Pétros Márkarīs
Author of Deadline in Athens
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Image credit: FOTO: DPA
Series
Works by Pétros Márkarīs
L'assassinio di un immortale. Dalle rotte dei migranti alle indagini del commissario Charitos (2018) 2 copies
Sonsuzluk ve Bir Gunluk 1 copy
Η Βία της Αποτυχίας 1 copy
Kostas: Stagione 1 1 copy
L'assassino di un immortale 1 copy
Η απάτη είναι το μέλλον 1 copy
Η απάτη είναι το μέλλον 1 copy
Η ιστορία του Αλή Ρέτζο 1 copy
Η απάτη είναι το μέλλον 1 copy
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Common Knowledge
- Canonical name
- Márkarīs, Pétros
- Legal name
- Μάρκαρης, Πέτρος
- Birthdate
- 1937-01-01
- Gender
- male
- Nationality
- Armenia (father)
Greece (mother)
Greece - Birthplace
- Istanbul, Turkey
- Places of residence
- Istanbul, Turkey (birth)
Vienna, Austria
Stuttgart, Germany
Athens, Greece - Map Location
- Greece
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Reviews
Il solito spassosissimo ispettore Charitos, politicamente scorretto e professionalmente integerrimo, alle prese con una serie di delitti che passano via via per il terrorismo, la criminalità organizzata, le trame politiche, per invischiarsi nei soliti mortiferi legami familiari.
Un noir che racconta la Grecia così com'era e come'è, e che fa pensare che se qualche economista avesse letto Markaris i guai economici della Grecia non ci sarebbero caduti così tra capo e collo.
Un noir che racconta la Grecia così com'era e come'è, e che fa pensare che se qualche economista avesse letto Markaris i guai economici della Grecia non ci sarebbero caduti così tra capo e collo.
Markaris è ingiustamente meno famoso di quanto meriti. Il suo commissario Charitos, in questo romanzo più che mai tiranneggiato dalla moglie Adriana (che le sue mani siano benedette), è uno dei personaggi più azzeccati della narrativa di genere.
In questo "Si è suicidato il Che", Charitos si trova a dover risolvere una situazione ingarbugliata che mescola politica, affari, militanza terroristica e delitti abilmente mascherati.
Il commissario si affida alla sua proverbiale testardaggine e show more a una ferrea logica per dipanare la matassa fino alla conclusione per nulla scontata, senza curarsi di quanti piedi pesta. show less
In questo "Si è suicidato il Che", Charitos si trova a dover risolvere una situazione ingarbugliata che mescola politica, affari, militanza terroristica e delitti abilmente mascherati.
Il commissario si affida alla sua proverbiale testardaggine e show more a una ferrea logica per dipanare la matassa fino alla conclusione per nulla scontata, senza curarsi di quanti piedi pesta. show less
Viva l'Euro, abbasso l'Euro. La moneta unica europea per molti è stata una liberazione, per altri un dramma, per altri ancora è la fonte di tutti i mali. Cosa succederebbe se alcune nazioni, paradossalmente quelle la cui economia è più debole, uscissero dalla moneta unica? Cosa accadrebbe alla società? Starebbero meglio o starebbero peggio? Markaris, che è un fine conoscitore dell'umanità e non ha paura di sporcarsi le mani facendo ricerca, costruisce un thriller ucronico in cui a un show more certo punto Grecia, Italia e Spagna escono dall'Euro. Ovviamente si concentra sulla Grecia e racconta il precipitare dell'economia, con le pensioni ridotte al lumicino, le banche chiuse, gli stipendi bloccati. Chi è famigliare con l'autore, però, saprà riconoscere le tracce delle vicende passate, quelle in cui ha parlato dell'imperante corruzione e dello sperpero che l'hanno fatta da padroni nel suo paese. Ed è qui che si innesta la vicenda criminale, con dei ricchi e famosi assassinati in luoghi strani, evocativi, sui cui cadaveri vengono ritrovati dei messaggi che si ricollegano al passato. Alla fine, tre sono i morti e, come spesso succede, le vicende del presente non sono altro che una valanga che è partita nel passato. show less
Lambros Sissis, bester Freund von Kommissar Charitos, kann das Elend im Obdachlosenheim nicht mehr mitansehen. Seine politischen Ideale sind gestorben, es bleibt nur noch die Linke, die seiner Ansicht nach auf ganzer Breite versagt hat, zu Grabe zu tragen. Er organisiert einen Trauerzug samt Sarg durch Athen, was ihm entsprechende Aufmerksamkeit einbringt. Die Armen verbünden sich, nicht mehr nur die Obdachlosen am unteren Rand der Gesellschaft, auch die Flüchtlinge und die ehemalige show more Mittelschicht leiden und schließen sich der neuen Protestbewegung an. Zu Charitos‘ Schrecken sind auch seine Frau Adriani und Tochter Katerina aktiv im Kampf gegen die Kapitalisten. Und diese müssen sich auch ganz konkret fürchten, denn ein Mörder scheint es gezielt auf ausländische Investoren abgesehen haben. Erst ein saudi-arabischer Bauunternehmer, dann ein chinesischer Unternehmer werden heimtückisch in eine Falle gelockt und erstochen. Der Beginn einer Serie? Offenkundig, denn stets wird am Tatort auch ein Lied vernommen, ein Lied, das von Geld und Gier erzählt.
