Zsuzsa Bánk
Author of The Swimmer
About the Author
Image credit: Zsuzsa Bánk, 2006
(by Hans Weingartz, CC BY-SA 2.0)
(by Hans Weingartz, CC BY-SA 2.0)
Works by Zsuzsa Bánk
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Common Knowledge
- Canonical name
- Bánk, Zsuzsa
- Birthdate
- 1965-10-24
- Gender
- female
- Education
- Publizistik
Politik
Literatur - Occupations
- bookseller
journalist - Nationality
- Germany
- Birthplace
- Frankfurt am Main, Hesse, Germany
- Places of residence
- Frankfurt am Main, Germany
- Associated Place (for map)
- Germany
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Als sie im Januar die Diagnose bekommen, dass der Krebs zurückgekehrt ist, wollen sie den Sommer noch einmal in Ungarn verbringen. Dem Land, aus dem die Eltern 1956 geflohen waren und das doch immer sommerlicher Sehnsuchtsort geblieben ist. Die Erinnerungen an heiße, fröhliche, unbeschwerte Sommer kommen wieder hoch, doch der Vater schafft es nicht, zu krank ist er und wird im Drei-Länder-Eck zwischen Slowakei, Österreich und Ungarn von Krankenhaus zu Krankenhaus gebracht. Die letzten show more Tage in der Klinik, die Onkologie ist die letzte Station vor – ja vor was? Dem Hospiz? Aber ist das nicht schon aufgeben?
Die Autorin schildert den heißen Jahrhundertsommer 2018, der sich ihr vor allem wegen des Verlusts des Vaters eingebrannt hat. Langsam zeichnet sich über Monate ab, was unausweichlich ist und dennoch ist sie emotional nicht vorbereitet auf das, was sie erlebt. Zwischen Erinnerungen an die gemeinsame Zeit und den bürokratischen Hürden der letzten Tage oszilliert der Bericht und fängt die emotionale Achterbahn der Tochter ein.
Was kann man über ein so persönliches Buch sagen? Es erschien mir sehr authentisch, gerade in der Schilderung der gleichzeitig auftretenden, widersprüchlichen Empfindungen. Zwischen großer Zuneigung, die sich aus den Kindheitstagen und vor allem den Sommern am Balaton speist, Angst vor dem, was kommt, Wut auf die Bürokratie, die Unmenschliches verlangt und so fast zynisch macht, Trauer, die schon einsetzt, als der Vater noch lebt, und der Verzweiflung, jetzt weiterleben zu müssen mit dieser Lücke, die da gerissen wurde.
„Aber das Leben geht überhaupt nicht weiter, nein, es bleibt auch nicht stehen, es steht einfach nur herum, das trifft es mehr. Es wird zu einer schwachen Kopie seiner selbst, blass und leer,“
Eine literarische Verarbeitung der Trauer, die gar nicht die großen Fragen nach dem Dasein aufreißt, sondern durch die kleinen Banalitäten des Alltags, die sich plötzlich als große Hürden auftun, überzeugt. Und am Ende kommt ein neuer Sommer, der nicht ist, wie die davor, aber eben auch ein Sommer ist. show less
Die Autorin schildert den heißen Jahrhundertsommer 2018, der sich ihr vor allem wegen des Verlusts des Vaters eingebrannt hat. Langsam zeichnet sich über Monate ab, was unausweichlich ist und dennoch ist sie emotional nicht vorbereitet auf das, was sie erlebt. Zwischen Erinnerungen an die gemeinsame Zeit und den bürokratischen Hürden der letzten Tage oszilliert der Bericht und fängt die emotionale Achterbahn der Tochter ein.
Was kann man über ein so persönliches Buch sagen? Es erschien mir sehr authentisch, gerade in der Schilderung der gleichzeitig auftretenden, widersprüchlichen Empfindungen. Zwischen großer Zuneigung, die sich aus den Kindheitstagen und vor allem den Sommern am Balaton speist, Angst vor dem, was kommt, Wut auf die Bürokratie, die Unmenschliches verlangt und so fast zynisch macht, Trauer, die schon einsetzt, als der Vater noch lebt, und der Verzweiflung, jetzt weiterleben zu müssen mit dieser Lücke, die da gerissen wurde.
„Aber das Leben geht überhaupt nicht weiter, nein, es bleibt auch nicht stehen, es steht einfach nur herum, das trifft es mehr. Es wird zu einer schwachen Kopie seiner selbst, blass und leer,“
Eine literarische Verarbeitung der Trauer, die gar nicht die großen Fragen nach dem Dasein aufreißt, sondern durch die kleinen Banalitäten des Alltags, die sich plötzlich als große Hürden auftun, überzeugt. Und am Ende kommt ein neuer Sommer, der nicht ist, wie die davor, aber eben auch ein Sommer ist. show less
Another hidden little gem that I would never had found if not for this site. Hungary, 1956, Kata and Isti's mother leaves them, their father proceeds to take them from relative to relative all over the country. There is very little conversation in this novel and it is narrated by young Kata which makes the novel even more poignant. Everything seen and heard is related by this child, and her thoughts and emotions, are at times extremely honest but often misguided. She simply does not show more understand what is going on around her. Only around water, swimming with her father and brother does she feel her father cares about them, that they still have a home. Most of the time she feels that she and her brother are just impositions, "I had the feeling that Isti and I were just two add-ons, stuck to him, to his life, that he could never get rid of. We were part of him, in some vague way that's how it was, and he put up with us the way he put up with everything, no matter what is was -- with indifference. So incredibly sad and at one point Itsi, who is the youngest, says after leaving another family home that he wished he could unlearn crying. Although there is virtually no action and we never actually find out what happened to their mother, the war we learn about only a little and in a round about way, yet we learn and see how it has affected these children nonetheless. show less
Published in English as The Swimmer.
