 copies
Waiting for a workaround — some editions — 1 copy
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Common Knowledge
- Canonical name
- Indriðason, Arnaldur
- Legal name
- Indriðason, Arnaldur
- Other names
- Arnaldur Indriðason,
Arnaldur Indridason,
Indridason, Arnaldur - Birthdate
- 1961-01-28
- Gender
- male
- Education
- University of Iceland (History)
- Occupations
- journalist
film critic (1986-2001)
crime novelist - Organizations
- Morgunblaðið
- Awards and honors
- Glasnyckeln (2002)
Glasnyckeln (2003)
Svenska Deckarakademin (2005)
Blóðdropinn (2008)
Suomen dekkariseura (2009) - Short biography
- Arnaldur Indridason worked for many years as a journalist and critic before writing novels. Outside Iceland, he is best known for his crime novels featuring Erlendur and Sigurdur Oli, which are consistent bestsellers. The series has won numerous awards, including the Nordic Glass Key, and the CWA Gold Dagger for Silence of the Grave.
- Nationality
- Iceland
- Birthplace
- Reykjavík, Iceland
- Places of residence
- Reykjavik, Iceland
- Map Location
- Iceland
Members
Reviews
Der ehemalige Mordermittler Konráð will eigentlich nur noch seinen Ruhestand genießen, weshalb er die dringliche Bitte von Valborg ablehnt, ihr Kind zu finden, das sie fast fünfzig Jahre zuvor direkt nach der Geburt weggegeben hatte. Doch dann wird Valborg ermordet und er fühlt sich schuldig, der totkranken Frau den letzten Wunsch nicht erfüllt zu haben. Während die Polizei nach dem Mörder sucht, forscht Konráð in der Vergangenheit der unauffälligen Frau. Bald schon stößt er auf show more eine Hebammenschülerin, die damals scheinbar Schwangere überredete, keinen Abbruch vornehmen zu lassen, sondern die Kinder auf die Welt zu bringen und dann zur Adoption freizugeben. Doch auch sie ist bereits seit langer Zeit verstorben. Aufgeben kommt für den Pensionär jedoch nicht infrage, auch wenn er zugleich noch ein anderes Mysterium lösen muss: der Mord an seinem eigenen Vater.
Dem isländischen Autor Arnaldur Indriðason gelingt es immer wieder, spannende Romane zu schaffen, die weitgehend ohne ausführliche Darstellung von brutaler Gewalt auskommen, sondern sich auf das alltägliche Grauen fokussieren. Es sind keine außergewöhnlichen Figuren, sondern die Tatsache, dass sie so ausgesprochen normal sind, die einem als Leser berühren. Hinter jeder Tür kann sich ein dramatisches Schicksal verbergen, hinter jeder Tür vermag eine Lage zu eskalieren und den schlimmstmöglichen Ausgang zu nehmen. Auch in „Tiefe Schluchten“ ist es das tagtägliche Verbrechen, das den Ausgangspunkt für eine Kette von Tragödien bildet.
Das Schicksal Valborgs skizziert sich schnell: eine Vergewaltigung führte dazu, dass sie noch jung ungewollt schwanger wurde. Auch wenn es ihr damals richtig erschien, dem Kind bei liebenden Eltern eine Zukunft zu schenken, ließen sie das ungewisse Schicksal und die Gewissensbisse nie los. Sie konnte es nicht ahnen, aber dem Jungen wurde keine unbeschwerte Kindheit zuteil und sie hat letztlich nicht nur ihr eigenes, sondern auch sein Leid verlängert.
Auch wenn die Suche nach dem Kind im Vordergrund steht, präsentiert der Roman eine Reihe von Nebenfiguren, die traurige Geschichten zu erzählen haben. Unzählige Frauen werden gestreift, die Opfer von häuslicher Gewalt werden, jedoch lieber die blauen Flecken überschminken und den Mann entschuldigen, als sich aus der gefährlichen Lage zu befreien. In ganz verschiedenen Facetten zeigt sich die alltägliche Gewalt, so nebensächlich geschildert, dass sie fast den Eindruck erweckt, quasi normaler Bestandteil des Lebens zu sein, dem man nur noch mit Schulternzucken begegnet.
Jedoch nicht nur die blanke physische Gewalt zeigt sich, vielleicht sogar noch perfider ist die psychische, die beispielsweise Konráðs Vater geschickt nutzte, um seine Opfer auszunehmen oder die Anhänger der Religionsgemeinschaften, die ebenfalls eher subtil denn offen Druck auf ihre Mitglieder ausübten.
Dramaturgisch geschickt aufgebaut liefert Arnaldur Indriðason wieder einen erwartungsgemäß tiefgründigen Krimi, der sich nicht nur mit Spannung und viel Blut zufriedengibt, sondern durch das zutiefst Menschliche nachwirkt. show less
Dem isländischen Autor Arnaldur Indriðason gelingt es immer wieder, spannende Romane zu schaffen, die weitgehend ohne ausführliche Darstellung von brutaler Gewalt auskommen, sondern sich auf das alltägliche Grauen fokussieren. Es sind keine außergewöhnlichen Figuren, sondern die Tatsache, dass sie so ausgesprochen normal sind, die einem als Leser berühren. Hinter jeder Tür kann sich ein dramatisches Schicksal verbergen, hinter jeder Tür vermag eine Lage zu eskalieren und den schlimmstmöglichen Ausgang zu nehmen. Auch in „Tiefe Schluchten“ ist es das tagtägliche Verbrechen, das den Ausgangspunkt für eine Kette von Tragödien bildet.
