Ten Days' Wonder

by Ellery Queen

Ellery Queen (20)

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Description

When an amnesiac friend wakes up with blood on his hands—and it seems to be someone else's—Ellery Queen takes the case in this "enigmatic entertainment" (Kirkus Reviews).
Howard Van Horn wakes up in a Bowery flophouse. His knuckles are bruised, his head is bloodied, all his valuables are gone, and he has a strong urge to leap out the window. He has been unconscious for nineteen days—another in a long line of amnesiac episodes that have destroyed this once-promising sculptor. As he show more comes to grips with this latest blackout, he realizes something awful. The blood on his clothes suggests that another life has been wrecked.

Van Horn goes to an old friend, amateur sleuth Ellery Queen, who works hand in hand with the New York Police Department. Though Queen has solved countless murders, never before has he been asked to determine whether a crime was committed at all. To get to the root of the sculptor's attacks, Queen forces him to return to Boston, to confront a family secret so dark that Van Horn's mind destroyed itself rather than face it.

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7 reviews
Consumed Ellery Queen novels as a teen but haven’t picked one up in decades. I remembered them as rather dry and inauthentic, but now, with the wisdom of life experience, I’m discovering (rediscovering) some unexpected charms.

In this outing, Queen is called in by an old acquaintance, Howard, to investigate what Howard’s getting up to during increasingly frequent bouts of amnesia. Queen follows Howard back to his hometown of Wrightsville, where he meets Howard’s larger-than-life father Diedrich Van Horn and becomes embroiled in a plot involving adultery, blackmail, and (eventually) murder. The story moves at a leisurely but engaging pace, substituting characterization for interminable suspect interviews, inventive prose for show more mounting body counts. (Say what you will about their pulpy antecedents, those 1950s mystery authors – Chandler, Sayers, Highsmith – knew how to wordsmith.)

One issue I remember having with the stories is the blandness of the detective Ellery Queen, the series’ unrealistically exceptional protagonist. He’s a detective inspector, a writer, brilliant, learned, aristocratic, AND uses his exceptional insights into psychology to solve crimes! But after decades of being besieged by gimmicky detectives – detectives that cook! detectives that are famous historical personages! detectives that solve crimes with their cats! – admit it was refreshing to return to an era where mystery novels were about the novelty of the mystery rather than the novelty of the sleuth.

Which leads me to the plot, which was undeniably uncomplicated and preposterous. No actual human villain would implement a plot this convoluted and melodramatic! But it’s not like mystery novels have become *less* preposterous over the ensuing decades, and it turns out I’ve kind of missed the gimmicky plots of the 1950s where criminals organized their crimes around nursery rhymes and authors kept busy inventing new ways to commit murders in locked rooms. This one delivers not just one but *three* gimmicks: a crime with a Biblical twist, a double-twist ending, and a villain so brilliant, he even manages to bamboozle the great Ellery Queen, causing Queen to vow: “You’ve made it impossible for me to go on. I’m finished. I can never take another case.” (Did I just randomly end up reading Queen’s last case? I somehow doubt it!)