Immer wieder hat Petros Markaris in seiner Reihe um den Athener Kommissar Kostas Charitos gesellschaftliche Entwicklungen aufgegriffen und sich deutlich positioniert. Wurde im vorausgehenden Band die Heuchelei der griechischen Elite kritisiert, greift er nun in „Das Lied des Geldes“ sowohl die drängende Armut, die nach der Finanzkrise weite Teile der Bevölkerung erfasst hat, auf und thematisiert, wie die Not von geschäftstüchtigen, ausländischen Investoren ausgenutzt und dadurch noch weiter verschlimmert wird.
Es braucht nicht viel, um Lambros Sissis‘ Resignation nachvollziehen zu können. Das Leid unmittelbar vor Augen, ohne jede Hoffnung auf Besserung, kann man nur noch mit einem gewissen Zynismus reagieren, wenn man nicht vollends verzweifeln möchte. Dass er schnell aus allerlei Richtungen Unterstützer findet, ist nicht verwunderlich, sondern verstärkt eher das Gefühl von Machtlosigkeit ob der schon seit Jahren andauernden Krise. Der friedliche Protest glückt und gewinnt die Sympathien. Dass dies einigen jedoch vielleicht zu wenig ist, kann man menschlich nachvollziehen.
Geschickt wird so der Bogen zur eigentlichen Krimihandlung geschlagen, deren Opfer zu der Riege der Profiteure der Notlage gehören und die sich auf Kosten der Schwächsten bereichern. Auch wenn Charitos im Sinne der juristischen Gerechtigkeit unterwegs ist, bleibt die moralische eine gänzlich andere Frage.
Markaris erzählt nicht die nervenzerreißenden Geschichten, sondern jene zutiefst menschlich motivierten, die mit langsamerem Tempo jedoch deutlich mehr Tiefgang erreichen und die Finger in die Wunden legen, wo es weh tut. Seine authentischen Figuren sind die einfachen Menschen, die trotz mancher Widrigkeit versuchen, den Alltag zu meistern und ein rechtschaffenes Leben zu führen, bis ihnen das jedoch nicht mehr gelingt. Die Täter sind oft die eigentlichen Opfer und so zeigt auch „Das Lied des Geldes“, dass die Realität komplexer ist als nur schwarz und weiß und dass die Frage nach dem, was richtig und was falsch ist, durchaus moralisch herausfordernd werden kann.
Einmal mehr ein aufrüttelnder Roman, der Spannung mit Sozialkritik verbindet. show less
Immer wieder hat Petros Markaris in seiner Reihe um den Athener Kommissar Kostas Charitos gesellschaftliche Entwicklungen aufgegriffen und sich deutlich positioniert. Wurde im vorausgehenden Band die Heuchelei der griechischen Elite kritisiert, greift er nun in „Das Lied des Geldes“ sowohl die drängende Armut, die nach der Finanzkrise weite Teile der Bevölkerung erfasst hat, auf und thematisiert, wie die Not von geschäftstüchtigen, ausländischen Investoren ausgenutzt und dadurch noch weiter verschlimmert wird.
Es braucht nicht viel, um Lambros Sissis‘ Resignation nachvollziehen zu können. Das Leid unmittelbar vor Augen, ohne jede Hoffnung auf Besserung, kann man nur noch mit einem gewissen Zynismus reagieren, wenn man nicht vollends verzweifeln möchte. Dass er schnell aus allerlei Richtungen Unterstützer findet, ist nicht verwunderlich, sondern verstärkt eher das Gefühl von Machtlosigkeit ob der schon seit Jahren andauernden Krise. Der friedliche Protest glückt und gewinnt die Sympathien. Dass dies einigen jedoch vielleicht zu wenig ist, kann man menschlich nachvollziehen.
Geschickt wird so der Bogen zur eigentlichen Krimihandlung geschlagen, deren Opfer zu der Riege der Profiteure der Notlage gehören und die sich auf Kosten der Schwächsten bereichern. Auch wenn Charitos im Sinne der juristischen Gerechtigkeit unterwegs ist, bleibt die moralische eine gänzlich andere Frage.
Markaris erzählt nicht die nervenzerreißenden Geschichten, sondern jene zutiefst menschlich motivierten, die mit langsamerem Tempo jedoch deutlich mehr Tiefgang erreichen und die Finger in die Wunden legen, wo es weh tut. Seine authentischen Figuren sind die einfachen Menschen, die trotz mancher Widrigkeit versuchen, den Alltag zu meistern und ein rechtschaffenes Leben zu führen, bis ihnen das jedoch nicht mehr gelingt. Die Täter sind oft die eigentlichen Opfer und so zeigt auch „Das Lied des Geldes“, dass die Realität komplexer ist als nur schwarz und weiß und dass die Frage nach dem, was richtig und was falsch ist, durchaus moralisch herausfordernd werden kann.
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