Das Schicksal Valborgs skizziert sich schnell: eine Vergewaltigung führte dazu, dass sie noch jung ungewollt schwanger wurde. Auch wenn es ihr damals richtig erschien, dem Kind bei liebenden Eltern eine Zukunft zu schenken, ließen sie das ungewisse Schicksal und die Gewissensbisse nie los. Sie konnte es nicht ahnen, aber dem Jungen wurde keine unbeschwerte Kindheit zuteil und sie hat letztlich nicht nur ihr eigenes, sondern auch sein Leid verlängert.
Auch wenn die Suche nach dem Kind im Vordergrund steht, präsentiert der Roman eine Reihe von Nebenfiguren, die traurige Geschichten zu erzählen haben. Unzählige Frauen werden gestreift, die Opfer von häuslicher Gewalt werden, jedoch lieber die blauen Flecken überschminken und den Mann entschuldigen, als sich aus der gefährlichen Lage zu befreien. In ganz verschiedenen Facetten zeigt sich die alltägliche Gewalt, so nebensächlich geschildert, dass sie fast den Eindruck erweckt, quasi normaler Bestandteil des Lebens zu sein, dem man nur noch mit Schulternzucken begegnet.
Jedoch nicht nur die blanke physische Gewalt zeigt sich, vielleicht sogar noch perfider ist die psychische, die beispielsweise Konráðs Vater geschickt nutzte, um seine Opfer auszunehmen oder die Anhänger der Religionsgemeinschaften, die ebenfalls eher subtil denn offen Druck auf ihre Mitglieder ausübten.
Dramaturgisch geschickt aufgebaut liefert Arnaldur Indriðason wieder einen erwartungsgemäß tiefgründigen Krimi, der sich nicht nur mit Spannung und viel Blut zufriedengibt, sondern durch das zutiefst Menschliche nachwirkt. show less
A poet searching for a perfect line noticed a doll floating beneath a bridge where he stood, but when he tried to retrieve it, he found something else: the body of a girl who apparently had fallen in and drowned. Years later, Konrad, a retired detective and sometimes private investigator, is contacted by a friend who has been seeing disturbing visions of the girl. Their fathers had been involved in a scam, setting up seances for desperate people who had lost loved ones, but she has a genuine show more gift. Konrad is skeptical of all things paranormal, but agrees to find out what he can about the long-ago investigation, conducted by a sloppy, incompetent cop and a medical examiner who lost records of the body. As he teases out tiny threads of information, he pulls on other mysteries concerning his father and associate. For another case, he's looking the teenage daughter of a retired politician; she turns up dead of an overdose - another seeming accident that has deeper dimensions.
I was disappointed in an earlier book in this series, partly because I missed Erlendur (protagonist of another series) and partly because Konrad seemed too gloomy and depressive to want to spend time with. But this was an excellent mystery. Not only is it brilliantly plotted, I found myself enjoying the dogged, tired kindness of the protagonist. Maybe I was just not in the mood before. In any case, I'm looking forward to future entries in this series. show less
I was disappointed in an earlier book in this series, partly because I missed Erlendur (protagonist of another series) and partly because Konrad seemed too gloomy and depressive to want to spend time with. But this was an excellent mystery. Not only is it brilliantly plotted, I found myself enjoying the dogged, tired kindness of the protagonist. Maybe I was just not in the mood before. In any case, I'm looking forward to future entries in this series. show less
Indridason produces superior thrillers amongst those now writing under the 'Scandi crime' label. Set in the bleak, unforgiving environment of Iceland, they somehow capture the beauty and desolation of the landscape and its people more convincingly than others currently writing. Inspector Erlendur is a troubled but believable character, and although the mood of the books is unremittingly dark, Indridason brings an almost poetic beauty to his writing and sense of melancholy.
In Arctic Chill, show more Erlendur and his team tackle the shocking murder of a child, which in turn exposes the undercurrent of racial tension that runs through Icelandic society as portrayed in the story. As with previous books in this series, what really impresses is the sense of balance and credibility Indridason brings to the issues he tackles through the medium of the crime novel. These books are not only well-written (and well translated), but they contain important social history, all served up through the medium of the whodunnit. show less
In Arctic Chill, show more Erlendur and his team tackle the shocking murder of a child, which in turn exposes the undercurrent of racial tension that runs through Icelandic society as portrayed in the story. As with previous books in this series, what really impresses is the sense of balance and credibility Indridason brings to the issues he tackles through the medium of the crime novel. These books are not only well-written (and well translated), but they contain important social history, all served up through the medium of the whodunnit. show less
I have long been a fan of the mysteries of Icelandic writer Arnaldur Indridason, especially of his Inspector Erlendur series. In Strange Shores, the author takes us to the remote and wintery ruin of Erlendur's childhood home and the daunting terrain where his brother disappeared as a child. The scenes in the ruined farmhouse will recall to mind many readers' lost childhood homes and our desire to know what has become of them. In the novel, the ruin becomes a symbol of the past and the show more familiar people who once lived there, and more than that, a portal into another world. Weaving together two missing persons cold cases with visits to eccentric witnesses and an old cemetery, Strange Shores is the climax of Erlendur's years-long obsession with these remote fjords and his brother's disappearance. Of all the detectives in Scandinavian mysteries, Erlendur is perhaps the most tormented. And of all Indridason's novels, this one is perhaps the most visionary. show less
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