
Paulus Hochgatterer
Author of The Sweetness of Life
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Works by Paulus Hochgatterer
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Common Knowledge
- Canonical name
- Hochgatterer, Paulus
- Birthdate
- 1961-07-16
- Gender
- male
- Education
- University of Vienna
- Occupations
- psychiatrist
author - Nationality
- Austria
- Birthplace
- Amstetten, Niederösterreich, Österreich
- Associated Place (for map)
- Amstetten, Niederösterreich, Österreich
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Furth am See, ein kleines beschauliches Städtchen. Und doch werden hier in kurzer Zeit wiederholt alte Menschen Opfer von Gewaltverbrechen. Das Seltsame daran: Sie beharren darauf, dass es ein Unfall, Zufall oder gar nichts war. Gleichzeitig wird großflächig eine Häuserwand besprayt; ein Wagen geht in Flammen auf; während der Fronleichnamsprozession wird ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma angegriffen und ein kleines Mädchen verschwindet. Gibt es einen Zusammenhang? Und wenn ja, show more welchen?
Eine sehr mysteriöse Geschichte, die nur durch den Prolog andeutet, dass die Gründe für Vieles offenbar in der Vergangenheit liegen. Zwar geht es hier um diverse Verbrechen, doch ein typischer Krimi ist es nicht. Der Schwerpunkt liegt vielmehr auf der Darstellung des Innenlebens verschiedener ProtagonistInnen, die sich abwechselnd zu Wort melden und von ihrem Erleben und ihren Befindlichkeiten erzählen. Der Autor ist ein unglaublich guter Beobachter mit einem überdurchschnittlichen Sinn für Details, die den Lesenden die Handelnden sehr nahe bringen. Obwohl in vergleichsweise kurzer Zeit sehr viele Personen ohne besondere Einführung in der Geschichte auftauchen, bleiben sie im Gedächtnis, wobei es mir erstaunlicherweise recht leicht fiel, sie im weiteren Verlauf jeweils richtig zuzuordnen.
Bemerkenswert ist auch die Fähigkeit des Autors, aktuelle Geschehnisse mit der Vergangenheit in Verbindung zu bringen, ohne den berühmten Holzhammer zu schwingen. Ganz allmählich entwickelt sich beim Lesen die Erkenntnis, wie sehr die heutigen Verhältnisse den damaligen ähneln - die Geschichte scheint sich zu wiederholen. Man beginnt, eigene Überlegungen anzustellen: Was wäre passiert, wenn sich schon damals jemand zur Wehr gesetzt hätte? Sind dies nicht Situationen, die solches Handeln rechtfertigen?
Das Ende bleibt etwas vage, nicht Alles wird explizit geklärt, sodass man als Lesende auf einem ähnlichen Wissensstand bleibt wie die Hauptfiguren. Vielleicht hilft nochmaliges Lesen, was nicht das Schlechteste ist bei einer Lektüre, die auch mit einem schönen, wenn auch anspruchsvollen Sprachstil aufwarten kann. show less
Eine sehr mysteriöse Geschichte, die nur durch den Prolog andeutet, dass die Gründe für Vieles offenbar in der Vergangenheit liegen. Zwar geht es hier um diverse Verbrechen, doch ein typischer Krimi ist es nicht. Der Schwerpunkt liegt vielmehr auf der Darstellung des Innenlebens verschiedener ProtagonistInnen, die sich abwechselnd zu Wort melden und von ihrem Erleben und ihren Befindlichkeiten erzählen. Der Autor ist ein unglaublich guter Beobachter mit einem überdurchschnittlichen Sinn für Details, die den Lesenden die Handelnden sehr nahe bringen. Obwohl in vergleichsweise kurzer Zeit sehr viele Personen ohne besondere Einführung in der Geschichte auftauchen, bleiben sie im Gedächtnis, wobei es mir erstaunlicherweise recht leicht fiel, sie im weiteren Verlauf jeweils richtig zuzuordnen.