Kata and Isti have been left by their mother when they were very young. It was the end of 1959 in communist Hungary, and she had escaped to the West in search of a better life. Their father, was not very good at parenting, and eventually decided to move his family. He had intended to take them to his own mother, at the other end of the country, but wound up randomly moving from one relative to another instead. The children grew up mostly unsupervised, show more constantly trying to fit into their ever-changing surroundings.
Narrated from Kata's perspective, we witness ritual letter readings, occasional swimming lessons, and even a spy's view of an illicit date. In all these stories however, it is always the others who play the lead role, Kata being merely the "fly on the wall".
The book's atmosphere on the whole is rather somber, but often peppered with happy times, which is why the "dramatic" aspects tend to click in hindsight, an episode or two later.
One thing that confused me, was the passing of time. Towards the middle of the book, during the mother's time in Germany, we are told that she had left over 5 years prior. My calculations, would've given it 2.5 - 3 years at most. I can't help but feel, that I've missed something.
Score: 4/5 stars
I enjoyed reading about the different places in Hungary, the mother's experience starting over in a completely foreign place, the children's constant holiday-like atmosphere, and even the ever-present sadness. show less
Kata and Isti have been left by their mother when they were very young. It was the end of 1959 in communist Hungary, and she had escaped to the West in search of a better life. Their father, was not very good at parenting, and eventually decided to move his family. He had intended to take them to his own mother, at the other end of the country, but wound up randomly moving from one relative to another instead. The children grew up mostly unsupervised, show more constantly trying to fit into their ever-changing surroundings.
Narrated from Kata's perspective, we witness ritual letter readings, occasional swimming lessons, and even a spy's view of an illicit date. In all these stories however, it is always the others who play the lead role, Kata being merely the "fly on the wall".
The book's atmosphere on the whole is rather somber, but often peppered with happy times, which is why the "dramatic" aspects tend to click in hindsight, an episode or two later.
One thing that confused me, was the passing of time. Towards the middle of the book, during the mother's time in Germany, we are told that she had left over 5 years prior. My calculations, would've given it 2.5 - 3 years at most. I can't help but feel, that I've missed something.
Score: 4/5 stars
I enjoyed reading about the different places in Hungary, the mother's experience starting over in a completely foreign place, the children's constant holiday-like atmosphere, and even the ever-present sadness. show less
Ungarn 1956: Die Panzer rollen, der Aufstand schlägt fehl, die Hoffnung scheitert, daß die Welt eine andere hätte werden können. Ohne ein Wort verläßt Katalin ihre Familie und flüchtet über die Grenze in den Westen. Ihr Mann Kálmán verkauft Haus und Hof und zieht fortan mit den Kindern Kata und Isti durch das Land.
Während Kálmán in Schwermut verfällt, errichten sich Kata und ihr kleiner Bruder Isti ihre eigene Welt: Isti hört, was die Dinge zu erzählen haben - das Haus, die show more Steine, die Pflanzen, der Schnee -, während Kata den Geschichten der Menschen zuhört, denen sie auf ihrer jahrelangen Reise begegnet. Der genaue Blick der Kinder trifft auf eine Welt, die sie nicht verstehen. Nur wenn sie am Wasser sind, an Flüssen, an Seen, wenn sie dem Vater zusehen, wie er seine weiten Bahnen zieht und wenn sie selber schwimmen - nur dann finden sie verzauberte Momente der Leichtigkeit und des Glücks. Beide ahnen, dass ihr Leben erst beginnt. show less
Während Kálmán in Schwermut verfällt, errichten sich Kata und ihr kleiner Bruder Isti ihre eigene Welt: Isti hört, was die Dinge zu erzählen haben - das Haus, die show more Steine, die Pflanzen, der Schnee -, während Kata den Geschichten der Menschen zuhört, denen sie auf ihrer jahrelangen Reise begegnet. Der genaue Blick der Kinder trifft auf eine Welt, die sie nicht verstehen. Nur wenn sie am Wasser sind, an Flüssen, an Seen, wenn sie dem Vater zusehen, wie er seine weiten Bahnen zieht und wenn sie selber schwimmen - nur dann finden sie verzauberte Momente der Leichtigkeit und des Glücks. Beide ahnen, dass ihr Leben erst beginnt. show less
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