Heinrich Steinfest
Author of Nervöse Fische
About the Author
Image credit: Heinrich Steinfest
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Works by Heinrich Steinfest
Die Möbel des Teufels (Markus-Cheng-Reihe 6): Frau Wolf und Cheng ermitteln | Die außergewöhnliche Krimi-Reihe um einen Wiener Privatdetektiv (2021) 8 copies, 1 review
Sprung ins Leere: Roman | Der SPIEGEL-Bestseller-Autor über die Macht der Kunst und die Täuschung (2024) 3 copies
Das schwarze Manuskript: Roman | »Die intelligenteste Literatur unserer Gegenwart« Denis Scheck (2025) 3 copies
Die Möbel des Teufels (Markus-Cheng-Reihe 6): Frau Wolf und Cheng ermitteln | Die außergewöhnliche Krimi-Reihe um einen Wiener Privatdetektiv (2022) 2 copies
Cheng : sein erster Fall 1 copy
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Common Knowledge
- Canonical name
- Steinfest, Heinrich
- Birthdate
- 1961-04-10
- Gender
- male
- Occupations
- Schriftsteller
Maler - Awards and honors
- Würth-Literaturpreis (1999)
Heimito von Doderer-Literaturpreis (2010) - Nationality
- Austria
- Birthplace
- Albury, Australia
- Places of residence
- Stuttgart, Germany
Vienna, Austria
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Reviews
Amsterdamer Novelle: Literarische Erzählung mit Sprachwitz und Spannung (German Edition) by Heinrich Steinfest
Es ist ein zufälliger Schnappschuss seines Sohnes, der den Visagisten Roy Paulsen nach Amsterdam führt. Ein Radfahrer, der ihm wie aus dem Gesicht geschnitten ist, vor einem typischen Amsterdamer Gebäude. Nach kurzer Wanderung durch die Grachten-Stadt findet er das gesuchte Haus im Hintergrund und zu seiner Verblüffung ist die Haustür der Familie van Dongen offen. Was er nicht ahnt, ist, dass er Mitten in einen Mord gerät und sein Leben eine dramatische Wendung nehmen wird: entweder show more als Leiche ein vorzeitiges Ende oder einen anderen gänzlich unerwarteten Ausgang.
„Zudem verspürte Roy kein geringes Glück darüber, in diese Situation geraten zu sein. Denn das war das mit Abstand Aufregendste und Extremste, was er je erlebt hatte. Es war genau die Sache, die man einmal in seinem Leben durchmachen möchte, aber unter der Bedingung, sie zu überleben.“
Heinrich Steinfests „Amsterdamer Novelle“ ist ein kurzer aber herrlicher Spaß, der vor allem durch die lakonische Sprache des Erzählers begeistert. Es ist die Geschichte eines mysteriösen Fotos, das es gab oder eher: geben wird, wie die eines Buchs, das es nicht gab und das doch da ist und eine ganz entscheidende Rolle spielen wird. Zufälle oder Fügungen des Schicksals - es ist letztlich egal, denn die Geschichte trägt sich zu, wie sie sich nun einmal zuträgt und man amüsiert sich köstlich.
Kein Satz ist zu viel und doch reißt der Autor ganz essentielle Fragen an: kann man Fotos und dem, was sie zeigen, heutzutage noch trauen? Zeigen Fotos die Realität oder doch nur eine Interpretation dieser - von bewussten Manipulationen ganz zu schweigen. Wie können Zufälle plötzliche ganze Leben umleiten, ihnen eine neue Richtung geben? Und: kann ein Commissaris als literarische Figur einem klassischen Gemälde entsprungen sein?
Die Novelle füllt nicht einmal einen Abend, erfüllt aber fraglos den Zweck hervorragend zu unterhalten. show less
„Zudem verspürte Roy kein geringes Glück darüber, in diese Situation geraten zu sein. Denn das war das mit Abstand Aufregendste und Extremste, was er je erlebt hatte. Es war genau die Sache, die man einmal in seinem Leben durchmachen möchte, aber unter der Bedingung, sie zu überleben.“
Heinrich Steinfests „Amsterdamer Novelle“ ist ein kurzer aber herrlicher Spaß, der vor allem durch die lakonische Sprache des Erzählers begeistert. Es ist die Geschichte eines mysteriösen Fotos, das es gab oder eher: geben wird, wie die eines Buchs, das es nicht gab und das doch da ist und eine ganz entscheidende Rolle spielen wird. Zufälle oder Fügungen des Schicksals - es ist letztlich egal, denn die Geschichte trägt sich zu, wie sie sich nun einmal zuträgt und man amüsiert sich köstlich.