Bemerkenswert ist auch die Fähigkeit des Autors, aktuelle Geschehnisse mit der Vergangenheit in Verbindung zu bringen, ohne den berühmten Holzhammer zu schwingen. Ganz allmählich entwickelt sich beim Lesen die Erkenntnis, wie sehr die heutigen Verhältnisse den damaligen ähneln - die Geschichte scheint sich zu wiederholen. Man beginnt, eigene Überlegungen anzustellen: Was wäre passiert, wenn sich schon damals jemand zur Wehr gesetzt hätte? Sind dies nicht Situationen, die solches Handeln rechtfertigen?
Das Ende bleibt etwas vage, nicht Alles wird explizit geklärt, sodass man als Lesende auf einem ähnlichen Wissensstand bleibt wie die Hauptfiguren. Vielleicht hilft nochmaliges Lesen, was nicht das Schlechteste ist bei einer Lektüre, die auch mit einem schönen, wenn auch anspruchsvollen Sprachstil aufwarten kann. show less
A complete mess of characters, the most of which have nothing to do with the plot, they're just tossed in, like nasty ingredients tossed unthinkingly into a stew. The actual murder, murderer, and motive would have been more than interesting enough, but they are not given any time in comparison to things like someone going about slaughtering animals (which, of course, isn't resolved), and a monk who thinks Bob Dylan is Jesus. The cops in the story do little else except eat outside in freezing show more weather. Perhaps the whole thing got lost in translation, but I doubt that. show less
The Sweetness of Life by Paulus Hochgatterer is a highly recommended, atmospheric and almost melancholy psychological thriller.
“Who could do a thing like that?” and why it sounded so jolly when she said it.
“Someone who has a problem with the sweetness of life,” he said, astonishing himself with his own words, because it was unlike him to tolerate such fanciful turns of phrase.
Translated from the German by Jamie Bulloch, this is author Hochgatterer's U.S. debut. Set in the Austrian show more town of Furth am See, The Sweetness of Life opens with a grandfather, Sebastian Wilfert, playing Ludo with his granddaughter, Katharina during the Christmas season. A knock at the door sends her grandfather outside and Katharina later discovers his headless corpse outside, in the snow. Katharina goes mute, tightly holding onto two Ludo pieces. The crime is investigated by Detective Ludwig Kovacs,while child psychiatrist Raffael Horn sees Katharina in hopes of getting her to talk.
Both are Kovacs and Horn are morose, introspective, middle aged men who tend toward self -contemplation and disillusionment, which lends the whole novel a melancholy, mournful feeling. While we follow both men we see who the suspects in a town that seems to be full of damaged people. The actual setting and time of year amps up the bleak, atmospheric tension.
The strength of Hochgatterer's novel is found in the elegant descriptions juxtaposed to the sometimes depressing and brutal insight into the human condition, which makes perfect sense since Hochgatterer is a Vienna child psychiatrist. There is no nail biting suspense here, but rather a tale with an overwhelmingly feeling of depression, akin to seasonal affective disorder, mixed with the fragile hold on sanity experienced by several people.
The pace is slow and thoughtful, but the mystery is solved in the end, while you hope even more for some relief for both Kovacs and Horn as they plod through their very challenging jobs where despair and gloom seem to be close companions.
Disclosure: My Kindle edition was courtesy of MacLehose Press for review purposes. show less
“Who could do a thing like that?” and why it sounded so jolly when she said it.
“Someone who has a problem with the sweetness of life,” he said, astonishing himself with his own words, because it was unlike him to tolerate such fanciful turns of phrase.
Translated from the German by Jamie Bulloch, this is author Hochgatterer's U.S. debut. Set in the Austrian show more town of Furth am See, The Sweetness of Life opens with a grandfather, Sebastian Wilfert, playing Ludo with his granddaughter, Katharina during the Christmas season. A knock at the door sends her grandfather outside and Katharina later discovers his headless corpse outside, in the snow. Katharina goes mute, tightly holding onto two Ludo pieces. The crime is investigated by Detective Ludwig Kovacs,while child psychiatrist Raffael Horn sees Katharina in hopes of getting her to talk.
Both are Kovacs and Horn are morose, introspective, middle aged men who tend toward self -contemplation and disillusionment, which lends the whole novel a melancholy, mournful feeling. While we follow both men we see who the suspects in a town that seems to be full of damaged people. The actual setting and time of year amps up the bleak, atmospheric tension.
