Last Summer in the City
by Gianfranco Calligarich
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Description
"The first novel from award-winning author Gianfranco Calligarich to be published in English, Last Summer in the City is a witty and despairing classic of Italian literature. Biting, tragic, and endlessly quotable, this translated edition features an introductory appreciation from longtime fan New York Times bestselling author André Aciman"--Tags
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Leo Gazzarra verlässt seine Heimat Mailand, um in Rom ganz in das Leben einzutauchen. Die Zeitung, bei der er arbeitet, schließt jedoch schon bald, dank eines Freundes findet er jedoch einen Aushilfsjob beim „Corriere dello Sport“. So wie das Jahr seinen Lauf nimmt, spielt sich auch sein Leben ab: mal Sonne mal Regen, mal nähern er und Arianna sich an, dann wiederum stoßen sie sich ab. Die Nächte sind lang, ausgelassen und alkoholgeschwängert, die Tage verbringt Leo auf den Plätzen der Stadt, trifft Bekannte, genießt das Dolce Vita in den Restaurants. Doch mit der großen Augusthitze kippt auch das Jahr und ein Ende ist unausweichlich.
Nach seiner Veröffentlichung 1973 wurde Gianfranco Calligarichs Roman „Der letzte Sommer show more in der Stadt“ mit dem Premio Inedito ausgezeichnet und genauso schnell vergessen, wie er bejubelt wurde. Auch eine Wiederentdeckung und zweite Begeisterungswelle konnte die Erzählung nicht davor retten, wieder in Vergessenheit zu geraten. Nun also der dritte Aufzug für die ungewöhnliche Liebesgeschichte und Ode an die Ewige Stadt.
„Was für ein Tag“, sagte sie, „ich bin extrem spät aufgestanden, war drei Stunden im Schwimmbad und dann wieder zwei Stunden im Bett. Ich bin fix und fertig.“ Graziano schaut sei mit angehaltenem Atem an. „Ein wahnsinnig produktiver Tag“, sagte er. „Wieso“, sagte sie, „ich habe rote Blutkörperchen produziert, reicht das nicht?“
Es ist die Geschichte des süßen Müßiggangs zu Beginn der 1970er Jahre. Leo hat eigentlich nicht das Geld dafür, mäandert sich aber geschickt durch das römische Leben. An morgen verschwendet er keinen Gedanken, auch Beziehungen oder der Job sind nichts, worauf er mehr Gedanken als erforderlich verwenden würde. Auch wenn Rom voller Leben ist und immer irgendwo etwas geschieht, merkt man doch die Leere, die in seinem Leben herrscht. Er hat nichts, woran er festhalten kann, nicht einmal seine Wohnung ist die seinige, sondern genauso vorübergehend wie alles in seinem Leben.
Es ist das Bohème-Leben wie man es aus Romanen aus dem Paris der 20er und 60er Jahre kennt, hier jedoch sind weder Künstler noch eine desillusionierte Kriegsheimkehrergeneration, sondern junge Menschen ohne Ziel, die nur mit ausreichend Alkohol das Nichts aushalten, das ihr Leben ist. Sie bemühen sich jedoch auch nicht, ihr Leben mit Sinn zu füllen oder aktiv zu werden. Selbstreflexion fehlt ebenso wie ein kritischer Blick auf das Leben oder die Gesellschaft und die politische Situation, die durchaus genügen Stoff geboten hätten. Das muss man sich auch erst einmal leisten können.
Calligarich gelingt es, den emotionalen Ausnahmezustand seines Protagonisten glaubhaft zu transportieren, auch das Lebensgefühl Roms und der Takt des Jahres spiegeln sich hervorragend in der Erzählung wider. Mit großartigen Metaphern und vor allem dem Bild des Meeres als Sehnsuchtsort, Ort des Anfangs und des Endes zeigt der Autor seine sprachliche Stärke. Was mir jedoch etwas fehlte war das Identifikationspotenzial, die Figuren beobachtete ich aus der Ferne, sie blieben mir fremd und konnten mich leider nicht berühren. Für ihr weinerliches Drama vor dem Hintergrund der realen Probleme der damaligen wie der heutigen Zeit kann ich leider nur wenig Mitgefühl aufbringen. show less
Nach seiner Veröffentlichung 1973 wurde Gianfranco Calligarichs Roman „Der letzte Sommer show more in der Stadt“ mit dem Premio Inedito ausgezeichnet und genauso schnell vergessen, wie er bejubelt wurde. Auch eine Wiederentdeckung und zweite Begeisterungswelle konnte die Erzählung nicht davor retten, wieder in Vergessenheit zu geraten. Nun also der dritte Aufzug für die ungewöhnliche Liebesgeschichte und Ode an die Ewige Stadt.
