Picture of author.

Knud Romer

Author of Nothing but Fear

6 Works 238 Members 11 Reviews

About the Author

Works by Knud Romer

Nothing but Fear (2006) 207 copies, 8 reviews
Kort over Paradis : roman (2018) 13 copies
Pigen i violinen (2021) 10 copies, 1 review
Die Kartographie der Hölle: Roman (2020) 3 copies, 1 review

Tagged

Common Knowledge

Canonical name
Romer, Knud
Legal name
Jørgensen, Knud Voll Romer
Birthdate
1960
Gender
male
Nationality
Denmark
Associated Place (for map)
Denmark

Members

Reviews

13 reviews
The childhood recollections of the author, brought up in a small town in 60s Denmark, start out relatively lightly. Memories of his eccentric relatives: Father, who worked in an insurance office and was compulsively careful; Granddad, whose grandiose business schemes always fell flat. But as the book progresses, we become increasingly aware of Romer's German heritage, through his Mother. Although she had worked against the Nazis, the whole family face persecution in Denmark. Romer recalls show more trying to spare her the pain he went through at school, telling her jolly stories about his activities:
"And it was all lies. For the day had been spent being a German pig, hiding in the breaks, hiding my packed lunch, my bike, my clothes. For everything I had they poured scorn on, even on her name....I was never able to bring myself to tell Mother and diverted her as best I could. And she would look at me and slowly open her hand, and into its palm I placed what I had and hoped that it was enough."
Well-written memoir by a victim of racism
show less
½
Knud Romer wächst behütet auf, verwöhnt und geliebt von seinen Eltern, doch ohne Freunde. So schafft er sich einen Fantasiefreund, M., der ein völlig anderes Leben als Knud lebt. Während dieser mit zunehmenden Jahren von einer Karriere im Literaturbetrieb träumt, zieht M. mit seiner Familie von einem Land ins nächste.
Von diesen beiden Lebensläufen erzählt 'Die Kartographie der Hölle' abwechselnd. Während Knud sein Literaturstudium aufnimmt und daran verzweifelt, verharrt die show more Geschichte M.s bei dessen Kindheit und Jugend, in der er mit seiner Familie von den USA nach Istanbul übersiedelt und dann weiter nach Teheran zieht. Während der fiktive Teil chronologisch dargestellt wird, ist Knuds Leben voller Sprünge, im übertragenen wie auch realen Sinn. Es geht von Dänemark nach Frankfurt nach Wien nach Island nach sonstwohin und man sollte sich nicht daran stören, hin und wieder den roten Faden zu verlieren. Knuds Dasein ist das eines Verlierers, der irgendwann zufällig auf die Gewinnerbahn kommt, die er zwar (eher unbewusst) zu nutzen weiss, die ihn aber gleichzeitig in den tiefsten Abgrund stürzt. Wirklich interessant habe ich diese Geschichte nicht gefunden, ganz im Gegensatz zu der von M. Fast schon sachbuchmäßig, aber durchaus unterhaltsam werden die Verhältnisse in den 70er Jahren in Istanbul und Teheran geschildert, wobei mir aber unklar blieb, wie hoch der Wahrheitsgehalt ist. Beispielsweise fand ich über die Aussage, dass die Zwillingsschwester des Schahs die eigentliche Macht im Staate und größte Drogenhändlerin des Landes war, nichts offiziell Bestätigtes. Allenfalls Gerüchte.
Das wirklich Bemerkenswerte an diesem Buch sind eh nicht die Geschichten, sondern die Sprache, die der Autor ausgesprochen kunstvoll zu nutzen weiß. Beispielsweise wie es ist, keinen Großvater zu haben: "Streckt man die Hand in Richtung Vergangenheit aus, ist dort niemand, der sie ergreift. Man ist ohne Familie und ohne Geschichte, ohne Vergangenheit, man hängt mit nichts und niemandem zusammen. Als sei man vom Himmel gefallen. Man kommt nirgendwoher, man ist für immer ein Zugezogener und muss schauen. wo man bleibt." Oder "Jede Person war eine Tür, durch die man eintrat - und möglicherweise endete man an einem unbekannten Ort. Das konnte überall passieren und den Rest des eigenen Lebens bestimmen." Knud Romer hat einen Blick für das Wesentliche, das er dann scharfzüngig in Worte umsetzt: "Das Postterminal war die Endstation für viele, die ihr Studium hinschmissen. Die Literaturwissenschaft produzierte Verlierer am Fließband - und Invaliden. Das war die beste Zukunftsaussicht: eine Invalidenrente. Es ließ sich auf niedrigster Flamme vegetieren, man hatte Ruhe vor der Gesellschaft und konnte sie von einem höheren, idealistischen Standpunkt kritisieren, ohne gezwungen zu sein, sich für das Kapital zu prostituieren oder selbst zur Ware zu werden, wie es der Arbeitsmarkt verhieß."
Es ist keine Biographie im üblichen Sinn, sondern eher ein kunstvolles Geflecht von Realität und Fantasie mit vielen essayartigen Einschüben zu etwas eigenwilligen, aber durchaus interessanten Themen, wie beispielsweise dem Tourette-Syndrom oder das Leben des Dr. Reinhold Aman, der Welt einzigem Maledictologen (Schimpfwortforscher).
show less
”Musik var smerte – ikke lyst – og jo bedre man spillede, desto mere gjorde det ondt.” (135)

Jeg synes det var synd for jeg-fortælleren at hun skulle al den lidelse igennem, men havde svært ved at komme ind i hendes hoved. Romanen var så kort og strakte sig samtidig over så mange år at jeg aldrig rigtig havde greb om hvad hendes situation var og hvorfor hun udviklede sig som hun gjorde.

En bekendt sagde engang til mig at hun ikke så ballet fordi hun tænkte på hvad danserne var show more blevet udsat for som børn for at kunne danse så godt. Det er den spørgen sig selv om det er det værd, jeg sidder tilbage med i forhold til klassisk musik.

Og romanskrivningen generelt, hvis vi skal tro Knud Romer, interviewed af Nanna Mogensen: https://www.dr.dk/lyd/p1/skoenlitteratur-pa-p1/skoenlitteratur-pa-p1-2021-10-20). Det gør jeg ikke, men det var et godt interview.
show less
Én lang mavepuster af forstillelse, fortielser og fortvivlelse. Hørt som lydbog, fantastisk oplæst af forfatteren.

Awards

You May Also Like

Statistics

Works
6
Members
238
Popularity
#95,269
Rating
½ 3.6
Reviews
11
ISBNs
36
Languages
9

Charts & Graphs