Kein Satz ist zu viel und doch reißt der Autor ganz essentielle Fragen an: kann man Fotos und dem, was sie zeigen, heutzutage noch trauen? Zeigen Fotos die Realität oder doch nur eine Interpretation dieser - von bewussten Manipulationen ganz zu schweigen. Wie können Zufälle plötzliche ganze Leben umleiten, ihnen eine neue Richtung geben? Und: kann ein Commissaris als literarische Figur einem klassischen Gemälde entsprungen sein?
Die Novelle füllt nicht einmal einen Abend, erfüllt aber fraglos den Zweck hervorragend zu unterhalten. show less
Wenn es um gute österreichische Krimis geht, ist Heinrich Steinfest schon lange kein Geheimtip mehr: vier Deutsche Krimipreise und eine Nominierung für den Deutschen Buchpreis belegen das eindrucksvoll. Untypische Krimikost serviert Steinfest auch in diesem Roman: Seine Helden, diesmal ist es wieder (wie in 'Nervöse Fische') der Wiener Kriminalinspektor Lukastik, sind eher Philosophen als Ermittler. Seiner Vorliebe für Wittgenstein hat Lukastik abgeschworen, aber seine show more Ermittlungsmethoden sind so ungewöhnlich wie eh und je. Überhaupt sind Steinfests Krimis mit philosophierenden Sonderlingen ausreichend bestückt. Es gelingen ihm Passagen von unterhaltsamer, dabei jedoch aufs Wesentliche reduzierter Beschreibungskunst, seine metaphernreiche Sprache sorgt für gelungene Aphorismen. Dass ihm die Krimihandlung dabei gelegentlich unwichtig ist, und in diesem Buch gegen Ende ein wenig zu sehr ausfranst, ist ein vernachlässigbarer Schönheitsfehler. show less
chepedaja
08:15
“ Die rechtspopulistische, die üblichen Ressentiments bestätigende und fördernde Strategie der [Kronen] Zeitung nährt natürlich den Verdacht und das Vorurteil, beim üblichen Österreicher handle es sich um einen faschistoiden Kleinbürger oder wie Professor Robert in Bernhards Heldenplatz urteil: "...sechseinhalb Millionen Debile und Tobsüchtige." Doch ich glaube, daß der eigentliche Antrieb eine ganz prinzipielle Antihaltung ist, kein spezielles Ressentiment, show more sondern eine fundamentales Ressentiment, ein im Grunde gegen sich selbst gerichtetes Vorurteil. Ausländerhaß und Antisemitismus sind in Österreich bloß die Vorderseite einer Münze, auf deren Rückseite der Selbsthaß steht, der wiederum der Zwilling der Eigenliebe ist. Der Österreicher ist viel weniger mit den anderen beschäftigt als mit sich selbst. Der Studel reißt die Dinge mich sich, nicht umgekehrt. Das geht so weit, daß alles in der Welt durch eine Österreichische Brille, durch eine österreichisches Gitter betrachtet und bewertet wird. Die vielen kurzen, sehr persönlich, leidenschaftliche und antiintellektuell gehaltenen Krone-Kolumnen dokumentieren weniger ein konservatives Weltbild denn eine kleinbürgerliche selbstrefentielle Haltung. Ein Wir-sind-wir Gefühl als fast schon verzweifelt vorgetragener Schutzschild gegen eine verrückt gewordene Welt. Gegen eine Moderne, die man ausschließlich in ihren negativen Auswirkungen kennt. Die Kronen Zeitung bestätigt die beiden stärksten Gefühle der Menschen: Angst & Stolz (andere sagen dazu Paranoia & Größenwahn). show less
this book, while presenting a mildly interesting crime plot just had too many slips of homophobic, transphobic, racist and misogynistic language for my enjoyment. And while the narrator of this book is a dick, this is at leat in the first half of the book never framed as something bad. I kinda enjoyed some flourishes of language but this was just too much
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