„Was für ein Tag“, sagte sie, „ich bin extrem spät aufgestanden, war drei Stunden im Schwimmbad und dann wieder zwei Stunden im Bett. Ich bin fix und fertig.“ Graziano schaut sei mit angehaltenem Atem an. „Ein wahnsinnig produktiver Tag“, sagte er. „Wieso“, sagte sie, „ich habe rote Blutkörperchen produziert, reicht das nicht?“
Es ist die Geschichte des süßen Müßiggangs zu Beginn der 1970er Jahre. Leo hat eigentlich nicht das Geld dafür, mäandert sich aber geschickt durch das römische Leben. An morgen verschwendet er keinen Gedanken, auch Beziehungen oder der Job sind nichts, worauf er mehr Gedanken als erforderlich verwenden würde. Auch wenn Rom voller Leben ist und immer irgendwo etwas geschieht, merkt man doch die Leere, die in seinem Leben herrscht. Er hat nichts, woran er festhalten kann, nicht einmal seine Wohnung ist die seinige, sondern genauso vorübergehend wie alles in seinem Leben.
Es ist das Bohème-Leben wie man es aus Romanen aus dem Paris der 20er und 60er Jahre kennt, hier jedoch sind weder Künstler noch eine desillusionierte Kriegsheimkehrergeneration, sondern junge Menschen ohne Ziel, die nur mit ausreichend Alkohol das Nichts aushalten, das ihr Leben ist. Sie bemühen sich jedoch auch nicht, ihr Leben mit Sinn zu füllen oder aktiv zu werden. Selbstreflexion fehlt ebenso wie ein kritischer Blick auf das Leben oder die Gesellschaft und die politische Situation, die durchaus genügen Stoff geboten hätten. Das muss man sich auch erst einmal leisten können.
Calligarich gelingt es, den emotionalen Ausnahmezustand seines Protagonisten glaubhaft zu transportieren, auch das Lebensgefühl Roms und der Takt des Jahres spiegeln sich hervorragend in der Erzählung wider. Mit großartigen Metaphern und vor allem dem Bild des Meeres als Sehnsuchtsort, Ort des Anfangs und des Endes zeigt der Autor seine sprachliche Stärke. Was mir jedoch etwas fehlte war das Identifikationspotenzial, die Figuren beobachtete ich aus der Ferne, sie blieben mir fremd und konnten mich leider nicht berühren. Für ihr weinerliches Drama vor dem Hintergrund der realen Probleme der damaligen wie der heutigen Zeit kann ich leider nur wenig Mitgefühl aufbringen. show less
Brand new first time in English of a 1973 Italian novel.
Not my kind of thing. Leo is turning 30 and lazy (not too lazy to party though). He has no drive or desire to accomplish. He claims to be poor, but always has enough money to get by--often by mooching off friends, visiting at dinner, housesitting etc. He wants to marry and wants to get a good job but even when opportunities are handed to him, he walks out and decides he "can't". Most of his friends are wealthy or at least employed--and he definitely did not grow up poor. His parents and married-with-kids sisters still live around Milan.
This reminds me of The Sun Also Rises and every other wealthy-20-somethings-do- nothing book. But in Rome.
Not my kind of thing. Leo is turning 30 and lazy (not too lazy to party though). He has no drive or desire to accomplish. He claims to be poor, but always has enough money to get by--often by mooching off friends, visiting at dinner, housesitting etc. He wants to marry and wants to get a good job but even when opportunities are handed to him, he walks out and decides he "can't". Most of his friends are wealthy or at least employed--and he definitely did not grow up poor. His parents and married-with-kids sisters still live around Milan.
This reminds me of The Sun Also Rises and every other wealthy-20-somethings-do- nothing book. But in Rome.