One thing I wasn’t looking for and didn’t expect was the enjoyment I derived from Queen’s elaborate descriptions of 1948s rural Wrightville, which are so spot-on, they feel a bit like time travel! In many ways, Wrightville ends up being the most authentic character in the novel, showcasing Queen’s lesser-indulged gifts for atmosphere, characterization, and social commentary. The icing on top of this satisfying cupcake of a story.
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A book that I did not like in my youth, but one that I have grown to appreciate as I get older, this is as much a family drama as it is truly inspired mystery.
Well written but a bit too convoluted for my tastes. Plus I hated the main characters.
½
Ein junger Mann aus gutem Hause, Howard Van Horn, leidet unter rätselhaften Amnesie-Attacken. Weit von zu Hause entfernt erwacht er an unbekannten Orten ohne zu wissen, wie er dahingekommen ist. Die gegenwärtige Station seines nicht enden wollenden Alptraums ist New York City. Wie gut, dass der Privatdetektiv Ellery Queen hier residiert, denn Howard ist mit Mr. Ellery Queen befreundet, das heißt sie waren für kurze Zeit befreundet. Vor zehn Jahren begegneten sie sich in Paris. Damals, 1938, am Vorabend des 2. Weltkrieges trafen sich, der ein Studium der Bildhauerei verfolgende, Howard und Ellery in der französischen Hauptstadt, verloren sich aber schon bald wieder aus den Augen. Nun wendet sich Howard in seiner Verzweiflung an show more seinen alten Bekannten. Keiner der Ärzte, die er bisher aufsuchte, konnten ihm helfen, und auch bei Ellery bedarf es einer gewissen Überredung. Aber Ellery merkt schnell, dass Howard am Rande der Verzweiflung steht, er befürchtet, irgendein furchtbares Verbrechen begangen zu haben, an welches er sich nicht mehr erinnern kann. Schließlich stellt sich sogar heraus, dass Howard aus dem kleinen Ort Wrightsville stammt, der Ellery noch aus seinem vorigen Fall in Erinnerung ist (hier sei auch darauf hingewiesen, dass dieser Roman die Lösung eben dieses älteren Falles aufgreift und etwaige Spoiler beinhaltet). Dort residiert sein steinreicher Vater, der sich eine wesentlich jüngere und bemerkenswert attraktive Frau angelacht hat, noch dazu ist dieser Diedrich Van Horn ein großer Fan des Detektivs, er besitzt sämtliche Fälle Ellery Queens (die dieser ja stets selbst aufzeichnet und in Romanform gießt) und scheint dem Fremden großes Vertrauen entgegenzubringen. Also quartiert sich der Detektiv im Palast der Van Horns ein, um ein Auge auf Howard zu haben. Ich nehme vermutlich nichts vorweg, wenn ich verrate, dass dessen Attacken sich fortsetzen und sogar in handfeste Verbrechen münden und am Ende kommt es sogar zu einem Mord.

Was zunächst auffällt ist, wie wunderbar Am zehnten Tage geschrieben ist:

„Im Anfang war es noch ohne Form; Finsternis, ein Dunkel, das sich Tänzern gleich rhythmisch hin und her wiegte. Irgendwo in der Ferne war auch Musik; leise, heiter, rätselhaft; plötzlich rauschte sie auf einen zu und schwoll zu einem solch ohrenbetäubenden Brausen an, dass man sich vorkam wie eine Mücke im Windkanal. Dann war sie auch schon vorbeigerauscht, schwoll ab, verlor sich leise spielend in der weiterhin schaukelnden Finsternis.

Alles schwankte. Er fühlte sich seekrank.

Das mochte der Nachthimmel über dem Atlantik sein da droben, mit einem schattenhaften Wolkenschleier und zittrigen Tupfern anstelle von Sternen. Die Musik war das Pfeifen des Windes auf dem Vorderdeck oder das Rauschen von Kielwasser. Er wusste, dass es wirklich war; denn wenn er die Augen schloss, blendeten sich Wolkenschleier und Sterne aus, obwohl das Schaukeln blieb – und auch die Musik. Er nahm Fischgeruch wahr und hatte einen Geschmack auf der Zunge, der in sich widersprüchlich war, etwa wie der sauren Honigs.

Es war interessant: Obwohl ihm dies alles nur Kopfzerbrechen bereitete, war es geradezu so, als gäbe die Gelegenheit, über das nachzugrübeln, was er sah, hörte, roch und schmeckte, seiner Person neues Gewicht; ja, es war, als wäre zuvor nie etwas gewesen. Es war, wie geboren zu werden. Es war, wie auf einem Schiff geboren zu werden. Man lag in dem Schiff; das Schiff schaukelte, man schaukelte mit ihm in der schaukelnden Nacht und schaute zum Himmelszelt auf.“

Zugegeben, dieser Anfang wirkt auf den Leser zunächst etwas desorientierend, gibt aber gerade dadurch perfekt das Gefühl eines Menschen wieder, der sich in einem solch ungewöhnlichen psychischen Zustand befindet. Man hat selbst keine Ahnung, wo genau man sich befindet und vermag Howard Van Horn dadurch sehr gut zu verstehen.

Das Autorenduo Ellery Queen bietet hier zumindest stilistisch ein sehr hohes Niveau, wie man es heutzutage kaum noch in Kriminalromanen findet. Umso enttäuschender fällt aus, wie trivial und überholt die Handlung anmutet, wobei dies tatsächlich erst im Finale klar wird, bis dahin wiegt man sich als Leser in der Hoffnung, all dies würde irgendwann zu einer überwältigenden, zutiefst überraschenden Auflösung führen.