The strength of Hochgatterer's novel is found in the elegant descriptions juxtaposed to the sometimes depressing and brutal insight into the human condition, which makes perfect sense since Hochgatterer is a Vienna child psychiatrist. There is no nail biting suspense here, but rather a tale with an overwhelmingly feeling of depression, akin to seasonal affective disorder, mixed with the fragile hold on sanity experienced by several people.
The pace is slow and thoughtful, but the mystery is solved in the end, while you hope even more for some relief for both Kovacs and Horn as they plod through their very challenging jobs where despair and gloom seem to be close companions.
Disclosure: My Kindle edition was courtesy of MacLehose Press for review purposes. show less
Ein alter Mann wurde getötet, offenbar fuhr jemand gezielt über seinen Kopf. Seine kleine Enkelin Katharina findet ihn und spricht seitdem kein Wort. Kinderpsychiater Horn versucht ihr zu helfen, während die Polizei auf der Suche nach dem Täter ist.
Was in dieser Kurzfassung klingt wie ein ziemlich gewöhnlicher Krimi, ist jedoch auch eine detaillierte Darstellung diverser psychisch kranker Menschen. Während jeweils ein Erzählstrang die Ermittlungen der Polizei unter Leitung des show more Kriminalkommissars Kovacs sowie die Arbeit des Kinderpsychiaters zum Thema hat, befassen sich zwei weitere mit Personen, die deutliche psychische Probleme haben. Der Autor, der selbst Psychologe ist, lässt diese so überzeugend zu Wort kommen, dass ich ihre Wahnvorstellungen ohne Schwierigkeiten nachvollziehen konnte. Auch die Entwicklung eines kleinen Jungen hin zum Erfüllungsgehilfen des Imperators (bekannt aus Star Wars ;-)) ist überzeugend beschrieben und ich fand mich immer wieder bei der Überlegung: 'Wievielen Menschen mag es wohl ähnlich gehen?' Ich fürchte, es sind nicht Wenige.
Was meine Freude an diesem Hörbuch jedoch etwas minderte, war der Vorleser. Norman Hacker, Schauspieler, liest das ganze Buch durchweg in stets ähnlich monoton klingender Weise. Die Personen sind stimmlich nicht zu unterscheiden und hätte ihnen der Autor nicht jeweils einen eigenen literarischen Stil gegeben, hätte ich beim Hören nicht sagen können, aus welcher Perspektive gerade erzählt wird. Schade, denn das Buch hat was: Es ist spannend mit interessanten Einblicken in eine ganz andere Welt. Ich kann daher nur raten, es lieber zu lesen statt zu hören. show less
Was in dieser Kurzfassung klingt wie ein ziemlich gewöhnlicher Krimi, ist jedoch auch eine detaillierte Darstellung diverser psychisch kranker Menschen. Während jeweils ein Erzählstrang die Ermittlungen der Polizei unter Leitung des show more Kriminalkommissars Kovacs sowie die Arbeit des Kinderpsychiaters zum Thema hat, befassen sich zwei weitere mit Personen, die deutliche psychische Probleme haben. Der Autor, der selbst Psychologe ist, lässt diese so überzeugend zu Wort kommen, dass ich ihre Wahnvorstellungen ohne Schwierigkeiten nachvollziehen konnte. Auch die Entwicklung eines kleinen Jungen hin zum Erfüllungsgehilfen des Imperators (bekannt aus Star Wars ;-)) ist überzeugend beschrieben und ich fand mich immer wieder bei der Überlegung: 'Wievielen Menschen mag es wohl ähnlich gehen?' Ich fürchte, es sind nicht Wenige.
Was meine Freude an diesem Hörbuch jedoch etwas minderte, war der Vorleser. Norman Hacker, Schauspieler, liest das ganze Buch durchweg in stets ähnlich monoton klingender Weise. Die Personen sind stimmlich nicht zu unterscheiden und hätte ihnen der Autor nicht jeweils einen eigenen literarischen Stil gegeben, hätte ich beim Hören nicht sagen können, aus welcher Perspektive gerade erzählt wird. Schade, denn das Buch hat was: Es ist spannend mit interessanten Einblicken in eine ganz andere Welt. Ich kann daher nur raten, es lieber zu lesen statt zu hören. show less
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