Menigeen laat de eerste zin van een boek even op zich inwerken om dan te beslissen of het de aankoop waard zou zijn. Wel nu, de eerste zin van dit boek rechtvaardigt alvast de aanschaf ervan en de rest van het boek doet niets anders dan dit telkens bevestigen. "Zo gaat het natuurlijk altijd. Iemand doet van alles om afzijdig te blijven en belandt vervolgens op een goede dag, zonder te weten hoe, in een geschiedenis die hem regelrecht naar het einde brengt." (p. 9) Daarmee is de toon gezet voor het verhaal van Leo Gazzarra, een antiheld wiens leven steeds sneller koers zet naar zijn einde. Calligarich neemt de lezer samen met Gazzarra mee op kris kras tochten doorheen Rome, van het ene baantje naar het volgende hotelletje. Niets is show more blijvend, geen job, geen woonst, geen vrienden, geen relatie.
Ik laat hier graag de commentaar van Natalia Ginzburg op de achterflap volgen: "De essentiële kwaliteit van deze roman is dat hij met wanhopige helderheid de relatie belicht tussen een man en een stad, tussen de massa en de eenzaameheid."
Echt vrolijk word je niet van het existentieel geploeter van Gazzarra maar Calligarich (wiens roman al dateert uit 1973 en onlangs terug werd opgevist, gelukkig maar) beschrijft het allemaal in een zo mooie, zoetzure taal. Echt de moeite waard. show less
Ik laat hier graag de commentaar van Natalia Ginzburg op de achterflap volgen: "De essentiële kwaliteit van deze roman is dat hij met wanhopige helderheid de relatie belicht tussen een man en een stad, tussen de massa en de eenzaameheid."
Echt vrolijk word je niet van het existentieel geploeter van Gazzarra maar Calligarich (wiens roman al dateert uit 1973 en onlangs terug werd opgevist, gelukkig maar) beschrijft het allemaal in een zo mooie, zoetzure taal. Echt de moeite waard. show less
Jul 15, 2020Dutch
Loser Leo Gazzaro leeft in Rome op de “kliekjes” van anderen: rotbaantjes, een geleend flatje, de afgedankte vriendinnen, maar dan wordt hij verliefd op de verknipte Arianna, waarmee zijn poging om afzijdig te leven in gevaar komt
Sep 22, 2020Dutch
Een jonge man trekt naar Rome en leeft er doelloos met alcohol als zijn leidraad. Het boek draait rond mensen die geen doelen en maten kennen.
Het doet erg denken aan ' Onder de vulkaan ' van M Lowry.
Het doet erg denken aan ' Onder de vulkaan ' van M Lowry.
Feb 23, 2024Dutch
Zo gaat het natuurlijk altijd.
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ThingScore 100
Gianfranco Calligarich slaagt er overtuigend in zowel de rafelranden als de beau monde van Rome te beschrijven aan de hand van de belevenissen van zijn anti-held Leo Gazarra. Bovendien is het in de stad eigenlijk altijd te heet of te nat. De triestheid en leegheid van het stadse bestaan, spat zo’n beetje van elke pagina af. Echter Calligarich doet dit op een lichtvoetige wijze en in een show more stijl die ervoor zorgt dat de roman van begin tot eind een groot plezier is om te lezen. Volkomen terecht dat dit kleine meesterwerk uit de Italiaanse literatuur herontdekt en in Nederlandse vertaling te lezen is…lees verder > show less
added by Jordaan
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el
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Gallimard, Folio (7062)
A tot vent (730)
Common Knowledge
- Canonical title
- Last Summer in the City
- Original title
- L'ultima estate in città
- Original publication date
- 1973
- Important places
- Rome, Italy
- Original language
- Italian
Classifications
- Genres
- Fiction and Literature, General Fiction
- DDC/MDS
- 853.914 — Literature & rhetoric Italian, Romanian & related literatures Italian fiction 1900- 20th Century 1945-1999
- LCC
- PQ4863 .A3837 .U513 — Language and Literature French, Italian, Spanish and Portuguese literatures Italian literature Individual authors, 1961-2000
- BISAC
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- 14 — Catalan, Czech, Dutch, English, French, German, Greek, Italian, Polish, Portuguese, Romanian, Spanish, Swedish, Turkish
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