Im Nachwort wird der französische Regisseur Claude Chabrol zitiert, welcher den Roman mit einer Starbesetzung (u.a. Anthony Perkins und Orson Welles) verfilmte: „Einer der besten Detektivromane, die je geschrieben wurden, weil in ihm auf wunderbare Weise die Erklärung des Geheimnisses faszinierender ist als das Geheimnis selbst – sie gibt dem Werk eine völlig neue Dimension.“

Nun ja, für den Leser des Jahres 1948 (in welchem der Roman ursprünglich erschien) mag dies ja der Höhepunkt wendungsreicher Krimikunst gewesen sein, für den Konsumenten von Kriminalliteratur indes, der das Unglück hat im 21. Jahrhundert zu existieren (im Zeitalter des abgedroschenen und bereits dagewesenen) ist die Handlung nur ein alter Hut. Egal wie fabelhaft der Plot auch erzählt wird, das Ende nötigte mir nicht viel mehr als ein müdes Schulterzucken ab.

Der Detektiv dagegen beißt sich fast die Zähne aus an diesem nicht sonderlich komplexen Rätsel. Es ist schon erstaunlich, wie lange Ellery braucht, um hinter die Wahrheit zu kommen. Zunächst scheitert er sogar, und erst ein Jahr später gelingt es ihm die Lösung zu finden. Das hätte jeder herkömmliche Krimileser von heute wesentlich schneller austüfteln können. Zumal die Zahl der Verdächtigen doch äußerst begrenzt ist: Gerade mal vier Hauptfiguren gibt es, von denen am Ende auch noch zwei tot sind. Und ja, selbst das Motiv dieses Übeltäters ist letztendlich so etwas von banal, da fragt man sich: hat es dazu wirklich einen ganzen Roman gebraucht, um solch eine jämmerliche Story zu erzählen? (Über die zahlreichen schreienden Logiklöcher will ich gnädig hinwegsehen.) Nein, Am zehnten Tage ist nicht so sehr klassisch, wie viel mehr antiquiert, und so leid es mir auch tut, mein lieber Ellery, ein Detektiv, der etwas auf sich gibt, sollte sich keine solchen Patzer erlauben.
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Los Van Horn tenían de todo: dinero, poder, posición... y problemas. Diedrich Van Horn era un gigante que gustaba de jugar a Dios. Sally, su esposa, podía haber sido su hija a juzgar por la edad, aunque bastante mayor como para sentir pasiones de mujer. Howard, el hijo de Diedrich, temía a su padre, amaba a su madrastra, y se hallaba envuelto en un torbellino emocional de sexualidad y frenesí escultórico. Cuando Howard Van Horn penetró en el apartamento de Ellery Queen, el joven estaba claramente transtornado. Su lujoso traje estaba destrozado, su hermoso rostro estaba reducido a una masa informe y sanguinolienta, y había sangre en sus manos y en sus vestidos... si bien la sangre no era suya
These are the people who formed the triangle:
Howard Van Horn -- a young sculptor suffering from strange attacks of amnesia. He goes in despiration to Ellery Queen with a baffling problem.
Diedrich Van Horn -- Howard's millionaire foster father. His money bought him a wife tailor-made to his specifications. He needed Ellery Queen too -- but for a more sinister reason.
Sally -- the young and beautiful wife. She came from the wrong side of the tracks but moved in the Van Horn mansion with complete assurance.
Ellery Queen finds a pattern of sins that leads irrevocably to murder.

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Genzo, John Paul (Cover artist)
Pinto, Cândido Costa (Cover artist)

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Canonical title
Ten Days' Wonder
Original title
Ten Days' Wonder
Original publication date
1948
People/Characters
Ellery Queen
Important places
Wrightsville, New York, USA
Related movies
Ten Days Wonder (1971 | IMDb)
First words
In the beginning it was without form, a darkness that kept shifting like dancers.
Last words
(Click to show. Warning: May contain spoilers.)But he set his feet on the Van Horn driveway and began the long night walk into Wrightsville.

Classifications

Genres
Fiction and Literature, Mystery
DDC/MDS
813.52Literature & rhetoricAmerican literature in EnglishAmerican fiction in English1900-19991900-1945
LCC
PZ3 .Q295Language and LiteratureFiction and juvenile belles lettresFiction and juvenile belles lettresFiction in English
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